Small Talk mit Siri: Sprachsteuerung wird auch bei älteren Menschen immer beliebter

Mal eben was im Internet suchen: Fast die Hälfte der Deutschen (44 Prozent) nutzt dafür bereits smarte Lautsprecher. Selbst die Kommunikation mit dem Energieversorger ist auf diese Weise möglich.
Mal eben was im Internet suchen: Fast die Hälfte der Deutschen (44 Prozent) nutzt dafür bereits smarte Lautsprecher. Selbst die Kommunikation mit dem Energieversorger ist auf diese Weise möglich.
© djd/E.ON

(djd). Siri, wie wird das Wetter heute? Alexa, kannst Du meine Enkelin anrufen? Sprachassistenten werden immer beliebter, auch bei älteren Menschen. Fernbedienungen, Smartphone-Apps und die allgegenwärtige Internet-Suchmaschine haben dagegen immer häufiger ausgedient. Stattdessen übernehmen "smarte Speaker" die Arbeit. Ein kurzes Kommando und prompt wird das Licht eingeschaltet oder die persönliche Lieblingsmusik ertönt. Die digitalen Helfer sind bereits in viele deutsche Haushalte eingezogen, gerade auch bei älteren Menschen. Wer sich etwa bei der Bedienung von Internetsuche und Browser unsicher fühlt, kommt per Sprachbefehl viel komfortabler und schneller zum Ziel. Immerhin jeder dritte Bundesbürger hat laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von E.ON bereits Sprachassistenten im Alltag genutzt.

Internetsuchen und Wetteraussichten besonders gefragt

In Verbindung mit smarten Lautsprechern bieten Alexa, Siri oder Google Assistant zahlreiche Möglichkeiten. Die Deutschen nutzen die Sprachassistenten laut Umfrage derzeit vor allem für Recherchen, Informationen oder Anrufe. Die intuitive Handhabung erleichtert den Alltag und spart jede Menge Zeit - und das keineswegs nur bei ausgewiesenen Computer-Nerds. Wobei aber bitten die Deutschen ihre Sprachassistenten um Hilfe? Die Studie hat ergeben, dass sie besonders für Internetrecherchen beliebt sind - 44 Prozent nutzen die Tools zu diesem Zweck. An zweiter Stelle folgt das Thema Wetter. Braucht man heute Sonnenbrille oder Regenschirm und dicke Jacke? Rund 40 Prozent der Verbraucher befragen Alexa, Siri und Co. zu den Aussichten. Jeder Dritte nutzt die Lautsprecher außerdem noch, um darüber Musik zu hören.

Alexa, bitte Abschlag ändern

Beliebt sind die Sprachassistenten auch, um Smarthome-Funktionen zu steuern (elf Prozent) oder um mit Unternehmen und Anbietern in Kontakt zu treten - so auch mit dem eigenen Energieversorger (sechs Prozent). So können beispielsweise Kunden via Alexa Skill den Energieanbieter E.ON rund um die Uhr kontaktieren. Ob Zählerstand, Abschlagsänderung oder Fragen zur Stromrechnung - Alexa übernimmt. Interne Studien des Energieversorgers zeigen, dass die meisten Kunden auf diese Weise bisher ihren Energieverbrauch abfragen. Ebenfalls stark gefragt: den Abschlagsplan ändern oder einen Rückruf mit einem Mitarbeiter vereinbaren. Anrufe im Call Center oder das Ausfüllen und Verschicken von Ablesekarten können sich die Verbraucher auf diese Weise sparen.

Verstehen mich Siri, Google Assistant und Co. wirklich?

(djd). Welche Sprachassistenten nutzen die Deutschen aktuell? Auch dieser Frage ging die repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von E.ON auf den Grund. An erster Stelle steht Google Assistant (13 Prozent), gefolgt von Siri und Amazon Alexa (beide jeweils zehn Prozent). Als nützliche Alltagshelfer sind sie allerdings nicht bei allen beliebt: 19 Prozent der Bundesbürger geben an, dass sie Sprachassistenten nicht nutzen, weil sie Angst haben, dass sie von den smarten Lautsprechern falsch verstanden werden. 17 Prozent der Befragten befürchten, über Sprachassistenten etwas zu bestellen, was sie eigentlich gar nicht kaufen wollten.


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