IAA 2015: Ford Focus RS mit 350 PS aus dem Mustang

Mittwoch, 16.09.2015 | Tags: Ford, Automodelle
Focus RS mit Mustang-Motor: 266 km/h Spitze, in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Focus RS mit Mustang-Motor: 266 km/h Spitze, in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
© Ford/dpp-AutoReporter

Dass der völlig neu entwickelte Ford Focus RS atemberaubende Fahrleistungen bieten wird, war bekannt - anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt nennt Ford jetzt konkrete Zahlen: Der Ford Focus RS nimmt die Sprintdistanz bis zur 100-km/h-Marke in nur 4,7 Sekunden und ist damit das am schnellsten beschleunigende RS-Modell in der Geschichte von Ford. Ein neues Video deutet die dynamischen Fähigkeiten des ultrasportlichen Kompaktrenners an.

Ebenso außergewöhnlich: die Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h. Die Power für diese Fahrleistungen bezieht der neue Ford Focus RS von einer eigens entwickelten Version des turbogeladenen Benzin-Direkteinspritzers EcoBoost 2,3, die eine Spitzenleistung von 257 kW/350 PS bei 6000/min mobilisiert und zwischen 2000 und 4500 Touren mit 440 Nm Drehmoment anschiebt. Beim Beschleunigen drücken durch einen bis zu 15 Sekunden lang nutzbaren Overboost 470 Nm auf die Kurbelwelle. Das maximale Drehmoment von 440 Nm steht zwischen 2000 und 4500/min an - im Overboost für maximal 15 Sekunden sogar 470 Nm.

Für den Kompaktsportler schnürt Ford ein dynamikorientiertes Technologiepaket: Die maximale Beschleunigungspower erzielt der neue Ford Focus RS dank der erstmals in einem RS-Fahrzeug eingesetzten Launch Control-Funktion. Darüber hinaus gibt der innovative Ford Performance Allradantrieb mit Dynamic Torque Vectoring sein Debüt. Er sichert dem Ford Focus RS herausragende Traktion und massiv mehr Grip und ermöglicht atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten.

Damit der Vorwärtsdrang auch nach dem Launch-Control-Start optimal weitergeht, informiert eine Performance-Schaltanzeige im Kombi-Instrument, wenn sich die Drehzahl dem optimalen Schaltpunkt von 5900/min nähert. Sobald der Motor das Drehzahllimit von 6800/min erreicht, warnt die Anzeige per Blinklicht - wie in einem Rennwagen.

Der Ford Performance-Allradantrieb verwendet doppelte, elektronisch geregelte Kupplungseinheiten zur Verteilung des Drehmoments zwischen Vorder- und Hinterachse. Sie regeln zugleich die Kraftverteilung zwischen den beiden Hinterrädern. Diese Lösung liefert den ‚Torque Vectoring‘-Effekt, der ein verbessertes Handling und herausragende Kurvenstabilität bewirkt.

Zum Preis von 39.000 Euro kann der neue Ford Focus RS ab sofort bei den deutschen Ford Partnern bestellt werden.

Der Ford Performance-Allradantrieb verwendet doppelte, elektronisch geregelte Kupplungseinheiten zur Verteilung des Drehmoments zwischen Vorder- und Hinterachse. Sie regeln zugleich die Kraftverteilung zwischen den beiden Hinterrädern. Diese Lösung liefert den ‚Torque Vectoring‘-Effekt, der ein massiv verbessertes Handling und herausragende Kurvenstabilität bewirkt.

Gleichzeitig erhält der Fahrer große Einflussmöglichkeiten auf das Verhalten des neuen Ford Focus RS. In der Fahrmodus-Auswahl kann er unter vier verschiedenen Modi wählen, die das Allradsystem, das ESC, die Lenkung, das Motoransprechverhalten und den Auspuffsound beeinflussen. Besonderes Highlight: Neben den Modi Normal, Sport und Rennstrecke ist auch ein spezieller Driftmodus programmiert, mit dem sich dynamisches Übersteuern auf der Rennstrecke kontrollieren lässt.

Für den Einsatz im Kompaktsportler hat Ford dieses Aggregat nochmals verfeinert und zehn Prozent mehr Leistung herausgeholt. Das Triebwerk besitzt einen zweifachen Turbolader mit verringerter Massenträgheit und größerer Kompressorseite, optimierte Lufteinlasskanäle und ein High-Performance-Auspuffsystem mit besonders großem Durchmesser.

Das maximale Drehmoment von 440 Nm steht zwischen 2000 und 4500/min an. Durch die Overboost-Funktion des Turbos stehen beim heftigen Beschleunigen für maximal 15 Sekunden sogar 470 Nm zur Verfügung.

Der neue Ford Focus RS ist das 30. Modell mit dem legendären RS-Logo. Den Kompaktrenner, der voraussichtlich Anfang 2016 zu den deutschen Händlern rollt, baut Ford im Werk Saarlouis. Er gehört zu insgesamt zwölf neuen Performance-Modellen, die die Marke bis 2020 weltweit einführen wird. Mit dieser sportlichen Offensive startet Ford in eine neue Ära leistungsstarker Modellversionen. (dpp-AutoReporter/wpr)


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