Karriere in der Möbel- und Einrichtungsbranche: Der Fachkräftebedarf ist hoch

Freitag, 01.07.2016 |
  • Die Fachschule des Möbelhandels in Köln bildet junge Menschen speziell für die Möbelbranche aus.
    Die Fachschule des Möbelhandels in Köln bildet junge Menschen speziell für die Möbelbranche aus.
    © djd/Fachschule des Möbelhandels
  • (djd). Qualitativ hochwertige Möbel und ganz allgemein eine attraktive Gestaltung der eigenen vier Wände stehen auf der Prioritätenliste der Bundesbürger ganz oben. Die Küche beispielsweise scheint sich zum neuen Statussymbol zu mausern. Bei einer Studie des Zukunftsinstituts Frankfurt erklärten 57 Prozent der Befragten, dass ihnen unter den langfristigen Investitionsgütern eine schicke Küche am wichtigsten sei - gerade einmal 29 Prozent nannten das Auto. "Der Möbelbranche bescheren die aktuellen Einrichtungstrends einen Boom - und einen zusätzlichen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Einrichtungs- und Küchenhandel, die das notwendige Know-how für Beratung und Management mitbringen", meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

    Möbelhandel mit eigener Weiterbildungseinrichtung

    Der deutsche Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandel verfügt mit der Fachschule des Möbelhandels (Möfa) in Köln seit fast 80 Jahren über eine eigene, staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung - sowohl für die kompetente Einrichtungs- und Küchenfachberatung als auch für die Übernahme von Führungspositionen. "Täglich gehen Stellenanzeigen der Branche bei uns ein", erklärt Schulleiter Dieter Müller. Entsprechend einfach sei es für die Absolventen, einen Arbeitsplatz nach ihren Wünschen zu finden, sie gehörten zu den begehrten Fachkräften der Branche.

    Die Fachschule richtet sich zunächst an Interessenten mit Berufsausbildung oder mindestens fünfjähriger Berufstätigkeit. Die bisherige Branche ist nachrangig. Die erforderlichen Kompetenzen vermittelt die Schule mit besonderem Praxisbezug in ihren verschiedenen Studiengängen der Aufstiegsfortbildung. Schulabgängern mit Abitur oder Fachhochschulreife bietet die Schule einen dualen, dreijährigen Fachschulstudiengang an. Die Teilnahme an den Fortbildungsmaßnahmen kann je nach individuellen Voraussetzungen durch das Meister-Bafög, die Arbeitsagentur, die Rentenversicherungen, die Berufsgenossenschaften und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gefördert werden.

    Wintersemester beginnt am 26. September - Anmeldungen sind noch möglich

    Das Wintersemester 2016 beginnt an der Fachschule am 26. September 2016. Kurzfristige Anmeldungen zu den Studiengängen Staatlich geprüfter Einrichtungsfachberater, Staatlich geprüfter Küchenfachberater, Staatlich geprüfter Betriebswirt Fachrichtung Möbelhandel und zum dualen Fachschulstudiengang sind noch möglich. Unter www.moefa.de gibt es alle weiteren Informationen zu den Studienmöglichkeiten.

    Die Fachschule des Möbelhandels kennenlernen

    (djd). Wer genau wissen möchte, welche Inhalte in den einzelnen Studien- und Bildungsgängen der Fachschule des Möbelhandels (Möfa) vermittelt werden und wie der Staat die Weiterbildung finanziell fördert, ist herzlich eingeladen, die Schule zu besuchen. Ein Informationstag findet beispielsweise am 5. November 2016 von 10 bis 14 Uhr statt. Wer unabhängig vom Infotag einmal in den Unterricht "hineinschnuppern" oder sich beraten lassen möchte, ist nach Terminvereinbarung immer willkommen. Alle Termine und mehr Informationen gibt es unter www.moefa.de.


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