Lexus präsentiert neuen IS 200t mit 2,0 Liter Turbo-Benzinmotor

Montag, 29.06.2015 | Tags: Automodelle
Der neue Lexus IS 200t leistet 180 kW/245 PS und verfügt über eine sequenzielle 8-Stufen-Direktschaltautomatik.
Der neue Lexus IS 200t leistet 180 kW/245 PS und verfügt über eine sequenzielle 8-Stufen-Direktschaltautomatik.
© TMDE/dpp-AutoReporter

Lexus erweitert seine IS Baureihe um den sportlichen IS 200t, der sich durch einen leistungsstarken Benzinmotor mit Turbo-Aufladung auszeichnet. Der 2,0-Liter-Reihenvierzylinder ist mit der variablen Ventilsteuerung VVT-iW (Variable Valve Timing-intelligent Wide) und einem Twin-Scroll-Turbolader mit flüssigkeitsgekühltem Ladeluftkühler ausgestattet. Das 160 kg leichte Aggregat erzielt eine Leistung von 180 kW/245 PS bei 5800/min und ein maximales Drehmoment von 350 Nm zwischen 1650 und 4400/min. Eine sequenzielle 8-Stufen-Direktschaltautomatik, die Lexus bereits in der Sportlimousine RC F verwendet, überträgt die Kraft an die Hinterräder des IS 200t. Der IS 200t beschleunigt in 7,0 Sekunden auf 100 km/h und erreicht einen durchschnittlichen Benzinverbrauch von 7,0 Litern auf 100 Kilometer.

Seine innovative Motortechnologie soll dem Aggregat ein direktes Ansprechverhalten mit minimalem Turboloch und viel Drehmoment aus dem Drehzahlkeller verleihen. Gleichzeitig realisierten die Lexus-Entwickler einen geringen Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionswerte. Der 4-in-2-Krümmer im Zylinderkopf koppelt jeweils die beiden Zylinderpaare, die im gleichen Ansaug- und Verdichtungstakt arbeiten. In Verbindung mit dem hocheffizienten Twin-Scroll-Turbolader vermeidet dieses Konzept Interferenzen zwischen den Abgasströmen der einzelnen Zylinder und trägt so dazu bei, ein hohes Drehmoment über ein breites Drehzahlband zu realisieren.

Die Integration der Abgaskrümmer in den flüssigkeitsgekühlten Zylinderkopf gestattet zugleich eine optimierte Kühlung der Abgase, ohne die notwendige Aufwärmung des Katalysators zu beeinträchtigen. Das schont den Katalysator und stellt zugleich sicher, dass der Motor in möglichst vielen Lastzuständen mit einem optimalen Kraftstoff-Luft-Gemisch betrieben werden kann.Unmittelbar am Motor ist auch der flüssigkeitsgekühlte Ladeluftkühler positioniert. Diese Anordnung sorgt für ein möglichst geringes Luftvolumen zwischen dem Lader und den Einlassventilen. Dadurch minimierten die Lexus Ingenieure das Turboloch und erzielten ein sehr spontanes Ansprechverhalten. (dpp-AutoReporter/wpr)


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