Fleisch von Wildschwein, Hirsch und Co. landet immer öfter auf dem Rost

Sonntag, 01.05.2016 |
Etwa 24.400 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh haben die Deutschen in der Jagdsaison 2014/15 verspeist.
Etwa 24.400 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh haben die Deutschen in der Jagdsaison 2014/15 verspeist.
© djd/DJV/Kapuhs

(djd). Ob Gemüse, Käse oder doch lieber Wild: Auf dem Grill wird es in diesem Sommer spannend. Immer mehr Liebhaber der Freiluftküche entscheiden sich für Alternativen zum herkömmlichen Grillgut und entdecken dabei den wilden Naturgeschmack für sich.

 

Rezepttipp: Wildschwein-Rosmarinspieße

Rund 24.400 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh haben die Bundesbürger in der Jagdsaison 2014/15 nach Angaben des Deutschen Jagdverbands (DJV) verspeist. Besonders begehrt war dabei mit 12.300 Tonnen das Fleisch vom Schwarzwild, das etwa als Wildschwein-Rosmarinspieß für einen schmackhaften Grillgenuss sorgen kann und ganz einfach zuzubereiten ist. Dazu wird das Wildschweinfilet in drei mal drei Zentimeter große Stücke geschnitten. Diese werden mit Salz, Pfeffer, zermahlenem Lorbeer und zerstoßenen Wacholderbeeren gewürzt. Zwiebeln und Orangen werden von ihrer Schale befreit und ebenfalls in gleich große Stücke zerteilt. Das Fleisch, die Zwiebeln und Orangen werden abwechselnd auf 20 bis 25 Zentimeter lange Rosmarintriebe gesteckt. Deren Enden werden zuvor angespitzt und zu etwa zwei Dritteln von Blättern und Rinde befreit. Die Triebe sollten vor dem Gebrauch für mehrere Stunden gewässert werden, damit sie nicht verbrennen. Auf dem Grill werden die Spieße von allen Seiten kurz angeröstet und für weitere zehn bis 15 Minuten in eine Grillschale bei indirekter Hitze gegeben. Fertig ist der cholesterin- und fettarme Genuss.

Noch mehr Wild-Rezepte

Auf www.wild-auf-wild.de gibt es weitere Rezepte in Foto-, Video- und Textform. Sie zeigen, dass Reh, Hirsch, Wildschein und Co. einfach zuzubereiten und längst nicht nur für den traditionellen Wildbraten bestimmt sind. Über die bundesweite Postleitzahlen-Suche finden Feinschmecker den nächsten Jäger oder lokalen Anbieter von frischem Wildbret. Übrigens macht Wildfleisch auch als Steak oder Rippchen auf dem Grill eine gute Figur. Das Fleisch wird lediglich in Olivenöl mit etwas Zitronensaft, Honig und frischen Kräutern mariniert oder sogar pur auf den Grill gelegt und anschließend gewürzt. Frisches Brot oder Gemüse dazu - einfach lecker.

Gesund und lecker

(djd). Gerade im Sommer, wenn alles sprießt und blüht, ernähren sich die heimischen Wildtiere von den besten Kräutern. Dies schlägt sich auch in der Fleischqualität nieder. Wildfleisch ist beispielsweise reich an Vitamin B. Zudem enthält es wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen. Das Fleisch ist variantenreich in der Zubereitung und kann sowohl kurz gegrillt als auch langsam und schonend im Smoker gegart werden. Unter www.wild-auf-wild.de gibt es Rezepte in Foto-, Video- und Textform und eine bundesweite Postleitzahlen-Suche für lokale Anbieter von frischem Wildbret.


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