Viel mehr als Karibikstrand: Auf Tobago finden Natur- und Wassersportfreunde ideale Bedingungen

  • Pigeon Point ist der bekannteste Strand der Insel und auch bei Wind- und Kitesurfern beliebt.
    Pigeon Point ist der bekannteste Strand der Insel und auch bei Wind- und Kitesurfern beliebt.
    © djd/www.tobagobeyond.com/Natalie Kriwy
  • (djd). Weiße Sandstrände, sattgrüne Palmen, klarblaues Wasser, in dem sich bunte Riffe verstecken, und natürlich der herrlich relaxte karibische Lebensstil - auf den ersten Blick ist Tobago einfach der Inbegriff des Karibikparadieses. Doch wer nicht nur am Strand liegen und chillen möchte, findet auf der Insel noch viel, viel mehr: zum Beispiel die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt der Karibik und zahlreiche Möglichkeiten, zu Land und zu Wasser in der Natur aktiv zu werden. Ein Urlaub jenseits des Gewöhnlichen - ausführliche Infos sind unter www.tobagobeyond.com zu finden.

    Möglichkeiten: vielfältig

    Die kleinere Insel der Republik Trinidad und Tobago liegt rund 50 Kilometer vor der Küste Venezuelas, gut erreichbar und doch mit echtem Robinson-Feeling. Der nahe Kontinent hat ihr einen ihrer größten Schätze geschenkt: Denn bei der Abspaltung vom Festland hat sie einen Teil des Amazonas-Regenwaldes "mitgenommen", der das grüne Herz der Insel bildet. Eine Wanderung durch das unberührte Naturschutzgebiet führt durch gigantische Bambusstauden, üppige Farne, bunte Blumen und rauschende Wasserfälle. Rund 230 Vogelarten tummeln sich dort, darunter die farbenfrohen Kolibris mit ihrem glitzernden Gefieder. Empfehlenswert ist auch eine Tour zum Argyle Wasserfall, der über drei Kaskaden in klare Pools stürzt - in die man sich dann auch selbst stürzen darf.

    Wer gerne im und auf dem Wasser aktiv ist, findet dafür an den Küsten Tobagos reichlich Gelegenheit. Wind- und Kitesurfer zieht es etwa zum Pigeon Point, wo neben dem palmengesäumten Sandstrand ein großes Surfrevier lockt. Stand-up-Paddler finden zahllose geeignete Lagunen und Mangrovenwälder. Besonders empfehlenswert: eine nächtliche Tour mit dem Stand-up-Paddle-Board oder Kajak, um das Phänomen der Biolumineszenz zu beobachten. Das silbrig-blau leuchtende Wasser, das bei jeder Bewegung schimmert und glitzert, ist ein faszinierendes Erlebnis. Wer lieber abtaucht, auf den warten 40 unverdorbene Tauchspots - von Riff- bis Strömungstauchen, Schnorchler können schon in geringen Tiefen bezaubernde Szenarien bewundern. Ganz bequem lässt sich die Unterwasserwelt auch von Glasbodenbooten aus beobachten.

    Klima: megaentspannt

    Weil Tobago so klein ist - nur zirka 41 Kilometer lang und 11 Kilometer breit - lassen sich alle Ausflugsziele schnell erreichen, und nach der Action bleibt immer noch genug Zeit zum Relaxen am Strand. Reisezeit ist eigentlich immer, denn das Klima verwöhnt mit ganzjährigen Temperaturen um die 28 Grad. Dazu liegt die Insel außerhalb der Hurrikan-Zone. Kein Wunder, dass die Menschen hier so entspannt sind - und die Gäste ganz schnell auch. 

    Zentren des Karibiklebens

    (djd). Neben Strand und Natur bezaubern auch die Städtchen und Dörfer Tobagos:

    • Scarborough: Die verträumte Hauptstadt mit dem Markt, dem quirligen Busbahnhof und dem wichtigsten Hafen der Insel besticht mit buntem Straßenleben und erwacht bei Festivals oder beim Karneval zu fröhlichem Leben.
    • Plymouth wartet mit der Festung Fort James und der Abenteuer- und Naturfarm Arnos Vale auf, wo Naturfreunde auch übernachten können.
    • Das Fischerdörfchen Castara gilt als schönster Ort der Insel und hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt.
    • Ganz im Norden liegt Charlotteville. Von hier aus sollte man unbedingt einen Abstecher zur Pirate´s Bay machen - einer versteckten Bucht, die nur zu Fuß oder mit dem Boot erreicht werden kann.

     


    Diesen Artikel teilen