VW Golf GTD Variant: Sportliche Diesel-Ikone als Langstreckenexpress

Montag, 27.04.2015 | Tags: Volkswagen, Automodelle
184 Pferdestärken schlummern unter der Haube des neuen GTD Variant.
184 Pferdestärken schlummern unter der Haube des neuen GTD Variant.
© Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

Vor 33 Jahren kam der erste Golf GTD auf den Markt. Er wurde zur Ikone aller sportlichen Diesel. Denn wie kaum ein anderer Wagen vereint der Langstreckenexpress im Golf Programm auf faszinierende Art und Weise die Performance eines Sportwagens mit dem Verbrauch eines Kleinwagens. Erstmals seit dem Debüt des ersten Golf GTD im Jahre 1982 ist der sportlichste aller kompakten Diesel nun als Variant erhältlich. 

Angetrieben wird der agile Dieselkombi von einem 135 kW / 184 PS starken 2,0-Liter-TDI. Durchschnittsverbrauch mit manuellem 6-Gang-Getriebe: 4,4 l/100 km (analog 115 g/km CO2). Optional bietet Volkswagen den Golf GTD Variant mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an; auch hier weist ein Verbrauch von nur 4,8 l/100 km (CO2: 125 g/km) den Hecklader als effizientes Auto aus. Für niedrige Emissionen sorgt dabei unter anderem ein NOx-Speicherkatalysator; der GTD erfüllt auch als Variant die Euro-6-Abgasnorm.

Der Golf GTD Variant hat serienmäßig ein Start-Stopp-System an Bord und nutzt im Rekuperationsmodus die Schubphasen zum Aufladen der Batterie. Der 2,0-Liter-Common-Rail-Turbodiesel zeichnet sich einerseits durch die skizzierte Sparsamkeit aus, andererseits durch extreme Kraft: Zwischen 1.750/min und 3.250/min entwickelt der mit zwei Ausgleichswellen ausgestattete Motor ein konstantes maximales Drehmoment von 380 Nm. Diese geballte Ladung Effizienz beschleunigt den neuen Golf GTD Variant unabhängig vom jeweiligen Getriebe in nur 7,9 Sekunden GTD auf 100 km/h. 231 km/h Höchstgeschwindigkeit (DSG: 229 km/h) deklarieren ihn zum Sportwagen unter dem Dieselkombis. Attribute seiner Sonderstellung sind zudem serienmäßige Features wie die Fahrdynamikfunktion XDS+, das ESC Sport, die ebenso direkte wie komfortable Progressivlenkung, ein Sportfahrwerk (minus 15 mm) und 17-Zoll-Felgen (Typ „Curitiba") mit 225er Reifen.

Der Golf GTD Variant verlässt das Werk serienmäßig mit Bi-Xenon-Scheinwerfern inklusive Abbiegelicht. Ein Erkennungszeichen des GTD ist sein dezent-edler Chromstreifen im Kühlergrill; er folgt der gleichen sportlichen Linienführung wie das legendäre rote Pendant im Golf GTI, den es allerdings nicht als Variant gibt: Der Chromstreifen erstreckt sich bis in die Scheinwerfer und unterteilt sie in einen oberen Bereich mit den Bi-Xenon-Elementen sowie einen unteren Part mit dem Blinker. 

Darunter erschließt sich der eigens für die GT-Modelle gestaltete Stoßfänger mit den rechts und links integrierten LED-Nebelscheinwerfern (optional) sowie glänzend schwarz lackierten Luftleitelementen und dem unteren Kühlergrilleinsatz mit schwarzer Wabenstruktur. Seitlich gibt sich der Golf GTD Variant an seinen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Curitiba" mit 225er Reifen und den Schwellerverbreiterungen zu erkennen. Im Heckbereich weisen das auf der linken Seite angebrachte Abgas-Doppelendrohr in Chrom und ein GTD-Emblem auf die sportliche Variant-Version hin. Serienmäßig ist dieser Golf zudem mit dunkelroten Rückleuchten ausgestattet.

