Lieber zupfen statt nur lauschen: Fast jeder zweite Jugendliche in Deutschland musiziert selbst

  • Fast 50 Prozent der 14- bis 20-jährigen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger machen in ihrer Freizeit selbst Musik. Das ist das überraschende Ergebnis einer aktuellen Umfrage.
    Fast 50 Prozent der 14- bis 20-jährigen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger machen in ihrer Freizeit selbst Musik. Das ist das überraschende Ergebnis einer aktuellen Umfrage.
    © djd/BVR
  • (djd). Musik ist bei Jugendlichen allgegenwärtig. Hatte man früher Glück, wenn der Lieblingssong im Radio lief oder man ihn auf Kassette oder CD hatte, so machen es heute Streamingdienste möglich, jederzeit und überall den aktuellen Favoriten zu lauschen. Dass Jugendliche ständig Musik hören, ist also bekannt - dass jeder zweite 14- bis 20-Jährige aber selbst Musik macht, dürfte für die meisten Menschen eine echte Überraschung sein. Musik hören und Musik machen ist für die Jugendlichen dabei weit mehr als ein angenehmer Zeitvertreib. Sie bietet einen positiven Ausgleich zum Alltagsstress, dient als Ventil für Gefühle und entführt Zuhörer wie auch Musiker oft in eine andere Welt. 

    Jeder zweite Jugendliche musiziert selbst

    49 Prozent der 14- bis 20-Jährigen machen in ihrer Freizeit selbst Musik. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Anlass der Studie ist der 49. Internationale Jugendwettbewerb "jugend creativ", das Thema lautet diesmal "Musik bewegt". Zehn Prozent musizieren sogar täglich, weitere 14 Prozent mehrmals pro Woche und zwölf Prozent einmal wöchentlich. Auf die Frage, welche Rolle Musik in ihrem Leben spielt, gaben 52 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, dass sie ein täglicher Begleiter für sie sei. 38 Prozent können sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Für lediglich acht Prozent spielt Musik keine große Rolle, nur ein Prozent gab an, dass ihnen Musik gar nicht wichtig sei.

    Internationaler Jugendwettbewerb: Einsendungen bis 22. Februar 2019

    Noch bis zum 22. Februar 2019 können Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, am Jugendwettbewerb teilnehmen und in Bildern und Kurzfilmen ihre Gedanken und Emotionen zum Thema künstlerisch zum Ausdruck bringen. Die Teilnahmeunterlagen sind bei den veranstaltenden Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort erhältlich, wo die Beiträge auch eingereicht werden können. Kurzfilme können zusätzlich auf das Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen werden. Prominent unterstützt wird der Jugendwettbewerb in diesem Jahr von Schirmherr Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, und Jazz-Saxophonistin, Querflötistin und Komponistin Anna-Lena Schnabel. Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.jugendcreativ.de zu finden.

    Darum ist Musik für die Deutschen so wichtig

    (djd). Musik hören wie auch Musik machen zählen seit jeher zu den beliebtesten Hobbys der Deutschen. Warum? Das wollte Kantar Emnid im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) von 14- bis 20-Jährigen wissen. Anlass ist der 49. Internationale Jugendwettbewerb "jugend creativ". 39 Prozent der Befragten sagten, dass sie bei Musik abschalten könnten. Bei den männlichen Befragten lag der Anteil sogar bei 48 Prozent, bei den Mädchen und jungen Frauen waren es 30 Prozent. 38 Prozent der weiblichen Befragten können mit Musik vor allem Gefühle verarbeiten oder ausleben, bei den Jungen und Männern sind es nur 16 Prozent. Für beide Geschlechter gleichermaßen kann Musik auch Inspiration und Ansporn sein.


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