Roboter erobern die Kinderzimmer: Mit einem Lernroboter sammeln Kinder erste Programmiererfahrungen

Einfach verständliche und kostenlose Apps erklären die ersten Programmierschritte mit dem Lernroboter.
Einfach verständliche und kostenlose Apps erklären die ersten Programmierschritte mit dem Lernroboter.
© djd/WonderWorkshop

(djd). Die Roboter kommen: Ob als "Begrüßungskomitee" im Hotel, als Pflegemaschine im Krankenhaus oder auch als Industrieroboter, sie lernen täglich hinzu und stehen Menschen immer mehr unterstützend zur Seite. Dieser Trend zeichnet sich nicht nur in der Wirtschaft ab, sondern wird auch unseren Alltag bestimmen und reicht bis in die Kinderzimmer. Und wer bei Robotern für Kinder an die "Transformer"-Spielzeug-Action-Figuren denkt, liegt ganz falsch. Denn mit den Kleinrobotern der neuesten Generation können Kinder die Grundzüge des Programmierens lernen. Solche Kenntnisse werden schließlich in der digitalen Welt eine immer wichtigere Rolle spielen, sowohl Mädchen und Jungen sollten darauf vorbereitet sein.

Kindgerecht programmieren lernen

Von einem jungen Unternehmen aus dem Silicon Valley wurde für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren beispielsweise der neue Lernroboter "Dash" entwickelt - nun ist er auch in Deutschland erhältlich. Der Clou: Ohne Computer und Tastatur, aber mit einem sympathischen kleinen blauen Freund werden Kinder an die Grundsätze der Programmierung heranführt. Sie entdecken, wie sich der Roboter über Programmierbefehle steuern lässt - und wie viel Spaß Technik machen kann.

Der kugelrunde Roboter spricht bewusst Mädchen und Jungen an, um traditionelles Rollendenken abzubauen und das Interesse aller Kinder für Technologie zu wecken. Im Zusammenspiel mit einem Tablet oder Smartphone können die Kinder ihre Programmierfähigkeiten nach und nach verbessern - der kleine Roboter interagiert mit den Kindern, kann sprechen, lachen und tanzen. Alle Informationen zum Roboter gibt es auf www.makewonder.de, erhältlich ist er bei Amazon für 179,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung). 

Nachholbedarf in Deutschland

Deutschland hat in Sachen Programmieren im Übrigen durchaus Nachholbedarf: In anderen Ländern Europas und auch in den USA und China steht es schon auf dem Lehrplan für Grundschulen, um Kinder spielerisch an dieses Thema heranzuführen.

In über 8.000 Schulklassen im Einsatz

(djd). Weltweit ist der kleine Lernroboter "Dash" bereits in über 8.000 Schulklassen im Einsatz, nun ist er erstmals auch in Deutschland erhältlich. Der Roboter ist mit mehr als 30 iOS- und Android-Geräten kompatibel, er ist robust gebaut und bereit für nahezu jedes Abenteuer. Dank mehrerer Sensoren reagiert er gezielt auf Geräusche, kann erkennen, wo sich sein Gegenüber befindet und interagiert mit seiner Umwelt. Durch seine hübsche blaue Farbe und seine runden Formen spricht er Mädchen und Jungen gleichermaßen an. Alle Informationen zum Roboter gibt es unter www.makewonder.de.


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