Neben der Dynamik ist die Variabilität eine weitere Paradedisziplin des neuen Golf GTD Variant. Dank eines Stauvolumens von 605 Litern (bis zur Rücksitzlehne beladen) bietet der Volkswagen selbst mit fünf Personen an Bord einen beachtlich großen Kofferraum. Bis an die Lehnen der Vordersitze und unter das Dach beladen, wächst das Stauvolumen auf 1.620 Liter. Zum Schutz vor neugierigen Blicken ist der Laderaum hinter der Rücksitzbank serienmäßig mit einer Gepäckraumabdeckung ausgestattet; das Rollo kann bei Nichtgebrauch ebenso wie die Netztrennwand unter dem Ladeboden verstaut werden. Zudem lässt sich der Ladeboden in der Höhe variieren respektive ganz ausbauen. (dpp-AutoReporter/hhg)


Das könnte Sie auch interessieren

Rückenprobleme betreffen Schätzungen zufolge bis zu 80 % der Bevölkerung. Oft liegt die Ursache in einer untrainierten Tiefenmuskulatur, die für die Stabilität der Wirbelsäule entscheidend ist. Der Physiotherapeut und Wirbelsäulenspezialist Daniel Kappacher hat mit dem BackDani ein Tool entwickelt, das genau hier ansetzt. Das Prinzip der... weiterlesen

Riesiger, schneller und hungriger: Am heutigen Sonntag, den 8. März 2026, verwandelt RTL das heimische Wohnzimmer um 20:15 Uhr in ein Unterwasser-Schlachtfeld. In der spektakulären Free-TV-Premiere von „Meg 2 – Die Tiefe“ (Originaltitel: The Meg 2: The Trench) schlüpft Action-Star Jason Statham erneut in die Rolle des furchtlosen Tiefseetauchers Jonas... weiterlesen

(DJD). Der Umgang mit Energie wandelt sich grundlegend. Flexibilität gewinnt stark an Bedeutung und kommt zunehmend im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher an. Denn mit dem zeitlichen Verschieben von Stromverbräuchen in Tageszeiten, die für das Energiesystem optimal sind, lässt sich bares Geld sparen. „Schon heute halten es fast 40 Prozent für wichtig,... weiterlesen

Zwei der größten Namen der deutschen Unterhaltungsbranche machen heute gemeinsame Sache und liefern den Soundtrack für eine Flucht aus dem grauen Alltag. Sarah Connor und Sido, die beide seit mehr als zwanzig Jahren die hiesige Musiklandschaft prägen, haben sich für ihre erste musikalische Zusammenarbeit zusammengetan und mit "Interstellar" eine Hymne erschaffen,... weiterlesen

„Good Luck, Have Fun, Don´t Die“ startet am 12.03.2026 in den Kinos!
© HappySpots / Filmplakat: © 2026 Constantin Film / Constantin Film. All Rights Reserved.

Sam Rockwell im Zeitreise-Chaos: Die Sci-Fi-Komödie „Good Luck, Have Fun, Don´t Die“

Ein ganz normaler Abend in einem Diner in Los Angeles wird zum Schauplatz einer intergalaktischen Rettungsaktion. Ein Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) platzt herein und verkündet: Dies ist der 117. Versuch, die Welt vor einer durchgedrehten KI zu retten. Er muss genau diese Gruppe von Gästen – darunter Haley Lu Richardson und Michael Peña – rekrutieren, um das... weiterlesen

Im ARD Vorabendprogramm treffen heute (06.03.2026) bei "Wer weiß denn sowas?" zwei Gäste aufeinander, die normalerweise selbst die großen Shows moderieren. Katrin Bauerfeind und Joko Winterscheidt müssen diesmal jedoch die Seiten wechseln und zeigen, ob sie auch dann noch eine große Klappe haben, wenn es um knifflige Fachfragen geht. An der Seite der Teamchefs... weiterlesen

Das ZDF schickt heute (06.03.2026) um 20:15 Uhr ein neues Ermittlerteam ins Rennen, wenn die neue Freitagskrimi-Reihe "Mordufer" mit der Auftaktfolge "Brennen soll sie" Premiere feiert. Der malerische Bodensee dient dabei als Schauplatz für ein düsteres Verbrechen, das die Idylle der Region jäh zerstört. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein... weiterlesen

RTL öffnet heute Abend (05.03.2026) um 20:15 Uhr die Schatztruhe der deutschen Unterhaltung, wenn Mario Barth in seiner neuen Primetime-Show "Legenden der Comedy" zu einer Zeitreise der besonderen Art einlädt. Es geht nicht nur um ein simples Best‑of bekannter Sketche, sondern um die Wiederbelebung jener Momente, die ganze Generationen geprägt haben. Das Konzept der Sendung... weiterlesen