Genussvoll leben: Schon in der Lebensmitte sollten Frauen Gesundheitsprobleme ernst nehmen

Dienstag, 01.09.2015 |
Das Leben genießen, geliebten Hobbys frönen - moderne Frauen wollen sich nicht von Wechseljahresbeschwerden ausbremsen lassen.
Das Leben genießen, geliebten Hobbys frönen - moderne Frauen wollen sich nicht von Wechseljahresbeschwerden ausbremsen lassen.
© djd/Gynokadin/panthermedia

Ab Mitte oder Ende 40 haben viele Frauen in irgendeiner Form mit ersten Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen. Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen gehören zu den typischen Symptomen. Sie können schwach ausgeprägt sein, aber auch so massiv auftreten, dass sie die Lebensqualität erheblich schmälern. Nach den aktuellen Ergebnissen einer Studie können sich Hitzewallungen über eine Gesamtdauer von bis zu sieben Jahren nach der letzten Monatsblutung erstrecken.

Risiken frühzeitig erkennen

Die Wechseljahre sind zwar keine Krankheit, können sich aber durchaus so anfühlen. Außerdem kann der entstehende Hormonmangel andere typische Beschwerden wie Übergewicht, Diabetes und Osteoporose begünstigen, auch wenn er nicht die alleinige Ursache dafür ist. So hat Östrogen Experten zufolge einen positiven Effekt auf Knochen und Zuckerstoffwechsel, Progesteron erhöht den Spiegel des schlankhaltenden Wachstumshormons GH (Growth Hormone).

Frauen sollten deshalb das Klimakterium zum Anlass nehmen, sich mit ihren persönlichen Gesundheitsrisiken zu beschäftigen. Bewege ich mich genug, esse ich ausgewogen, wie gut sind meine Blutwerte? Bei starken Wechseljahresbeschwerden sollte außerdem der Frauenarzt zu Rate gezogen werden. Oft kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein - mehr Informationen dazu gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de und beim Verbraucherportal ratgeberzentrale.de. Diese Therapie ist heute viel individueller und risikoärmer als früher, auch dank neuer Darreichungsformen. Zum Beispiel wird Östrogen immer häufiger über die Haut verabreicht, etwa mit Gynokadin Dosiergel. So wird im Gegensatz zur oralen Therapie das Thromboserisiko nicht erhöht.

Besser ein- und durchschlafen

Zudem ist bei einer Kombinationstherapie natürliches Progesteron (wie in Utrogest) sicherer für Brust und Gefäße als synthetische Gestagene, da es weitgehend stoffwechselneutral wirkt. Experten zufolge hat sich natürliches Progesteron außerdem als hilfreich gegen die häufigen Einschlafstörungen in den Wechseljahren bewährt, die wegen der resultierenden Dauermüdigkeit sehr belastend sein können.

Selbst ist die Frau

Für weniger Beschwerden in den Wechseljahren können Frauen selbst viel tun: So sollten sie Genussgifte wie Alkohol und Zigaretten meiden und nicht zu viel Kaffee trinken, da der Konsum Hitzewallungen begünstigt. Ausreichende Ruhezeiten und ein kühles Schlafzimmer fördern die Regeneration, regelmäßige Bewegung hält fit und schlank. Dazu sollte auf eine bewusste Ernährung mit viel Kalzium, Eiweiß und Vitaminen geachtet werden. Neue Hobbys und Ziele sorgen für positive Stimmung. Noch mehr Tipps gibt es unter www.hormontherapie-wechseljahre.de.


Das könnte Sie auch interessieren

Ein ausgebranntes Autowrack und eine Leiche im Kofferraum bilden den düsteren Auftakt im neuen Köln-Tatort "Showtime", der heute (12.04.2026) um 20:15 Uhr in der ARD zu sehen ist. Die Tatort-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) werden mit der harten Realität des Showgeschäfts konfrontiert, als sie den Mord an dem Kameramann... weiterlesen

Die malerische Kulisse Cornwalls dient als Bühne für eine emotionale Bestandsaufnahme, wenn das ZDF heute (12.04.2026) um 20:15 Uhr den Herzkino-Film "Rosamunde Pilcher: Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt" ausstrahlt. Im Zentrum der Geschichte, die auf der Kurzgeschichte "Our Holiday" basiert, steht das Ehepaar Kate (Clelia Sarto) und Andrew (Simon Böer). Traditionell... weiterlesen

Mitten im saftigen Grün des Dschungels beginnt eine Reise, die das Herz berührt und die Augen öffnet. Am 16. April 2026 startet der Animationsfilm Jazzy – Chaos im Regenwald in den deutschen Kinos. Er erzählt nicht nur die Geschichte eines mutigen Orang-Utan-Mädchens, sondern liefert auch eine kindgerechte und zugleich tiefgründige Botschaft über den... weiterlesen

Wie macht man weiter, wenn man von einer Sekunde auf die andere alles verliert? In seinem neuesten Werk Vier Minus Drei widmet sich Regisseur Adrian Goiginger (Der Fuchs) einer der ergreifendsten Lebensgeschichten der letzten Jahre. Basierend auf der Autobiografie von Barbara Pachl-Eberhart, erzählt der Film von Verlust, unvorstellbarem Schmerz und dem mutigen Weg zurück ins Licht.... weiterlesen

Ein wahres Feuerwerk der Unterhaltung zündet die ARD heute (11.04.2026) um 20:15 Uhr, wenn Kai Pflaume die Türen für eine XXL-Ausgabe von "Wer weiß denn sowas?" öffnet. In dieser Quizshow stellt der Moderator sechs hochkarätige Stars vor die wohl skurrilsten und schwierigsten Fragen der Fernsehgeschichte. An der Seite der unangefochtenen Teamkapitäne... weiterlesen

Ein titanisches Aufeinandertreffen zweier Fernseh-Legenden steht uns bevor, wenn ProSieben heute (11.04.2026) um 20:15 Uhr die Arena für "Schlag den Star" öffnet. In dieser denkwürdigen Live-Show prallen zwei echte Kerle aufeinander, die normalerweise für Recht, Ordnung und Rettung in Extremsituationen stehen. Auf der einen Seite geht "Der letzte Bulle" Henning... weiterlesen

Ein dramatischer Angriff im Frauenknast bildet den Auftakt für ein Jubiläum der besonderen Art, wenn das ZDF heute (11.04.2026) um 20:15 Uhr den 25. Fall der Erfolgsserie "Helen Dorn" ausstrahlt. In der Episode "Verdammte Familie" muss sich die unterkühlte Ermittlerin (Anna Loos) so intensiv wie nie zuvor mit ihrer eigenen Herkunft auseinandersetzen. Die Geschichte knüpft... weiterlesen