"Mikroabenteuer" im Wald: Sieben Tipps für spannende Naturerlebnisse direkt vor der eigenen Haustür

Die schönsten "Mikroabenteuer" warten im Wald direkt vor der Haustür.
Die schönsten "Mikroabenteuer" warten im Wald direkt vor der Haustür.
© djd/PEFC

(djd). Dicht bewachsene Pfade, einzigartige Schlafplätze und unzählige Fotomotive - Abenteuerlustige müssen keine fernen Länder bereisen, um einmal etwas ganz Besonderes zu erleben. Die schönsten "Mikroabenteuer" findet man im Wald vor der eigenen Haustür. Mit dem Begriff sind kleine, erfrischende Outdoor-Erfahrungen gemeint, die sich günstig, lokal und kurzfristig zum Beispiel auch nach Feierabend erleben lassen. Ein guter Ort dafür sind arten- und abwechslungsreiche Mischwälder, die nachhaltig nach den Standards der Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaftet werden. Sie laden große und kleine Besucher dazu ein, abzuschalten, den Kopf frei zu bekommen und den eigenen kindlichen Spieltrieb in der Natur wiederzuentdecken. Hier sind sieben Tipps für große und kleine Mikroabenteurer:

  1. Eine Barfußwanderung im Wald: Den Waldboden direkt unter den Füßen spüren, egal ob er noch feucht ist vom Morgentau oder bereits warm von der ersten Sonne.
  2. Aus einem Stück Holz einen Wanderstock oder aus einem Holunderzweig eine Flöte schnitzen. Kreative Ideen und Anleitungen dazu gibt es im Internet.
  3. Blind durch den Wald gehen: Mit verbundenen Augen kann man sich von einer Freundin oder einem Freund eine Zeit lang durch den Wald führen lassen. Können die Augen nichts mehr sehen, werden andere Sinne geschärft. Das sorgt für intensive Eindrücke, etwa beim Erlauschen der Waldgeräusche oder dem Ertasten von Baumrinden, Moosen, Farnen und Felsen.
  4. Kreatives Fotoshooting: Der Wald bietet zahlreiche, atemberaubende Fotomotive. Mit einer Kamera fängt man Walddetails ein, aus denen sich im Anschluss am Laptop oder dem Smartphone schöne Collagen basteln lassen.
  5. Übernachten auf einem Waldcampingplatz, in einem Baumhaus oder auf sogenannten Trekking-Zeltplätzen: Verzeichnisse und Adressen findet man im Internet. Das freie Zelten oder Übernachten im Wald ist dagegen laut Waldgesetz nicht erlaubt. Tabu ist auch das Besteigen eines Hochsitzes, er ist Privateigentum.
  6. Schnitzeljagd mit Familie und Freunden: Eine Gruppe geht voraus und versteckt Hinweise und einen kleinen Schatz, die andere Gruppe sucht ihn. Wichtig: Bunte Bänder oder Luftballons an Bäumen, die den Weg weisen, sollten von der zweiten Gruppe wieder eingesammelt werden.
  7. Kräuter und Waldfrüchte sammeln und daraus ein leckeres Essen zubereiten: Etwa einen bunten Wildkräutersalat mit Bärlauch-Öl oder italienische Pasta mit selbstgemachten Fichtenspitzen-Pesto.

 

Für alle Abenteuer im Wald gilt zudem: Rücksicht auf den Wald nehmen, keinen Müll hinterlassen, nicht querfeldein laufen sowie Pflanzen, Tiere und andere Waldbesucher respektieren.

Garant einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung

(djd). Die Waldschutzorganisation PEFC formuliert Regeln für die Nutzung unserer Wälder und stellt sicher, dass unsere Wälder auch in Zukunft alle ihre Funktionen erfüllen - von der Holznutzung bis hin zur Erholungsfunktion für uns Menschen. Entdeckt man beim Waldbesuch und später beim Einkauf eines Holz- oder Papierprodukts das PEFC-Zeichen, bedeutet dies, dass im Wald wieder genügend neues Holz nachwächst und die Natur geschützt wird. Das Zeichen wird durch Deutschlands größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung im Rahmen eines unabhängigen Zertifizierungssystems vergeben.


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