Saubere Zähne, saubere Umwelt: Zahncremes im Glas kommen ohne Plastik aus

Zahnpasta muss nicht immer aus der Tube kommen. Glasverpackungen punkten durch Umweltfreundlichkeit.
Zahnpasta muss nicht immer aus der Tube kommen. Glasverpackungen punkten durch Umweltfreundlichkeit.
© djd/BEN&ANNA/Andreas Berthel

(djd). Die Menschen achten beim Einkaufen immer mehr auf Nachhaltigkeit. Laut der Umfrage "Global Consumer Insights Survey" von PwC bevorzugen europäische Verbraucher Produkte mit weniger Verpackung (41 Prozent), dabei vermeiden sie Plastik, wo immer es geht (42 Prozent). Eine gute Möglichkeit, Kunststoff einzusparen, bieten zum Beispiel plastikfreie Zahnpasten im Glas.

Glas ist wiederverwendbar

Zahncremes aus dem Glas werden mithilfe eines Spatels auf die Zahnbürste aufgetragen. Dann putzt man wie mit einem herkömmlichen Produkt etwa drei Minuten lang die Zähne. Der Verbraucher profitiert hier von mehreren Vorteilen: Durch die Rezepturen ohne Mikroplastik und dem ebenfalls umweltbelastenden Wirkstoff Triclosan gelangen weniger Schadstoffe ins Abwasser als bei herkömmlichen Pasten. Auf dem Markt gibt es mehrere Zahncremes in der Glasverpackung. Ben&Anna beispielsweise bietet fünf verschiedene vegane Sorten für unterschiedliche Pflegebedürfnisse und in diversen Geschmacksrichtungen an. Zwei enthalten etwa Fluorid, drei nicht. Unter www.ben-anna.com kann man sich über die unterschiedlichen Pasten und deren Wirkung informieren. Die Glasverpackung lässt sich nach kompletter Entleerung wiederverwenden, zum Beispiel als Gewürzaufbewahrung oder als Teelichthalter. Wer das nicht möchte, gibt die Verpackung in den Altglascontainer. So kann sie zu 100 Prozent recycelt und wiederverwendet werden. Nicht zuletzt ist es einfacher, die komplette Zahnpasta aus dem Glas zu entnehmen – anders als bei mancher Plastiktube, in der oft ein Rest zurückbleibt.

Auf verantwortungsvolle Unternehmen achten

Immer mehr umweltbewusste Konsumenten möchten auch wissen, ob die produzierenden Unternehmen verantwortungsvoll handeln und wirtschaften. Informationen dazu sind in der Regel auf den offiziellen Webseiten nachzulesen. Ben&Anna etwa unterstützt die Initiative Project Wings mit dem Ziel, die Umwelt sauber zu halten. Ein weiterer Indikator für ein Unternehmen mit nachhaltigen Produkten ist das Natrue-Siegel. Dieses wird vergeben von der Non-Profit-Organisation "The International Natural and Organic Cosmetics Association" und zeichnet Kosmetikprodukte mit biologisch natürlichen Inhaltsstoffen aus.


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