Terrassenbeläge auf dem Prüfstand: Betonstein punktet mit Recyclingfähigkeit und regionaler Verfügbarkeit

Mittwoch, 21.01.2026 |
Mit zeitloser Optik und klaren Linien setzen Betonplatten moderne Akzente im Außenbereich.
Mit zeitloser Optik und klaren Linien setzen Betonplatten moderne Akzente im Außenbereich.
© DJD/betonstein.org/Nüdling

(DJD). Optik, Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit, Preis: Bei der Wahl des Bodenbelags für Terrassen und Außenflächen spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Zudem interessieren sich viele Hauseigentümer auch für die ökologischen Eigenschaften der verschiedenen Materialien. Wie energieintensiv ist die Herstellung, woher stammen die Ausgangsprodukte, lässt sich der Baustoff später recyceln? Diesen und weiteren Fragen geht eine vergleichende Ökobilanzstudie verschiedener Terrassenaufbauten auf den Grund – und kommt dabei zu erheblichen Unterschieden zwischen den gängigen Materialien.

Ökobilanz: Von der Produktion bis zum Recycling

Die Ausgangssituation war für alle untersuchen Materialien identisch: Als Referenzgröße diente eine 17,5 Quadratmeter große Fläche – eine typische Dimension für Terrassen an Einfamilienhäusern. Die Experten der LifeCycle Competence GmbH nahmen in ihrer vom Betonverband Straße, Landschaft, Garten e. V. (SLG) beauftragten Ökobilanzstudie sechs gängige Materialien unter die Lupe: Betonwerksteinplatten, Naturwerksteinplatten, keramische Fliesen, Holzdielen, Wood-Plastic-Composites (WPC) sowie Thermowood-Dielen. Die Analyse bezieht sich auf den gesamten Lebenszyklus von der Herstellung bis zur Entsorgung und umfasst auch Transportwege, Wiederverwertbarkeit sowie die Recyclingfähigkeit. Dabei zeigt sich, dass Terrassenbeläge aus Betonstein in ungebundener Bauweise in fast allen untersuchten Kategorien besonders vorteilhaft abschneiden. Sie lassen sich nahezu vollständig wiederverwerten oder erneut verlegen. Die Recyclingquote von fast 100 Prozent spart Primärressourcen ein und gleicht die Aufwendungen in der Herstellung über die Nutzungszeit hinweg aus.

Kurze Transportwege sparen Emissionen

Ein weiterer Vorteil sind die vergleichsweise kurzen Wege: Betonprodukte werden zumeist in einem Umkreis von rund 100 Kilometern produziert und transportiert. Dadurch entstehen deutlich geringere Transportemissionen als etwa bei Naturstein, der häufig aus China importiert wird, oder Holz aus Skandinavien. Bei Verbundmaterialien wiederum ist zu beachten, dass eine sortenreine Trennung am Ende der Lebensdauer nur schwer möglich ist. Unter www.betonstein.org gibt es mehr Informationen zur Ökobilanzstudie des Betonverbandes SLG. Hier finden sich sowohl eine Kurzversion als auch die Komplettfassung "Vergleichende Ökobilanz – Bericht / Terrassenaufbauten mit unterschiedlichen Deckschichten“ (Fassung Juli 2025) zum Download. Neben der Umweltverträglichkeit weisen Terrassenbeläge aus Betonwerkstein weitere positive Eigenschaften auf. Dazu zählen etwa die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die Pflegeleichtigkeit und die lange Haltbarkeit des Belages.


Das könnte Sie auch interessieren

Ein provokantes, hemmungsloses Kammerspiel über Scheinheiligkeit, Moral und die Grenzen der Toleranz: Am 10. September 2026 startet die radikale Dystopie „BERND – Operation Germanenkind“ in den deutschen Kinos. Der Film wagt einen schonungslosen Blick auf die Abgründe politischer Haltungen und entlarvt die dünne Haut der modernen Demokratie. Bernd... weiterlesen

Auf eigene Faust die Landschaft entdecken: Ein umfangreiches Netz aus Premiumwegen, Themenpfaden und Rundtouren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade durchzieht die Nationalparkregion Schwarzwald.
© DJD/Nationalparkregion Schwarzwald/Black Forest Collective/Chris Keller

Wildnis mit Weitblick: Die Nationalparkregion Schwarzwald verbindet Natur, Genuss und Nachhaltigkeit

(DJD). Tiefgrüne Wälder, rauschende Wasserfälle, bizarre Felsgebilde: Wilde Schönheit prägt den Nationalpark Schwarzwald. Auf rund 11.200 Hektar darf sich die Natur hier völlig ungestört entfalten. Damit das so bleibt, haben sich 27 Orte in drei Landkreisen mit einer gemeinsamen Vision zusammengeschlossen: die Natur in ihrer wilden Schönheit erlebbar... weiterlesen

Auf der Seebühne in Magdeburg wartet die wohl härteste Herausforderung der gesamten Sommer-Staffel auf Steffen Henssler. Beim traditionellen „Coach-Special“ treten keine Promi-Hobbyköche gegen den Gastgeber an, sondern echte Schwergewichte der Gastronomie: Lucki Maurer, Ralf Zacherl und Max Stiegl fordern den Koch-King heraus. Die Spielregeln versprechen pure... weiterlesen

(DJD). Egal ob mediterranes Flair, raue skandinavische Küstenstreifen oder atemberaubende Bergpanoramen: Ein Urlaub auf vier Rädern bietet die Freiheit, sich mitten in der Natur zu bewegen und das persönliche Wunschziel intensiv zu erkunden. Immer mehr Menschen schätzen die Flexibilität, die ihnen ein Wohnmobil oder Wohnwagen bietet. Unmittelbare Nähe zur Natur... weiterlesen

Die fünfte und letzte Staffel von „Babylon Berlin“ steht ab 10.09.2026 vollständig in der ARD Mediathek zum Abruf bereit, bevor Das Erste am 19. & 25. September die TV-Ausstrahlung übernimmt.
© Frédéric Batier/X Filme Creative Pool/ARD Degeto Film/WDR/SWR/HR/Radio Bremen/Beta Film/BDA Creative/Hintergrund KI-generiert

Der letzte Akt: Die finale Staffel von „Babylon Berlin“ ab 10. September in der ARD Mediathek

Nach zehn Jahren, fünf Staffeln und weltweiten Erfolgen steuert die deutsche Ausnahmeserie auf ihren dramatischen Höhepunkt zu. Die von Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer inszenierte fünfte Staffel basiert frei auf Motiven von Volker Kutschers Roman „Märzgefallene“ und führt das Publikum direkt in die Schicksalswochen von Januar bis... weiterlesen

Tragikomischer Humor, charmante Improvisationskunst und ein herausragendes Ensemble: Am 10. September 2026 kommt die französische Historien-Komödie „Nur ein kleines bisschen Glück“ in die deutschen Kinos. In der Hauptrolle brilliert Comedy-Star Benoît Poelvoorde als stolpernder Lebenskünstler, der im Chaos der 1940er-Jahre versucht, seine Familie mit den... weiterlesen