Zeit für heimisches Superfood: Im Herbst beginnt die neue Ernte der Walnüsse

  • Im Herbst werden die Walnüsse geerntet. Mit einem Auflesegerät spart man sich das Bücken beim Sammeln der reifen Früchte.
    Im Herbst werden die Walnüsse geerntet. Mit einem Auflesegerät spart man sich das Bücken beim Sammeln der reifen Früchte.
    © djd/Feucht Obsttechnik GmbH
  • (djd). Die Römer brachten nicht nur den Wein nach Deutschland, sondern auch eine Frucht, die als wahres Superfood gilt: die Walnuss. Ob Geisenheimer, Kurmarker, Moselaner, Spreewalder oder eine andere Sorte - allein hierzulande gibt es mehr als 100 Varianten der Walnuss. Bei Verbrauchern ist das Schalenobst beliebt. Und auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich eine Handvoll Nüsse zu verzehren. Die Walnuss steckt voller wertvoller Vitamine und Mineralien, ist reich an ungesättigten Fetten, Ballaststoffen und Proteinen.

    Heimische Früchte sind gefragt

    Viele Walnüsse, die es bei uns zu kaufen gibt, kommen aus Frankreich, Chile und Kalifornien. Doch seit einiger Zeit erlebt der Walnussanbau in Deutschland eine kleine Renaissance. Sowohl im Erwerbsanbau als auch privat werden wieder mehr Walnussbäume gepflanzt. Ein besonderes intensives Aroma, die Sortenvielfalt und Lagerfähigkeit sind einige Vorzüge der heimischen Früchte. Vor dem Genuss heißt es jedoch: Die Nüsse auflesen und knacken. Gerade bei großen Mengen kann dies schnell sehr mühsam werden.

    Clevere Helfer für die Ernte und Verarbeitung

    Mit einem Auflesegerät wie dem Rollblitz von Feucht-Obsttechnik etwa spart man sich das Bücken beim Sammeln der reifen Früchte. Das Gerät wird an einem Stiel über den Rasen geschoben und sammelt dabei die Nüsse in einen Drahtkorb, der sich leicht leeren lässt. Beim Walnussknacken hilft ein automatischer, handbetriebener Nussknacker wie der Wal Man des gleichen Anbieters. Das Gerät aus robustem Stahl kann Walnüsse, Haselnüsse, Pekannüsse, Eicheln oder Kastanien knacken. Durch den langen Griff erfordert es nur ein Minimum an Kraft. Pro Stunde kann man so rund 30 Kilogramm Nüsse knacken, mit der kleineren Ausführung sind es 15 Kilogramm. Auch zum Waschen, Trocknen, Kalibrieren, Schalen entfernen und Öl pressen bietet die Firma eine große Auswahl an Geräten an. Infos sowie Bestellmöglichkeiten gibt es unter www.feucht-obsttechnik.de.

    Walnüsse - immer ein Genuss

    Bei der richtigen Lagerung halten sich Walnüsse bis zu einem Jahr. Ideal für die geschälten Früchte ist der Kühlschrank, für ungeschälte ein kühler Keller. Pur und roh sind Walnüsse am nährstoffreichsten. So kann man sie beispielsweise über das Müsli oder den Salat streuen. Aber auch verarbeitet, etwa als Mus fürs Frühstücksbrot, sind sie sehr gesund.

    Allrounder für die Gesundheit

    (djd). Walnüsse sind reich an mehrfach ungesättigten Fetten und haben den höchsten Gehalt an Linolensäure unter allen Nüssen. Diese dreifach ungesättigte Fettsäure kann sich positiv auf die Blutfettwerte auswirken, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren und hat einen entzündungsdämpfenden Charakter. Zudem haben die Nüsse einen guten Ballaststoffanteil. Vitamin E wirkt als Antioxidans und kurbelt Stoffwechselvorgänge an. Dazu sind die kernigen Fitmacher reich an B-Vitaminen, Magnesium, Kalium, Folsäure und Eisen sowie an Zink - ein wichtiges Spurenelement unter anderem für Leber und Haare. Tipps zur Nussverarbeitung gibt es unter www.feucht-obsttechnik.de.


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