• Ratgeberbox
  • Reisen
  • Neuer Blickwinkel, neue Entdeckungen: Stadtbesichtigung mit Perspektivwechsel in Wetzlar

Neuer Blickwinkel, neue Entdeckungen: Stadtbesichtigung mit Perspektivwechsel in Wetzlar

Ferngläser kann man sich auch in der städtischen Touristeninformation ausleihen.
Ferngläser kann man sich auch in der städtischen Touristeninformation ausleihen.
© djd/Tourist-Information Wetzlar

(djd). Ein prächtiger Dom, historische Stadtmauern, üppig verzierte Gebäude - viele Städte in Deutschland blicken auf eine lange Historie zurück und sind reich an kulturellen Schätzen, die es zu erkunden lohnt. Dabei zeigt jede Stadt ihr eigenes Flair. Wie zum Beispiel die ehemalige Reichsstadt Wetzlar in Mittelhessen. Ihre reizvolle Lage im Lahntal und die schöne Fachwerkaltstadt begeistern die Besucher. Viele verbinden ihren Aufenthalt mit einer Stadtbesichtigung, die den Spuren Goethes folgt. Er weilte im Sommer 1772 hier und schuf seinen berühmten Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers".

Neue Blickwinkel finden

Es gibt in diesem Jahr aber auch neue Angebote, die die engen Gassen, mittelalterlichen Plätze und Barockbauten aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Gelegenheit dazu geben beispielsweise Fotostadtführungen, bei denen die Besucher Tipps und Infos für besonders schöne Fotomotive bekommen, die die reizvolle Fachwerkstadt einmal von einer ganz neuen Position aus wahrnehmen. Auch Stadtführungen, bei denen Besucher mit einem Fernglas Details beispielsweise am Wetzlarer Dom gezeigt bekommen, stehen auf dem Programm. Wer keine eigene optische Ausrüstung zur Verfügung hat, kann sich in der Tourist-Information Fotokameras und Ferngläser ausleihen. Weitere Tipps zu besonderen Entdeckungsmöglichkeiten gibt es unter www.wetzlar.de.

Veranstaltungen rund um den Perspektivwechsel

Auch auf dem Optikparcours können Entdecker neue Perspektiven erleben. Der Optikparcours verläuft durch die Stadt und lädt zum Experimentieren und Erkunden ein. An den Stationen kann man beispielsweise ein begehbares Kaleidoskops ausprobieren oder einen großen Brillanten aus optischem Glas, der funkelnd das Licht zurückwirft. An verschiedenen Standorten wird so ein spezieller Aspekt der Optik erfahrbar. Dabei wird ein Spannungsbogen von der objektiven bis hin zur subjektiven Wahrnehmung erreicht. 

Auch die Kunst- und Kulturtage vom 8. bis 17. Juni stehen unter dem Motto "Perspektivwechsel". Ein Kinofestival und ein breites Spektrum von Veranstaltungen, wie die Nacht der Galerien, Ausstellungen und Aktionen runden das Kulturevent ab.

Goethes "Grüne Soße"

(djd). Bei der kulinarische Stadtführung "Speisen wie zu Lottes und Goethes Zeiten" lernen die Besucher Orte kennen, an denen der junge Goethe in Wetzlar einkehrte. Eine kulinarische Station ist auch der Lottehof. Hier wurde ein Kräutergarten angelegt, der an Goethes mutmaßliche Lieblingsspeise, die "Grüne Soße", erinnert. So wachsen jetzt typische Kräuter wie Sauerampfer, Pimpinelle, Petersilie und Borretsch im Garten. Auch Obstbäume wurden gepflanzt: Der Wetzlarer Hartapfel und die Ribbeck-Birne geben dem Ort eine besondere Gartenatmosphäre. Die "Grüne Soße" kann im Café Mundart probiert werden.

Weitere kulinarische Tipps gibt es unter www.wetzlar.de.


