„Flex“ ist das neue Sparen - Intelligentes Energiemanagement: Mit Flexibilität die Kosten im Haushalt senken

© DJD/E.ON/Max Kruse
(DJD). Der Umgang mit Energie wandelt sich grundlegend. Flexibilität gewinnt stark an Bedeutung und kommt zunehmend im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher an. Denn mit dem zeitlichen Verschieben von Stromverbräuchen in Tageszeiten, die für das Energiesystem optimal sind, lässt sich bares Geld sparen. „Schon heute halten es fast 40 Prozent für wichtig, dass Haushalte ihren Stromverbrauch künftig flexibler an das Angebot von Ökostrom anpassen“, berichtet Martin Endress, CCO bei E.ON Energie Deutschland, aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Energieversorgers.
Flexibler Stromverbrauch gewinnt an Bedeutung
Ein bewussterer Umgang mit Strom war der Umfrage zufolge bereits 2025 für viele Menschen ein relevantes Thema: Mehr als jeder Vierte (rund 27 Prozent) gibt an, zuletzt konkret Energie gespart zu haben. Gut 13 Prozent setzen auf effizientere Geräte. Und immerhin fast jeder Zehnte sagt, auf einen flexibleren Stromverbrauch zu bestimmten Zeiten geachtet zu haben. Für das aktuelle Jahr plant laut Umfrage fast ein Viertel der Befragten, den eigenen Stromverbrauch flexibler zu gestalten. Dabei stehen klassische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler im Vordergrund. „Wir wollen 2026 auch den 22 Prozent Unentschiedenen und den restlichen 39 Prozent die Chancen von Flexibilität näherbringen“, erklärt Martin Endress: „Denn Flex bedeutet, Verbrauch intelligenter zu machen. Davon können nicht nur Einzelne durch geringere Kosten profitieren – von einem nachhaltigen und kostengünstigen Energiesystem hat die ganze Gesellschaft etwas.“
Zu Hause laden und automatisch sparen
Ein wesentlicher Hebel für Kostensenkungen liegt in der Kombination aus geeigneten Stromtarifen und moderner Technik, insbesondere bei der E-Mobilität und Wärmeerzeugung. Ob Wallbox, Wärmepumpe oder Batteriespeicher, der modular aufgebaute Service E.ON Home Comfort etwa ermöglicht es, ohne Komforteinbußen von den Flexibilitäten finanziell zu profitieren. Ein zentrales Energiemanagementsystem (HEMS) steuert die Energieflüsse im Hintergrund automatisch und netzdienlich. Ladevorgänge an der heimischen Wallbox lassen sich problemlos in die Nachtstunden verlagern. Das Energiemanagementsystem steuert den Prozess dabei so, dass das Elektroauto automatisch zu optimalen Zeitpunkten geladen wird und am nächsten Morgen fahrbereit zur Verfügung steht. Die Bewohner zahlen ihren gewohnten Arbeitspreis pro Kilowattstunde und erhalten Boni für jede flexibel gesteuerte Komponente. In einem Vier-Personen-Haushalt sind so jährliche Einsparungen von bis zu 990 Euro möglich. Der modulare Aufbau des Systems erlaubt es zudem, neue Energielösungen im Laufe der Zeit einfach zu ergänzen.








