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Nach Herzenslust in die Pedale treten: Im Lieblichen Taubertal finden Radler spannende und vielfältige Routen

Rothenburg ob der Tauber ist nur eine von vielen sehenswerten Städten in der Ferienregion.
Rothenburg ob der Tauber ist nur eine von vielen sehenswerten Städten in der Ferienregion.
© djd/Tourismusverband Liebliches Taubertal/Peter Frischmuth

(djd). In Rothenburg das mittelalterliche Kriminalmuseum erkunden und anschließend einen leckeren Schneeballen naschen, Schloss Weikersheim besichtigen oder eines der besterhaltenen Zisterzienserklöster Süddeutschlands, Kloster Bronnbach, besuchen: Wer dem Radweg "Liebliches Taubertal - Der Klassiker" von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim am Main folgt, kann sich auf viele Highlights freuen. Etwas Besonderes auf der rund 100 Kilometer langen Fünf-Sterne-Route sind die 20 Hörstationen, die Radler auf unterhaltsame Weise über Kultur und Natur in der Ferienlandschaft Liebliches Taubertal informieren. Neben dieser Vorzeigeroute erwarten Gäste in der Region viele weitere lohnenswerte Strecken - von erlebnisreichen Themen-Radtouren bis zum sportlichen Radfahrspaß ist alles dabei.

Fünf-Sterne-Route mit Hörstationen und Radwegekirchen

Radler passieren auf dem "Klassiker" abwechslungsreiche Landschaften und sehenswerte Städte wie Röttingen, Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim. Die installierten Hörstationen entlang des Weges laden zu interessanten Zwischenstopps ein. Beim Anhören der Audio-Dateien lernt man beispielsweise den Schäfer Franz Gehrig kennen, der die Bad Mergentheimer Heilquellen entdeckte, oder Christiana Friederika von Ilken, einst Hoffräulein auf Schloss Weikersheim. Die Audio-Dateien können sich Radler direkt über einen QR-Code oder über die Taubertal-App anhören. Ideal für eine ruhige, erholsame Rast entlang der Route sind die zahlreichen Radwegekirchen wie die Herrgottskirche in Creglingen. Informationen zu allen Radrouten in der Ferienlandschaft gibt es unter www.liebliches-taubertal.de.

Freie Fahrt am autofreien Sonntag

Genussvolle Erlebnisse verspricht auch die "Wein-Radreise". Auf 241 Kilometern führt der Weg durch das Taubertal, in seine Seitentäler und auf die Höhen bis zum Main. In charmanten Weinorten wie Tauberrettersheim, Markelsheim und Beckstein locken zum Radler-Feierabend süffige Tropfen und fränkische Spezialitäten. Ebenso reizvoll sind die zwölf Erlebnistouren beim "Regioradeln". Der Vorteil? Die Rundkurse führen immer zum Ausgangs- oder Übernachtungsort zurück. So lassen sich dort nach der Radtour die kulinarischen Köstlichkeiten oder Wellnessangebote ausgiebig genießen. Entlang der Routen finden sich ausreichend Akkuladestationen sowie Verleihstationen für Pedelecs und E-Bikes.

Übrigens: Den 4. August 2019 sollte man sich vormerken. Dann nämlich findet bereits zum 20. Mal der "Autofreie Sonntag" statt - mit freier Fahrt für Radler und fröhlicher Festmeile zwischen Tauberbischofsheim und Freudenberg am Main.

Service für Radler

(djd). Im Taubertal können Radfahrer die Serviceleistungen "Radeln ohne Gepäck" und die "Taubertäler Radelzüge und -busse" mit größerem Radabteil nutzen. Der Radtransport auf der Tauberbahn ist zwischen Wertheim und Niederstetten kostenlos. Mit der TaubertalCard gewähren zudem verschiedene kulturelle Einrichtungen wie Burgen, Schlösser oder Museen Eintrittsrabatte (ab Entwertungstag des Fahrscheins und zwei weitere Tage). So lassen sich Radeln und Kulturerlebnisse bestens miteinander kombinieren. In der Ferienlandschaft gibt es zahlreiche Verleihstationen für Pedelecs und E-Bikes sowie kostenlose Akkuladestationen. Weitere Informationen gibt es unter www.liebliches-taubertal.de.


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