Das könnte Sie auch interessieren

Was macht man, wenn man plötzlich von einem Geist heimgesucht wird, den außer einem selbst niemand sehen kann – und der obendrein ziemlich zynisch ist? Vor dieser Herausforderung steht die Schülerin Elli in der emotionalen Dramedy „Ghost Bastard“, die am 9. April 2026 in den Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz startet. Regisseur Erkan Acar... weiterlesen

Das Opernereignis des Jahres findet heute (04.04.2026) um 20:15 Uhr auf 3sat seinen Weg auf die Bildschirme, wenn die Aufzeichnung von Richard Strauss’ "Der Rosenkavalier" aus dem Opernhaus Zürich ausgestrahlt wird. Wer bei diesem Werk an prunkvolle Reifröcke, vergoldete Säle und die übliche Wiener Rokoko-Seligkeit denkt, wird hier eines Besseren belehrt. Regisseur... weiterlesen

Das Warten hat ein Ende, denn der Samstagskrimi-Sendeplatz im ZDF gehört heute (04.04.2026) um 20:15 Uhr endlich wieder dem kauzigen Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) aus dem Antiquariat. Im neuen Münsterkrimi "Mogelpackung" taucht er tief in den Sumpf des Münsteraner Wohnungsmarktes ein, wo Sanierungsdruck und skrupellose Immobilienfirmen das Stadtbild... weiterlesen

Eine eingeschränkte Nasenatmung ist weit mehr als nur ein kleines Ärgernis. Sie zwingt den Körper zur Mundatmung, was häufig zu Schnarchen, trockenem Mund und einer deutlich reduzierten Schlafqualität führt. Das Gründer-Trio von VENTICROSS aus Stuttgart hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine diskrete und komfortable Lösung für dieses mechanische... weiterlesen

Millionen Menschen leiden unter den kleinen, rauen Erhebungen an Oberarmen und Beinen, die medizinisch als Keratosis Pilaris bekannt sind. Obwohl etwa jeder Dritte betroffen ist, wurde das Thema lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Das Berliner Start-up Tanera Skin tritt nun an, um spezialisierte Lösungen für dieses weit verbreitete Hautproblem zu bieten und Betroffenen ihr... weiterlesen

Was würdest du tun, wenn du den Mörder deines Kindes nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder bestrafen könntest? Am 9. April 2026 erscheint mit „REDUX REDUX“ ein Thriller-Highlight digital, das bereits auf dem Fantasy Filmfest 2025 für Aufsehen gesorgt hat. Der Titel ist hierbei Programm: In einer scheinbar endlosen Schleife aus Vergeltung verliert... weiterlesen

Mit der 50. Staffel meldet sich heute (03.04.2026) um 20:15 Uhr im ZDF eine der langlebigsten Freitagskrimi-Reihen zurück und schlägt zum Jubiläum sofort Töne an, die unter die Haut gehen. In acht neuen Folgen dürfen sich die Zuschauer auf das gewohnt stabile Ermittlerteam verlassen, denn Thomas Heinze, Stephanie Stumph und Yun Huang bleiben als festes Ensemble... weiterlesen

NS-Befehlshaber Meckerle (Devid Striesow) setzt Buback (Nicholas Ofzcarek) unter Druck: Der Gestapomann muss ihn als Abendbegleiter seiner heimlichen Geliebten, der Schauspielerin Marleen Baumann vertreten.
© ARD Degeto Film/NDR/Servus TV/Canal+Austria/HR/Zeitgeist Filmproduktion/EPO-Film/Petro Domenigg

Abgrund im Angesicht des Untergangs: Die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" heute (03.04.2026) in der ARD

Mit einer Wucht, die weit über herkömmliche Historienkrimis hinausgeht, zeigt die ARD heute am Karfreitag (03.04.2026) um 20:15 Uhr die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" am Stück. Basierend auf der Vorlage des tschechischen Humanisten Pavel Kohout entwirft Regisseur Christopher Schier ein beklemmendes Panorama der letzten Kriegstage im okkupierten Prag von... weiterlesen

(DJD). Morgens ein entspannter Spaziergang über weite Bergwiesen und aussichtsreiche Höhenwege mit Blick zum Brocken, dem höchsten Gipfel im Harz – nachmittags ein Adrenalinkick an der rasanten Zipline über der Rappbodetalsperre, eine Zeitreise in den Wilden Westen oder eine Taschenlampenführung in der Tropfsteinhöhle: Die Ferienregion Oberharz am Brocken... weiterlesen