Gegen schlechte Stimmung im Winter hilft frische Luft und viel Wasser trinken

Donnerstag, 08.10.2015 |
Nette Gesellschaft und ausreichend trinken, so lauten zwei Tipps gegen den Winterblues.
Nette Gesellschaft und ausreichend trinken, so lauten zwei Tipps gegen den Winterblues.
© djd/Forum Trinkwasser e. V.

(djd). Die langen Nächte und trüben Tage im Winter können auch den sonnigsten Persönlichkeiten aufs Gemüt schlagen. Das Gefühl, müde und ausgelaugt zu sein, kommt jetzt besonders häufig vor. Doch es gibt Muntermacher-Tipps, die Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche entgegenwirken können. Frische Luft tut immer gut, deshalb Mütze auf und los geht`s zu einem langen Spaziergang. Am besten in netter Gesellschaft, denn gemeinsames Plaudern und Lachen motiviert ungemein. Außerdem sollte man genügend trinken - selbst wenn bei den kalten Temperaturen der Durst nicht so groß ist.

Viele Ältere trinken nicht genug

Genügend zu trinken, ist vor allem für ältere Menschen wichtig, denn mit zunehmendem Lebensalter sinkt der Wassergehalt des Körpers und damit auch die Flüssigkeitsreserve. Gleichzeitig nimmt das Durstgefühl ab. Deshalb trinken viele Senioren zu wenig. Zudem wirken einige Medikamente harntreibend oder abführend, so dass der Körper zusätzlich Flüssigkeit verliert. Schon ein geringer Flüssigkeitsmangel kann allerdings die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. In der Folge kann es zu Kreislaufproblemen und Störungen des Nervensystems kommen. Deshalb heißt es insbesondere für die Generation 55 plus, lieber mal eine Tasse Tee oder ein Glas Wasser mehr zu sich nehmen. Unter www.forum-trinkwasser.de gibt es mehr Informationen.

Ein Trinkplan hilft

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden älteren Menschen eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,25 Litern. Davon sollten 1,3 Liter über Getränke und die restliche Menge über das Essen aufgenommen werden. Um dieses Maß zu erreichen, genügt es nicht sich auf das Durstsignal zu verlassen. Das Forum Trinkwasser rät vor allem Senioren, sich einen Tages-Trinkplan mit mindestens sechs Trinkportionen aufzustellen. Trinkwasser eignet sich besonders, da es ein reines Naturprodukt ist, das den Körper nicht belastet, aber gut mit Flüssigkeit versorgt. Grundsätzlich gilt: Im Zweifel lieber Rücksprache mit dem Arzt halten. Er kann eine individuelle Empfehlung für die tägliche Trinkmenge aussprechen.

Wassermangel und die Folgen

(djd). So reagiert der Körper auf Wasserverlust:

 

  • bei mehr als 0,5 Prozent des Körpergewichts: Es entsteht Durst.
  • bei zwei Prozent des Körpergewichts: verminderte Konzentrationsfähigkeit.
  • bei drei Prozent des Körpergewichts: Die Speichel- und Harnproduktion geht zurück.
  • bei fünf Prozent des Körpergewichts: Schwindelgefühle.
  • bei zehn Prozent des Körpergewichts: Verwirrtheitszustände können auftreten.
  • bei mehr als 20 Prozent des Körpergewichts: Es kann zu Nieren- und Kreislaufversagen kommen.

 

Weitere Informationen: www.forum-trinkwasser.de.


Das könnte Sie auch interessieren

Ein turbulent-witziges Animationsabenteuer für die ganze Familie erobert am 3. September 2026 die Leinwände: Port au Prince Pictures bringt mit „Arnie & Barney – Retten das Wasser“ zwei sympathisch-schusselige Kultfiguren aus dem beliebten Biene-Maja-Universum erstmals in einer eigenen Hauptrolle ins Kino. Der Film verbindet rasante Action mit reichlich Humor... weiterlesen

(DJD). Die Hitzewellen im Juni und Juli 2026 haben gezeigt, dass tropische Tage und Nächte in Deutschland längst keine Ausnahmen mehr sind. Da wächst der Wunsch nach einer Abkühlung direkt vor der Haustür. Ein eigener Pool ist heute schneller, unkomplizierter und günstiger umsetzbar, als viele vermuten. Auch das Vorurteil, dass private Schwimmbecken... weiterlesen

Unter der Moderation von Laura Wontorra geht die beliebte Sommer-Edition auf der Magdeburger Seebühne in die nächste Runde. Das Promi-Team tritt diesmal unter der Anleitung von Koch-Coach Max Stiegl an, um mit außergewöhnlichen Kreationen die Jury rund um Reiner Calmund, Jana Ina Zarrella und Joachim Llambi zu überzeugen. Das erkochte Preisgeld wird wie gewohnt... weiterlesen

(DJD). Schläge, sexuelle Übergriffe, Drohungen: Das eigene Zuhause ist besonders für Frauen der gefährlichste Ort. Häusliche Gewalt nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Alle zwei Minuten wird ein Mensch Opfer von häuslicher Gewalt. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Fachleute gehen jedoch von deutlich höheren Zahlen aus, denn das Dunkelfeld ist... weiterlesen

Für dieses besondere Musik-Ranking wurden die Playlists angesagter Party-DJs aus ganz Deutschland ausgewertet und in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Media Control in einer repräsentativen Umfrage analysiert. Das Ergebnis ist eine hochkarätige Top 50 der besten Dance-Tracks der letzten 50 Jahre, die generationsübergreifend zum Mitsingen und Tanzen... weiterlesen

(DJD). Der medizinische Fortschritt kann Patientinnen und Patienten zu mehr Lebenszeit und höherer Lebensqualität verhelfen. Die Entwicklung moderner Medikamente, zu denen auch die sogenannten Biologika gehören, gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Dabei handelt es sich um zielgerichtet wirkende Moleküle, die es ermöglichen, Krankheiten zu behandeln, die bisher... weiterlesen

Ein aufrüttelnder, wütender und hochaktueller Justiz-Thriller über Rassismus, Seilschaften und den Mut zum Widerstand: Am 27. August 2026 kommt mit „Staatsschutz“ der dreifach prämierte Berlinale-Erfolg von Regisseur Faraz Shariat in die deutschen Kinos. Basierend auf jahrelangen Recherchen erzählt der Film mit enormer... weiterlesen