Anhaltende Verdauungsbeschwerden sollte man frühzeitig abklären lassen

Bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen ist der Schleimfilm der Darmschleimhaut deutlich dünner als bei gesunden Menschen.
Bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen ist der Schleimfilm der Darmschleimhaut deutlich dünner als bei gesunden Menschen.
© djd/www.boma-lecithin.de

(djd). Viele Menschen leiden hin und wieder unter Bauchschmerzen, Unwohlsein oder Durchfall. Diese Beschwerden gelten als Bagatelle. "In der Regel steckt ein verdorbener Magen oder eine Unverträglichkeitsreaktion dahinter", weiß Beate Fuchs von RGZ24.de. Anhaltende oder häufig wiederkehrende Beschwerden können jedoch Anzeichen für eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) sein. Sie zeigt sich sehr unterschiedlich: Neben Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen und wässrigen Durchfällen treten nicht selten auch Begleiterkrankungen an Haut, Gelenken, Augen oder der Leber auf. Das macht die Diagnose häufig schwierig. Gewissheit bringt meist eine Darmspiegelung.

 

Die gestörte Darmschleimhaut stabilisieren

In Phasen, in denen der Darm entzündet ist, rauben Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit den Erkrankten den Appetit. Zahlreiche CED-Patienten vertragen eine Reihe von Lebensmitteln nur schlecht oder meiden vieles aus Angst vor weiteren Schmerzen. Der Grund: Untersuchungen zeigten, dass bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen der Schleimfilm der Darmschleimhaut deutlich dünner ist als bei gesunden Menschen. Eine wirkungsvolle Ergänzung in der Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen kann der Einsatz von Phosphatidylcholin, gewonnen aus Sonnenblumenlecithin und enthalten etwa in "Boma Colon Protect", sein. Anhand der ergänzenden bilanzierten Diät wird der Darmschleimhaut der wichtige Bestandteil des natürlichen Schleimfilms zugeführt und damit die Barriere gegen Mikroben und Giftstoffe gefestigt.

Stress meiden und die Kräfte einteilen

Dies kann eine wertvolle Therapieunterstützung sein, um die entzündliche Darmerkrankung zu lindern. Geräuchertes oder scharf angebratenes Fleisch, Vollkornprodukte, frittierte Speisen, Rohkost sowie hartschaliges Obst sollten beim Vorliegen der Erkrankung nur in kleinen Mengen gegessen werden, weil diese Nahrungsmittel die Beschwerden verstärken können. Menschen mit CED sollten im Alltag ihre Kräfte gut einteilen, da aufgrund der Durchfälle schwächende Nährstoffmängel entstehen. Stress kann übrigens einen erneuten Schub begünstigen.

(djd). Morbus Crohn als häufige CED 

Über 320.000 Bundesbürger sind nach Angaben der "Deutschen Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa Vereinigung (DCCV)" von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen betroffen. Am häufigsten betrifft etwa Morbus Crohn junge Erwachsene vom 16. bis 35. Lebensjahr. Die Erkrankung beginnt schleichend und wird von wiederkehrenden, teils anhaltenden kontinuierlichen Krankheitsschüben begleitet. Auch das Immunsystem spielt eine Rolle: Es reagiert stärker als bei gesunden Menschen und verursacht dadurch Entzündungen in der Darmwand. Rauchen kann das Erkrankungsrisiko erhöhen.


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