• Ratgeberbox
  • Familie & Freizeit
  • Unterstützung suchen und auch richtig finden: Das sollte man vor Einstellung einer osteuropäischen Pflegekraft wissen

Unterstützung suchen und auch richtig finden: Das sollte man vor Einstellung einer osteuropäischen Pflegekraft wissen

Magda von der Vermittlungsagentur hat einen Imbiss für ihre Kundin vorbereitet.
Magda von der Vermittlungsagentur hat einen Imbiss für ihre Kundin vorbereitet.
© djd/www.promedicaplus.de

(djd). Unterstützung in den eigenen vier Wänden von einer osteuropäischen Betreuungskraft - darum ranken sich viele Geschichten. Aber wie findet man die richtige Hilfskraft? Wie stellt man sicher, dass die Frauen - es gibt auch einige wenige Männer - legal beschäftigt sind und den Mindestlohn erhalten? Und wie erhält man die Gewissheit, dass die neue Mitbewohnerin wirklich zu einem passt?

Vermittlungsagenturen unterstützen bei der Suche

So wie in jedem Bereich gibt es auch bei den Vermittlungsagenturen für osteuropäische Betreuungskräfte große Unterschiede. Vor Vertragsabschluss sollte man sich deshalb möglichst mit mehreren Anbietern unterhalten. Agenturen wie etwa Promedica Plus übernehmen die Auswahl der Betreuungskräfte, kümmern sich um alle Verträge, organisieren die Hin- und Rückfahrt und verfügen zudem über einen Ansprechpartner vor Ort. Bevor der Vertrag unterschrieben wird, kommt der lokale Ansprechpartner ins Haus und bespricht die individuelle Situation. Wichtig ist es, möglichst genau abzusprechen, welche Leistungen erwartet werden.

Die Betreuungskräfte sind keine ausgebildeten Altenpflegerinnen. Sie unterstützen im Haushalt, gehen einkaufen, kochen, begleiten zum Arzt und beim Spaziergang. Bei der Grundpflege wie Duschen oder Rasieren helfen sie genauso wie beim Toilettengang. Idealerweise haben sie auch ähnliche Interessen wie der oder die Pflegebedürftige, etwa Musik, Gartenarbeit oder auch Basteln. Zudem sollte die Agentur einen Vertragsentwurf vorlegen: Kurze Kündigungszeiten und die Möglichkeit, die Betreuungskraft zu wechseln sowie die Aufstellung der monatlichen Kosten sind wichtige Bestandteile. Von Angeboten unter 1.900 Euro monatlich sollte man Abstand nehmen, sie sind meist unseriös. Die Höhe der Kosten hängt von den Sprachkenntnissen und der Vorbildung der Betreuungskraft ab.

Häusliche Voraussetzungen für die Pflegekraft

Die Betreuungskräfte wohnen zwar mit im Haus, haben aber auch Pausen und einen Anspruch auf freie Tage. Dennoch sind sie immer vor Ort - also im Notfall sofort zur Stelle. Ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft ist obligatorisch. Um mit ihrer Familie im Heimatland Kontakt zu halten, benötigt sie einen Internetanschluss oder einen Datenstick. Auch darauf sollte die Vermittlungsagentur hinweisen. Nach Vertragsunterzeichnung sind die Betreuerinnen meist in einer Woche vor Ort und bleiben dann für zwei bis drei Monate. Im Anschluss kommt eine neue Betreuungskraft. Worüber man sich im Klaren sein sollte: Es wohnt jemand mit im Haus oder in der Wohnung, das bedeutet auch Änderungen im Alltag. Dies spielt sich aber in der Regel sehr schnell ein. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.promedicaplus.de.

