So viel Schutz muss sein: Versicherungen passend zur aktuellen Lebenssituation auswählen

Den eigenen Versicherungsschutz sollte man mindestens einmal pro Jahr auf den Prüfstand stellen.
Den eigenen Versicherungsschutz sollte man mindestens einmal pro Jahr auf den Prüfstand stellen.
© djd/Deutscher Sparkassenverlag

(djd). Schon Erich Kästner prägte das geflügelte Wort: "Leben ist immer lebensgefährlich." Nicht vor jedem Risiko und dessen Folgen kann man sich komplett schützen - und wenn, dann wäre diese Absicherung für die meisten wohl kaum bezahlbar. Auf der anderen Seite empfiehlt es sich, nicht blauäugig zu handeln und etwa das Thema Versicherungen auf die leichte Schulter zu nehmen. Vor allem vor Schadensfällen, die finanziell existenzbedrohend sein können, sollte man sich gut absichern. Doch welche Versicherung ist unverzichtbar, welche empfehlenswert - und welche eher überflüssig? Die Beantwortung dieser Frage hängt nicht zuletzt von der aktuellen Lebenssituation ab.

Wer beispielsweise gerade aus der Ausbildung oder dem Studium in die Karriere startet und eine Familie gründen möchte, hat ganz andere Anforderungen an seinen Versicherungsschutz als ein 63-Jähriger, der bereits seinen Ruhestand plant. Was wie eine Binsenweisheit klingt, wird in der Tat allzu oft vernachlässigt. Der zu empfehlende Versicherungsschutz ist stets individuell, abhängig vom Alter, der Lebenssituation, dem verfügbaren Budget und weiteren Faktoren aufzubauen. Der Beratungsdienst Geld und Haushalt hat deshalb eine Checkliste zusammengestellt, die die wichtigsten Versicherungen kurz erläutert und Empfehlungen für den persönlichen Versicherungs-Check enthält. Sie ist unter www.geld-und-haushalt.de unter den Menüpunkten "Infothek" und dann "Checklisten" kostenfrei herunterzuladen. Bei Geld und Haushalt ist ebenfalls die 54-seitige Broschüre "Versichern nach Maß" mit vielen weitergehenden Informationen und Tipps rund um das Thema Versicherungen kostenfrei erhältlich.

Die fünf besten Versicherungs-Tipps

(djd). So kann man sparen und ist dennoch gut abgesichert: 

  1. durch jährliche statt monatliche Zahlungsweise Kosten reduzieren
  2. dynamische Erhöhungen alle zwei Jahre aussetzen - so bleiben die Beiträge erträglicher
  3. Haftpflicht: Die ganze Familie braucht nur einen Vertrag - auch volljährige Kinder in der Erstausbildung sind mitversichert. Die Deckungssumme sollte mindestens fünf Millionen Euro betragen.
  4. Berufsunfähigkeit: Die Rentenhöhe sollte zwei Drittel bis drei Viertel des Nettogehalts betragen. Bei Ereignissen wie Heirat oder Hauskauf kann man oft die Rentenhöhe ohne neue Gesundheitsprüfung anpassen.
  5. Auto: Bei gutem Schadensfreiheitsrabatt ist die Vollkasko oft günstiger als die Teilkasko. Beim Versicherer nachfragen und vergleichen.

 


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