Schlafstörungen: Stress und Sorgen bringen viele Menschen um ihre Nachtruhe

Freitag, 12.12.2014 | Tags: Schlafen
Wenn der Schlaf sich nicht einstellen will, bleibt die nächtliche Erholung auf der Strecke.
Wenn der Schlaf sich nicht einstellen will, bleibt die nächtliche Erholung auf der Strecke.
© djd/Neurexan/corbis

(djd/pt). Eine unruhige Nacht hatte wohl jeder schon mal. Doch für jeden dritten Erwachsenen gehört schlechter Schlaf quasi zum Alltag. Stundenlanges Grübeln, sich von einer Seite auf die andere zu wälzen oder häufiges Wiederaufwachen verhindern eine erholsame Nachtruhe. Dabei ist die nächtliche Erholung unverzichtbar, denn während des Schlafens finden im Körper viele wichtige "Reparaturprozesse" statt, das Immunsystem bekämpft schädliche Keime, das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages und speichert Erinnerungen.

Schlaflosigkeit kann krank machen

Dauerhafter Schlafmangel führt deshalb nicht nur zu Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, sondern kann regelrecht krank machen. Die Folgen können von Bluthochdruck über eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen bis hin zum Herzinfarkt reichen. Wer über mehr als vier Wochen an mindestens drei Tagen in der Woche zu schlecht, zu kurz oder zu unruhig schläft, sollte daher einen Arzt aufsuchen. Dieser kann gemeinsam mit dem Patienten die Gründe für das Problem finden und eine geeignete Behandlung empfehlen. Unter Umständen kann auch ein Besuch im Schlaflabor sinnvoll sein. Dort werden über Nacht zahlreiche Parameter wie Atemfrequenz, Bewegungen und Puls aufgezeichnet und anschließend ausgewertet. So kann die Ursache vieler Schlafstörungen ergründet werden.

Schlafstörungen durch Grübeln

Ein häufiger Schlafkiller sind endlose Grübeleien. Denn nachts, wenn alle Ablenkungen entfallen, drängen sich unbewältigte Sorgen und Probleme in den Vordergrund und drehen sich immer und immer wieder im Kopf herum. Eine erfolgreiche Taktik gegen das Grübeln ist es der praktischen Ärztin Dr. med. Ursula Eder aus Dachau zufolge, sich schon während des Tages immer wieder kleine Auszeiten zu nehmen, in denen man bewusst das Denken "abschaltet". Als unterstützende Maßnahme dafür empfiehlt sie Entspannungstechniken wie zum Beispiel Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und autogenes Training. Auch solle man überlegen, ob man an den Sorgen, über die man nachgrübelt, etwas ändern kann, um wieder besser zur Ruhe zu kommen.

Stress hält wach

Neben Sorgen gibt es noch einen weiteren Feind des Schlafes: Stress. Denn ein Anstieg der Stresshormone im Körper bewirkt, dass der Körper in den Kampf- oder Fluchtmodus versetzt wird. So kann er nicht "herunterfahren" - mehr dazu gibt es auch unter www.entspannung-und-beruhigung.de oder auf dem Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Als Gegenmaßnahme rät der Münchener Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Cyrus Sami, in der Zeit vor dem Schlafengehen ganz bewusst abzuschalten.

Dabei seien Spaziergänge, leichte sportliche Aktivitäten, Gespräche und Entspannungsübungen besser, als vor dem Fernseher zu sitzen. "Finden Sie trotzdem schwer in den Schlaf, empfehle ich natürliche Mittel wie Neurexan, die schon tagsüber die innere Balance fördern", so der Mediziner. Weiterhin wird eine gute Schlafkultur durch regelmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten, eine angenehme Schlafumgebung und das Vermeiden von späten, schweren Mahlzeiten gefördert.


