Maschinen und Anlagen am Laufen halten: In zweijähriger Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer

Marianna Rubino in Aktion: "Mich hat das Interesse am Rohstoff Fleisch und insbesondere der Wurstproduktion sowie die Bearbeitung und Veredelung der Produkte zu dieser Ausbildung geführt."
Marianna Rubino in Aktion: "Mich hat das Interesse am Rohstoff Fleisch und insbesondere der Wurstproduktion sowie die Bearbeitung und Veredelung der Produkte zu dieser Ausbildung geführt."
© djd/Metten Fleischwaren

(djd). Immer mehr Aufgaben werden in der modernen Arbeitswelt von Maschinen übernommen. Auch wenn ihre Qualität und Effizienz weiter steigt - ganz einwandfrei funktionieren sie während ihrer Lebensdauer nicht, schließlich sind sie einem Verschleiß unterworfen. Maschinen müssen deshalb regelmäßig inspiziert, gepflegt und gewartet werden. Kommt es zu Problemen, muss schnell jemand da sein, der sie kennt und wieder flott macht - sonst kann es teuer werden. Für diese Aufgaben sind Maschinen- und Anlagenführer zuständig. Sie bedienen und überwachen Maschinen und Anlagen, sie beobachten den Lauf aufmerksam, um Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Verschleißteile muss der Maschinen- und Anlagenführer austauschen sowie regelmäßig Fertigungs- und Qualitätskontrollen durchführen.

Flexibilität und Einfallsreichtum sind gefragt

Beim Wurstwarenhersteller Metten Fleischwaren im sauerländischen Finnentrop etwa absolviert Alessandro Catania die zweijährige Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer: "Aufgrund des großen Sortiments von weit über 100 Produkten gibt es in meinem Ausbildungsbetrieb zahlreiche unterschiedliche Maschinen, die eingerichtet, zum Teil umgerüstet, bedient und instand gehalten werden müssen. Das sind die Hauptaufgaben während meiner Ausbildung", erklärt der junge Mann. Jeden Tag, so Catania, gebe es neue Herausforderungen, auf die er mit Flexibilität und manchmal auch Einfallsreichtum reagieren müsse. Mehr Infos zum Ausbildungsbetrieb des Azubis sind unter www.metten.net zu finden. Da Produktionsmaschinen eingestellt werden und man diesen Prozess überwachen muss, ist vor allem ein hohes Maß an Sorgfalt bei einem Maschinen- und Anlagenführer wichtig. Für eine Bewerbung bei einem Ausbildungsbetrieb reicht ein Hauptschulabschluss aus, mehr zu diesem Ausbildungsberuf erfährt man auch unter www.ausbildung.de.

Als Frau in einem "Männerberuf"

Auch Marianna Rubino arbeitet beim sauerländischen Wurstwarenhersteller in diesem "Männerberuf": "Mich hat sowohl das Interesse an der Wurstproduktion als auch eine große Begeisterung für technische Dinge zu dieser Ausbildung geführt." Angehende Maschinen- und Anlagenführerinnen wie sie seien echte Allroundtalente, stellt die junge Frau fest. Neben diesem technischen Verständnis sei besonders auch Kreativität im Umgang mit den Anforderungen der Produktion unterschiedlichster Fleisch- und Wurstwaren gefragt. Dass sie als Frau in einem sogenannten Männerberuf arbeite, habe für sie im Übrigen von Beginn an keine Bedeutung gehabt. Sie habe einfach das gemacht, was ihr Spaß bereitet.


Das könnte Sie auch interessieren

Zwei der größten Namen der deutschen Unterhaltungsbranche machen heute gemeinsame Sache und liefern den Soundtrack für eine Flucht aus dem grauen Alltag. Sarah Connor und Sido, die beide seit mehr als zwanzig Jahren die hiesige Musiklandschaft prägen, haben sich für ihre erste musikalische Zusammenarbeit zusammengetan und mit "Interstellar" eine Hymne erschaffen,... weiterlesen

„Good Luck, Have Fun, Don´t Die“ startet am 12.03.2026 in den Kinos!
© HappySpots / Filmplakat: © 2026 Constantin Film / Constantin Film. All Rights Reserved.

Sam Rockwell im Zeitreise-Chaos: Die Sci-Fi-Komödie „Good Luck, Have Fun, Don´t Die“

Ein ganz normaler Abend in einem Diner in Los Angeles wird zum Schauplatz einer intergalaktischen Rettungsaktion. Ein Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) platzt herein und verkündet: Dies ist der 117. Versuch, die Welt vor einer durchgedrehten KI zu retten. Er muss genau diese Gruppe von Gästen – darunter Haley Lu Richardson und Michael Peña – rekrutieren, um das... weiterlesen

Im ARD Vorabendprogramm treffen heute (06.03.2026) bei "Wer weiß denn sowas?" zwei Gäste aufeinander, die normalerweise selbst die großen Shows moderieren. Katrin Bauerfeind und Joko Winterscheidt müssen diesmal jedoch die Seiten wechseln und zeigen, ob sie auch dann noch eine große Klappe haben, wenn es um knifflige Fachfragen geht. An der Seite der Teamchefs... weiterlesen

Das ZDF schickt heute (06.03.2026) um 20:15 Uhr ein neues Ermittlerteam ins Rennen, wenn die neue Freitagskrimi-Reihe "Mordufer" mit der Auftaktfolge "Brennen soll sie" Premiere feiert. Der malerische Bodensee dient dabei als Schauplatz für ein düsteres Verbrechen, das die Idylle der Region jäh zerstört. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein... weiterlesen

RTL öffnet heute Abend (05.03.2026) um 20:15 Uhr die Schatztruhe der deutschen Unterhaltung, wenn Mario Barth in seiner neuen Primetime-Show "Legenden der Comedy" zu einer Zeitreise der besonderen Art einlädt. Es geht nicht nur um ein simples Best‑of bekannter Sketche, sondern um die Wiederbelebung jener Momente, die ganze Generationen geprägt haben. Das Konzept der Sendung... weiterlesen

Im ARD-Vorabendprogramm treffen heute (05.03.2026) um 18 Uhr in der Quizshow "Wer weiß denn sowas?" zwei Journalisten aufeinander, die normalerweise das Sagen im Studio haben. Moderator Kai Pflaume spannt Frank Plasberg und Steffen Hallaschka für seine Rate-Teams ein, wobei sie sich diesmal nicht auf Teleprompter oder Redaktionsskripte verlassen können. Flankiert von den... weiterlesen

Die ARD entführt das Fernsehpublikum heute (05.03.2026) um 20:15 Uhr mit dem DonnerstagsKrimi in die dunklen Gassen Salzburgs, wo der Kriminalpsychologe Thomas Meiberger vor seinem bisher persönlichsten und gefährlichsten Fall steht. In "Am seidenen Faden", dem zweiten Teil der "Salzburg-Krimi"-Reihe, wird die kühle Pracht der Mozartstadt zum Schauplatz einer makabren... weiterlesen