Die Königin der Blumen kann auch auf Balkon und Terrasse gut gedeihen

Besonders gut als Kübelpflanze geeignet ist die mit einer Silbermedaille ausgezeichnete Rose "Lizzy". Die großen Blüten erscheinen in berauschender Fülle und setzen mit ihren roten Abzeichen auf den Knospen reizvolle Akzente an Rosenspalieren.
Besonders gut als Kübelpflanze geeignet ist die mit einer Silbermedaille ausgezeichnete Rose "Lizzy". Die großen Blüten erscheinen in berauschender Fülle und setzen mit ihren roten Abzeichen auf den Knospen reizvolle Akzente an Rosenspalieren.
© djd/www.rosen-tantau.com

(djd). Statt in den Garten können Rosen auch in Kübel und Töpfe gepflanzt werden und so Balkon oder Terrasse in einen kleinen Rosengarten verwandeln. Prinzipiell hat die "Königin der Blumen" in Gefäßen die gleichen Ansprüche wie Rosen, die man direkt im Garten findet. Dennoch gibt es einiges zu beachten, damit man lange Freude an den Schönheiten hat.

Rosen brauchen hohe Pflanzgefäße

Da der Wurzelraum in Kübeln vergleichsweise beschränkt ist und Rosen ausgesprochen tief wurzelnde Gehölze sind, spielt die Größe des Pflanzgefäßes eine entscheidende Rolle für die Pflanzengesundheit. Dabei ist der Durchmesser des Topfes weniger entscheidend als die Höhe. Während Zwerg- und Patiorosen mit Kübeln ab 35 Zentimetern Höhe auskommen, benötigen Beet- und Bodendeckerrosen wie etwa die Starlett "Alina" eine Topf- und Erdhöhe von mindestens 50 Zentimetern. Edel-, Strauch- und höhere Stammrosen sollten keinesfalls in Töpfe mit weniger als 70 Zentimetern Höhe gepflanzt werden. Auch so genannte Miniclimber wie "Lizzy" benötigen ausreichend hohe Gefäße. Mit einer gut im Topf verankerten Kletterhilfe aus Holz oder Metall setzt die Rose mit ihren sonnig gelben Blüten aber nicht nur reizvolle Akzente, sie bietet auch einen blütenreichen Sichtschutz für Balkon oder Terrasse. Eine große Auswahl an Kübelrosen gibt es beispielsweise im Onlineshop unter www.rosen-tantau.com.

Von der Sonne verwöhnt

Zum Eintopfen kann man keine handelsübliche Pflanzerde wählen, besser sind spezielle Rosenerden. Obwohl die Pflanzen wahre Sonnenanbeter sind, muss es nicht unbedingt die Südseite sein. Allerdings sind fünf bis sechs Sonnenstunden am Tag vorteilhaft, wenn man einen guten Wuchs und eine üppige Blüte erzielen möchte. Für die Düngung gelten die gleichen Regeln wie im Garten: Handelsübliche Mineraldünger werden am besten im April und Juni verabreicht, mit so genannten Vorratsdüngern reicht eine Gabe im März. Da die Erde im Topf viel schneller austrocknen kann, muss regelmäßig gegossen werden. Dabei ist es wichtig, dass überschüssiges Gieß- und Regenwasser immer zügig abfließen kann, denn Rosen mögen keine nassen Füße. Eine Schicht aus Kieselsteinen oder Tonscherben am Boden des Topfes bietet eine wirkungsvolle Drainage.

Schnitt und Winterschutz

(djd). Auch für Kübelrosen findet der Hauptschnitt zur Forsythienblüte im Frühjahr statt, bei dem die meisten Sorten auf etwa ein Drittel der Wuchshöhe zurückgeschnitten werden. Im Sommer sollten verblühte Blüten kontinuierlich ausgeputzt werden. Es empfiehlt sich, die Rosen im Kübel ebenso wie die im Garten vor dem ersten Frost anzuhäufeln, um die empfindliche Veredlungsstelle vor zu kalten Temperaturen zu schützen. Da die Pflanzen nicht im Keller überwintern sollen, muss ihr Topf zusätzlich mit Styropor, Jute, Kokosmatten oder Noppenfolie isoliert werden. Mehr Informationen gibt es beispielsweise unter www.rosen-tantau.com.


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