Neue Mercedes B-Klasse: Bis zu 30 Prozent weniger Auffahrunfälle

Donnerstag, 23.10.2014 | Tags: Automodelle, Mercedes-Benz
  • Der Collision Prevention Assist Plus soll bis zu 30 Prozent weniger schwere Auffahrunfälle verhindern.
    Der Collision Prevention Assist Plus soll bis zu 30 Prozent weniger schwere Auffahrunfälle verhindern.
    © Daimler/dpp-AutoReporter
  • Die neue B-Klasse besitzt serienmäßig COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS. Die Mercedes-Benz Unfallforscher erwarten, dass damit die Zahl schwerer Auffahrunfälle gegenüber Fahrzeugen ohne entsprechendes Schutzsystem um bis zu 30 Prozent gesenkt werden kann. Für ihre Prognose haben die Sicherheitsexperten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Wirksamkeit des bislang in der B-Klasse serienmäßigen Collision Prevention Assist ausgewertet und digitale Unfalldaten nachsimuliert. 

    Die Zahlen der Behörde belegen: Die Anzahl der schweren Auffahrunfälle mit Fahrzeugen der Mercedes-Benz B-Klasse in Deutschland ist gegenüber dem Vorgängermodell um 14 Prozent zurückgegangen. Die aktuelle B-Klasse ist seit ihrer Markteinführung 2011 serienmäßig mit Collision Prevention Assist ausgestattet. Das Sicherheitssystem beinhaltet eine radargestützte optische Abstandswarnung, eine zusätzliche akustische Kollisionswarnung sowie eine situationsgerechte Bremskraftunterstützung durch den Adaptiven Bremsassistenten und ist in allen Fahrzeugen der neuen Kompaktwagen-Generation (A-Klasse, B-Klasse, CLA-Klasse und GLA-Klasse) sowie vielen weiteren Fahrzeugen von Mercedes-Benz serienmäßig enthalten.

    Prof. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, betont: "Der Rückgang der Unfallzahlen ist eine weitere Bestätigung unserer Strategie Real Life Safety. Wir bringen Innovationen ins Auto, die den Kunden und der Verkehrssicherheit wirklich nutzen."

    Untermauert wird dies durch Zahlen aus den Mercedes-Benz Service-Betrieben: Im Vergleich zum Vorgängermodell gab es an der aktuellen B Klasse deutlich weniger schwere Schäden an der Fahrzeugfront, bei denen der vordere Querträger getauscht werden musste. Viele Auffahrunfälle konnten also in ihrer Schwere verringert oder sogar komplett vermieden werden.

    Die Unfallforscher von Mercedes-Benz kommen in einer Studie zu dem Schluss, dass bis zu 20 Prozent aller schweren Auffahrunfälle in Deutschland verhindert werden könnten, wenn alle Fahrzeuge mit einem vergleichbaren Sicherheitssystem ausgerüstet wären. Sie stützen ihre Prognose auf eine Simulationsstudie auf Basis der "Pre-Crash-Matrix", einer digitalen Unfalldatenbank der Verkehrsunfallforschung Dresden mit tausenden, akribisch rekonstruierten Realunfällen. Innerhalb dieser Studie wurden Fahrzeuge virtuell mit Collision Prevention Assist ausgestattet und die Auswirkungen auf jeden einzelnen Auffahrunfall untersucht.

    Für das weiter entwickelte Nachfolgesystem Collision Prevention Assist Plus, das über alle Baureihen hinweg in den Markt eingeführt wird, prognostizieren die Unfallforscher sogar bis zu 30 Prozent weniger schwere Auffahrunfälle als ohne das System. (dpp-AutoReporter/hhg)


    Das könnte Sie auch interessieren

    (djd). Blogger, YouTuber und Co. spielen im Leben vieler Kinder und Teenager eine große Rolle. Ihr Einfluss ist nicht zu unterschätzen. Umso sorgfältiger sollten Eltern hinschauen, wem der Nachwuchs da täglich "folgt". Auch Kinder sollten erfahren, dass das eigene Leben noch immer die besten Geschichten schreibt und nicht das Internet mit seinen vielen Angeboten, Likes... weiterlesen

    (djd). Regionale Lebensmittel einkaufen, das Fahrrad häufiger nutzen und Strom sparen: Ein nachhaltiger Lebensstil ist heute vielen Menschen wichtig. Auch beim Kauf von Bekleidung wie Schuhen hat das Interesse an der Nachhaltigkeit von Produktion und Produkten zugenommen. Die Unternehmen reagieren darauf. So gibt es mittlerweile zahlreiche Schuhlabels, die umweltfreundlich produzieren... weiterlesen

    (djd). Von Fernreisen sehen viele Menschen derzeit ab. Eine erholsame Auszeit wünschen sie sich dennoch, denn Stress und Alltagsbelastung sind in Zeiten von Homeoffice und Maskenpflicht nicht weniger geworden. Ein Kurzurlaub ohne weite Anreise ist jetzt genau das Richtige, um ein paar Tage abzuschalten. Für die kältere Jahreszeit bietet sich ein Thermenurlaub an, der... weiterlesen

    In Miranda Wells (Katie Holmes) Leben scheint gerade alles schief zu laufen. Der alleinerziehenden Mutter von drei Kindern wächst alles über den Kopf. Das Geld reicht hinten und vorne nicht mehr, seitdem ihr Mann vor ein paar Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Als hätte sich das Schicksal gegen sie gerichtet, kracht während eines Hurrikans auch noch ein Ast... weiterlesen

    (djd). Die Vorbereitung auf Weihnachten ist stressig genug, da sollte bei der Zubereitung des festlichen Menüs keine Hektik aufkommen. Mit dem Einsatz kochfertiger, tiefgekühlter Zutaten kann man seine Nerven schonen, ohne bei der Qualität Abstriche machen zu müssen. Marga Hamacher von Eismann hat einen Rezepttipp für ein dreigängiges Weihnachtsmenü... weiterlesen

    (djd). Zwischen Termindruck und Freizeitstress bleibt wenig Zeit, um ab und zu mal tief durchzuatmen. Kein Wunder, dass viele Deutsche angeben, sich oft gestresst zu fühlen. Für weniger Hektik und mehr Gelassenheit im Alltag sorgen diese drei Tipps. Tipp Nr. 1: Einfach mal bewusst einen Punkt von der To-do-Liste streichen. Denn wer lernt, ab und an "unperfekt" zu sein, kann viel... weiterlesen

    (djd). Meist trifft es den Menschen völlig unvermittelt: Ein Schlaganfall oder ein Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma führt unversehens zu einer bleibenden neurologischen Einschränkung. Tief sitzt dann der Schock, wenn bisher selbstverständliche Handlungen wie Sprechen, Gehen oder Greifen auf einmal zur Herausforderung werden. Nach der ersten Behandlung stellt sich... weiterlesen