Das könnte Sie auch interessieren

Mit einem verlockenden Versprechen auf einen verdreifachten Jackpot startet heute Abend (05.01.2026) um 20:15 Uhr auf RTL die spektakuläre Event-Woche von "Wer wird Millionär?". Günther Jauch lädt zur mittlerweile zehnten Ausgabe der "3-Millionen-Euro-Woche" ein und macht damit den Januar zum Monat der nervenaufreibenden Entscheidungen. Über insgesamt fünf... weiterlesen

Spannung und Humor verspricht der heutige Vorabend in der ARD, wenn um 18 Uhr eine neue Ausgabe von "Wer weiß denn sowas?" über die Bildschirme flimmert. Moderator Kai Pflaume begrüßt in seiner beliebten Quizshow wieder einmal die Elite der deutschen Fernsehunterhaltung, um knifflige Fragen aus den unmöglichsten Wissensgebieten zu knacken. An der Seite der... weiterlesen

In einem ungewöhnlich frostigen Milieu ermitteln die Kommissare heute (05.01.2026) um 20:15 Uhr im MDR, wenn der "Polizeiruf 110" mit der Folge "Blutiges Eis" auf den Bildschirm zurückkehrt. Dieser Fall führt das Duo Schmücke und Schneider in die abgeschlossene Welt eines Eishockeystadions in Halle, die für die Ermittler zur klaustrophobischen Bühne wird. Dass... weiterlesen

Lübeck zeigt sich heute (05.01.2026) von seiner düstersten Seite, wenn die beliebte Vorabendreihe "Morden im Norden" mit dem Spielfilm-Special "Weil du böse bist" zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr in der ARD aufschlägt. Es ist ein echtes Event für alle Krimifans, denn nur einmal im Jahr gönnt sich die Produktion den Luxus, die gewohnten 45 Minuten zu sprengen... weiterlesen

Krimifans sollten sich heute (05.01.2026) und morgen Abend (06.01.2026) jeweils um 20:15 Uhr nichts vornehmen, denn das ZDF schickt das beliebte Ermittlerduo Bodenstein und Sander in einen neuen, besonders verwobenen Taunuskrimi. Mit "In ewiger Freundschaft" wird ein prominenter Roman von Nele Neuhaus als opulenter Zweiteiler zum Leben erweckt. Dieser Taunuskrimi markiert zudem eine... weiterlesen

Nachdem die ersten beiden Kinofilme ein Millionenpublikum begeisterten, kehrt der beliebte KiKA-Moderator mit seinem bisher persönlichsten Abenteuer auf die große Leinwand zurück. Am 8. Januar 2026 startet "Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde" . Diesmal erforscht Tobi das Element Erde und stellt sich einer ganz besonderen... weiterlesen

Die Free-TV-Premiere "Wochenendrebellen" läuft heute, am 05.01.2026, um 20.15 Uhr in SAT.1.
© LEONINE Studios / Wiedemann & Berg Film / Jürgen Olczyk

TV-Tipp heute (05.01.2026) in SAT.1: Das emotionale Erfolgsdrama "Wochenendrebellen"

Ein bewegendes und humorvolles Film-Highlight erwartet die Zuschauer zum Start in die neue Woche: SAT.1 zeigt heute am 5. Januar 2026 um 20:15 Uhr die Free-TV-Premiere der deutschen Dramedy „Wochenendrebellen“. Der Film von Regisseur Marc Rothemund basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt von der außergewöhnlichen Verbindung zwischen einem Vater und seinem... weiterlesen

Ein bekanntes Gesicht des deutschen Serienglamours bereitet sich auf den wohl härtesten Rollenwechsel seines Lebens vor, denn Nicole Belstler-Boettcher tauscht für das RTL Dschungelcamp 2026 das gemütliche Berliner Stadtleben gegen die unerbittlichen Bedingungen Australiens ein. Mit 62 Jahren gehört die Schauspielerin zu den erfahrensten Teilnehmerinnen der kommenden... weiterlesen