Leistungen der Agentur im Überblick

(djd). Eine Vermittlungsagentur für osteuropäische Betreuungskräfte sollte folgendes leisten (Quelle: Promedica Plus):

  • Die Beratung erfolgt persönlich und vor Ort.
  • Alle Leistungen und Kosten werden ausführlich erläutert.
  • Die Betreuungskräfte sind sozialversichert und erhalten den Mindestlohn.
  • Kündigungsfristen, Art und zeitlicher Umfang der Leistung, Kosten, Arbeitszeiten, Rechte und Pflichten der Vertragspartner, Gerichtsstand und das Recht auf Personalwechsel sind vertraglich geregelt.
  • Lokaler Ansprechpartner ist vorhanden.
  • Die Beratung und Vermittlung der Betreuung ist kostenlos.
  • An- und Abreise der Betreuungskraft ist organisiert.
  • Informationen zur Beantragung von Pflegeleistungen.
  • Der Vertrag kann ruhen.

 


Das könnte Sie auch interessieren

Auch heute (13.01.2026) läuft im ARD Vorabendprogramm ab 18 Uhr eine neue Folge der Quizshow "Wer weiß denn sowas?". Moderator Kai Pflaume bittet zum intellektuellen Schlagabtausch, bei dem diesmal bayerischer Charme auf knifflige Fachfragen trifft. Die bewährten Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring bekommen tatkräftige Unterstützung von zwei... weiterlesen

RTL wagt heute Abend (13.01.2026) um 20:15 Uhr ein spannendes Experiment und schickt einen der bekanntesten TV-Gesichter Deutschlands in ein völlig neues Genre. Wolfgang Bahro (Wolfgang Bahro), den Millionen Zuschauer seit Jahrzehnten als den intriganten und skrupellosen Professor Jo Gerner aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" kennen und hassen lieben, tauscht den Designeranzug des... weiterlesen

Das Abendprogramm im WDR bietet heute (13.01.2026) um 20:15 Uhr eine Bühne für ein menschliches Schlachtfeld, das sich hinter einer Fassade aus ökologischem Gewissen und nachbarschaftlicher Liebe verbirgt. Im Stuttgart-Tatort "Das ist unser Haus" geht es nur vordergründig um den Fund einer skelettierten Leiche in einer Baugrube, während das eigentliche Drama in den... weiterlesen

(DJD). Wo Herausforderungen wachsen, entstehen oft auch neue Chancen. Das trifft in Deutschland auf kaum einen anderen Bereich so zu wie auf die Pflege. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Pflegebedürftigen von aktuell 5,6 Millionen auf rund 7,5 Millionen steigen. Entsprechend hoch ist der Bedarf an Menschen, die sich in der Pflege engagieren möchten. ... weiterlesen

Heute Abend (12.01.2026) ab 20:15 Uhr wird es bei "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" auf VOX ungemütlich. Im Zentrum der neuen Folge stehen Caro und Andreas Robens, deren mallorquinischer Alltag derzeit alles andere als harmonisch verläuft. Caro hat sich ein Ziel gesetzt, das ihr gesamtes Umfeld in Atem hält: Mit fast 50 Jahren plant sie die Rückkehr auf die... weiterlesen

Pünktlich um 18 Uhr verwandelt sich das ARD Vorabendprogramm heute (12.01.2026) wieder in eine Arena für skurrile Fragen und verblüffende Antworten. In der beliebten Quizshow "Wer weiß denn sowas?" begrüßt der gewohnt schlagfertige Moderator Kai Pflaume eine Runde, die besonders bei Wissbegierigen für Begeisterung sorgen dürfte. An der Seite der... weiterlesen

Der MDR zeigt heute (12.01.2026) um 20:15 Uhr mit "Polizeiruf 110: Kopf in der Schlinge" nochmals einen Fall, der das Hallenser Ermittlerduo Schmücke (Jaecki Schwarz) und Schneider (Wolfgang Winkler) mit den tiefsten Abgründen menschlicher Emotionen konfrontiert. Nach dem Mord an der Rentnerin Else Berger gelingt den Kommissaren mithilfe der Psychologin Maria Steinert (Sissy... weiterlesen

Ein majestätischer Ginkgobaum im Botanischen Garten der Universitätsstadt Marburg bildet das emotionale Zentrum eines außergewöhnlichen Filmprojekts: Am 15. Januar 2026 startet das bildgewaltige Drama „SILENT FRIEND“ in den deutschen Kinos. Der Film ist eine internationale Kooperation, die bereits bei ihrer Weltpremiere in... weiterlesen