Superfood aus der Region: Kohl in allen Varianten liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe

Superfood von lokalen Landwirten: Durch kurze Wege und die Schockfrostung bleiben Vitamine und Mineralstoffe bestmöglich erhalten.
Superfood von lokalen Landwirten: Durch kurze Wege und die Schockfrostung bleiben Vitamine und Mineralstoffe bestmöglich erhalten.
© djd/www.iglo.de

(djd). Exotische Früchte oder Wunderbeeren aus den Tropen: Beim Begriff "Superfood" denken viele zuerst an seltene und entsprechend teure Obst- und Gemüsesorten, die aus fernen Ländern zu uns kommen. Dabei wächst auch auf den heimischen Feldern so manches, das diesen Beinamen verdient: Kohl etwa ist tatsächlich ein echtes Superfood.

Superfood aus der Region

Warum Superfood? Weil das Gemüse viele Vitamine, Nährstoffe und Antioxidantien enthält, wie etwa Vitamin A, B, C sowie Folsäure und Mineralstoffe. Grünkohl beispielsweise verfügt über mehr Kalzium als Milch. Damit Kohl dem Ruf als Superfood gerecht werden kann, sollte das Gemüse allerdings frisch verarbeitet werden. Das Gemüsewerk von iglo im Münsterland beispielsweise bezieht die Ernte aus einem Umkreis von nur 40 Kilometern. Frisch vom Feld werden verschiedene Kohlsorten direkt schockgefrostet, so bleiben Vitamin- und Nährstoffgehalt optimal erhalten. Tiefkühlen ist die natürlichste Art der Haltbarmachung, denn Tiefkühlgemüse kommt völlig ohne die Zugabe von Konservierungsstoffen aus. Gerade in der schockgefrosteten Form ist der Kohl daher ein echtes Superfood und wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Wer sich inspirieren lassen möchte, findet unter www.iglo.de zahlreiche Rezeptideen für Grünkohl, Rotkohl, Blumenkohl und Co.

Kohl mal anders: Das regionale Gemüse exotisch interpretiert

Bereits die Vielzahl an Kohlsorten sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. Zudem gibt es unzählige Möglichkeiten, mit regionalem Superfood kreativ zu kochen. Eine vegetarische Spezialität mit exotischem Touch ist zum Beispiel ein Blumenkohl-Linsen-Curry. Dazu eine Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Zwei Möhren putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin unter Wenden glasig dünsten. Möhren, einen Esslöffel Chili, 200 Gramm gelbe Linsen und einen Teelöffel Curry zugeben, kurz andünsten. Etwa einen halben Liter Brühe angießen, aufkochen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.

Eine Packung tiefgefrorenen Rahm-Blumenkohl unaufgetaut zu den Linsen geben, aufkochen und bei offenem Kochtopf weitere zehn Minuten köcheln lassen. Das Blumenkohl-Linsen-Curry mit Salz, Pfeffer, Curry und Limettensaft abschmecken, mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und mit Limettenspalten garnieren. Dazu Joghurt mit etwa Brot reichen.

Regionaler Anbau und kurze Transportwege

(djd). Immer mehr Verbraucher achten darauf, wo Gemüse und Obst herkommen. In Reken (Westfalen) baut iglo beispielsweise schon seit Jahrzehnten verschiedene Kohlsorten, Spinat, Kräuter und andere Gemüsearten in enger Partnerschaft mit regionalen Vertragslandwirten an. Einige Bauern liefern bereits in dritter Generation ihre Ernte ins Gemüsewerk. Neben der regionalen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit sind die extrem kurzen Transportwege ein weiteres wichtiges Merkmal des lokalen Anbaus: "Durch die kurzen Wege vom Feld zum Werk und das direkte Schockfrosten bleiben der Nährstoffgehalt und die Frische bestmöglich erhalten", sagt Anbauberater Florian Schwarzkopf.


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