Welcher Bodenbelag verträgt sich mit der Fußbodenheizung? Effizienter und behaglicher heizen mit keramischen Fliesen

Feinsteinzeug-Bodenfliesen sind physikalisch bedingt ein idealer Wärmeleiter auf der Fußbodenheizung.
Feinsteinzeug-Bodenfliesen sind physikalisch bedingt ein idealer Wärmeleiter auf der Fußbodenheizung.
© djd/Deutsche-Fliese.de/Nordceram GmbH

(djd). Fußbodenheizungen gehören im Neubau schon fast zum Standard. Auch in der energetischen Altbausanierung werden sie häufig eingesetzt. Aus guten Gründen: Zum einen schenkt die Strahlungswärme einer Flächenheizung spürbar mehr Wohnbehaglichkeit als die Konvektionswärme herkömmlicher Heizungen. Zum anderen lässt die Fußbodenheizung mehr Gestaltungsfreiheit bei der Einrichtung zu, da keine Heizkörper Platz im Raum beziehungsweise "Stellflächen" beanspruchen.

Wahl des Bodenbelags beeinflusst die Energieeffizienz der Fußbodenheizung

Wie komfortabel und effizient die Fußbodenheizung im Alltag ist, hängt nicht zuletzt von der Wahl des Materials für den Bodenbelag ab. "Bedingt durch den äußerst geringen Wärmedurchgangswiderstand leiten keramische Fliesen die Wärme aus dem Heizsystem schnell und nahezu verlustfrei an die Bodenoberfläche", erklärt Jens Fellhauer vom Bundesverband Keramische Fliesen e.V. Durch die geringen Wärmeverluste verbessert die Fliese die Effizienz der gesamten Heizungsanlage. Zugleich reduziert sie die Reaktionszeit bei Änderungen der Heiztemperatur, die viele Nutzer als störend empfinden, deutlich. So lässt sich die Raumtemperatur schneller an die Nutzerwünsche anpassen. Unter www.deutsche-fliese.de gibt es mehr Hintergrundinfos zum Zusammenspiel von Fußbodenheizung und Fliesenbelägen.

Behagliches Raumklima und gesunde Raumluft

Unter den Bodenbelägen gibt es große Unterschiede, was die Wärmeleitungsfähigkeit und die Formstabilität angeht. Im Vergleich zu Fliesen sind einige andere Bodenbeläge keine besonders guten Wärmeleiter - und können darüber hinaus auf Veränderungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagieren, sprich: sich ausdehnen oder zusammenziehen. Bei manchen Belägen kann die Erwärmung durch eine Fußbodenheizung außerdem dazu führen, dass im Material enthaltene Schadstoffe vermehrt ausdünsten. Die bei hohen Temperaturen gebrannte keramische Fliese bleibt dagegen dauerhaft formstabil und ist auf Dauer frei von Raumluftgiften jeglicher Art.

Aktuelles Fliesendesign setzt auf den Wohntrend Natur

Auf die Optik und Haptik von Naturmaterialien muss man beim Wohnen mit modernen Bodenfliesen nicht verzichten. Moderne Fliesenkollektionen bieten zum Beispiel zahlreiche Natursteindekore oder Holzoptiken, die dem Vorbild nicht nur täuschend ähnlich sehen, sondern sich durch dreidimensionale Maserungen und Oberflächenstrukturen auch so anfühlen. Moderne urbane Wohnkonzepte lassen sich ideal mit Beton- und Zementoptiken gestalten und sind im Zusammenspiel mit der Fußbodenheizung alles andere als kalt.

Wärmepumpen verwandeln die Fußbodenheizung im Sommer zur umweltfreundlichen Flächenkühlung

(djd). Fußbodenheizsysteme können nicht nur Wärme spenden, sondern im Sommer auch kühlen. Viele Wärmepumpensysteme bieten diese Möglichkeit, je nach eingesetzter Wärmepumptechnik gibt es verschiedene Kühlmethoden. Bei der passiven Kühlung wird beispielsweise Grundwasser direkt zum Kühlen genutzt. Bei der aktiven Kühlung arbeitet die Wärmepumpe - vereinfacht ausgedrückt - umgekehrt und erzeugt genau wie ein Kühlschrank Kälte. In beiden Fällen ist die Kühlwirkung im Raum umso besser, je geringer der Wärmedurchgangswiderstand des Bodenbelags ist. Ein Fliesenboden bewährt sich daher auch im Sommer. Unter www.deutsche-fliese.de gibt es dazu mehr Wissenswertes.


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