Fachkräftemangel: 7 Gründe fürs Arbeiten und Leben jenseits der Großstadt

In den Weinbergen von Main und Tauber werden die Grundlagen für die edlen Tropfen angebaut, die man in einem reizvollen Ambiente genießen kann.
In den Weinbergen von Main und Tauber werden die Grundlagen für die edlen Tropfen angebaut, die man in einem reizvollen Ambiente genießen kann.
© djd/Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis

(djd). Warum bevorzugen junge, gut ausgebildete Menschen für den nächsten Karriereschritt oft ein nicht-großstädtisch geprägtes Umfeld? Hier sind 7 Gründe.

(djd). Der Fachkräftemangel wird auch nach Überwindung der Coronakrise eine der größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft sein. Die Pandemie könnte nach Ansicht von Experten den Fachkräftemangel sogar verstärken: Denn wegen der Reisebeschränkungen werden vorläufig Fachkräfte aus dem Ausland fehlen. Betriebe und Regionen müssen also mehr denn je um gut ausgebildete junge Leute buhlen. Warum bevorzugen immer mehr von ihnen für den nächsten Karriereschritt ein nicht-großstädtisch geprägtes Umfeld? Hier sind sieben Gründe:

1. Bezahlbares Wohnen gegen den Fachkräftemangel

In Großstädten und den dazugehörigen „Speckgürteln" sind die Preise für Grundstücke und Immobilien sowie Mieten in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen. Gerade Berufseinsteiger können sich das Leben in den Metropolen oftmals nicht mehr leisten. In ländlich und mittelständisch geprägten Regionen ist die Situation noch eine andere. Hier finden Familien bezahlbare Eigenheime, Bauplätze oder günstige Mietwohnungen und -häuser.

2. Work-Life-Balance

In Zeiten des Fachkräftemangels rückt die Work-Life-Balance als Teil der Lebensqualität immer mehr in den Vordergrund. Schon die Arbeitsatmosphäre selbst ist im Mittelstand durch den persönlichen Bezug zu Vorgesetzten und Kollegen oftmals herzlicher. Dazu ist das Unternehmen häufig in der Region verwurzelt und spielt dort eine gesellschaftliche Rolle. Vor allem aber gelingt im Mittelstand die Vereinbarkeit von Beruf und Familie meist viel besser als in großen Konzernen.

3. Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Wer beispielsweise im Main-Tauber-Kreis (www.main-tauber-kreis.de/zukunft-main-tauber) arbeitet, tut dies in einer reizvollen Umgebung. Das „Liebliche Taubertal“ zählt zu den schönsten Ferienlandschaften Deutschlands, geprägt von den Flüssen Tauber und Main. Hineinschnuppern in die Region kann man in einem YouTube-Video.

4. Prozesse aktiv gestalten

In Konzernen sind Mitarbeiter häufig nur ein kleines Rädchen im großen Getriebe. Im Mittelstand, von dem ländlichere Landkreise häufig geprägt sind, kann man angesichts flacher Hierarchien schneller Verantwortung übernehmen und Prozesse aktiv mit eigenen Ideen gestalten.

5. Zeitgemäße Breitbandanbindung

In Zeiten, in denen Homeoffice und Homeschooling immer mehr Raum einnehmen, ist eine zeitgemäße Breitbandversorgung unerlässlich. Diese ist im Main-Tauber-Kreis gegeben.

6. Großes Kultur- und Freizeitangebot

Nach Ende der Pandemie werden die Menschen im Main-Tauber-Kreis wieder Konzerte, Ausstellungen, Kunst, Kleinkunst und Festivitäten genießen. Zu einem kulturellen Zentrum hat sich die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Bronnbach entwickelt. Auch im Konzert- und Veranstaltungshaus Tauberphilharmonie Weikersheim soll es im Laufe des Jahres mit attraktiven Veranstaltungen weitergehen.

7. Shopping und Nightlife in gut erreichbarer Nähe

Gerade für junge Leute gehört es zur Lebensqualität, regelmäßig in einer größeren Stadt einkaufen zu gehen oder das Nachtleben mit Restaurants, Bars und Discos zu genießen. Auch das zählt daher zu den Qualitäten einer ländlich geprägten Region: Die Großstadt liegt häufig nicht in allzu weiter Ferne und ist auch abends noch gut zu erreichen.


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