Lärm-Alarm in der Freizeit: Zwei von drei Bundesbürgern schützen ihr Gehör nicht

Auch Freizeitlärm, etwa beim Heimwerken, kann krank machen. Umso wichtiger ist es, das empfindliche Gehör zu schützen.
Auch Freizeitlärm, etwa beim Heimwerken, kann krank machen. Umso wichtiger ist es, das empfindliche Gehör zu schützen.
© djd/www.3m.de

(djd). Mit Beginn des Herbstes dröhnen sie wieder durch viele Wohngebiete: Laubbläser mögen praktisch sein - in jedem Fall aber sind sie extrem laut. Werte von 100 Dezibel und mehr sind keine Seltenheit. Damit toppen die Gartenhelfer sogar die Lärmbelastung durch einen direkt vorbeifahrenden Lkw. Viele Verbraucher unterschätzen dennoch diese und ähnliche Gefahren für ihr Gehör. Eine repräsentative Umfrage von Kantar TNS im Auftrag von 3M zeigt: Zwei von drei Bundesbürgern (69,4 Prozent) schützen sich in ihrer Freizeit nicht vor Lärmbelastungen. Bei den befragten Frauen ist der Anteil derjenigen, die nie einen Gehörschutz nutzen, mit 75,5 Prozent nochmals deutlich höher als unter den Männern (63,3 Prozent).

Lärm und die gesundheitlichen Folgen

Am Arbeitsplatz ist bereits ab 85 Dezibel das Tragen eines Gehörschutzes vorgeschrieben. In der Freizeit hingegen sehen viele die Risiken nicht. Dabei lauern im Alltag zahlreiche Gefahren, die das Gehör schädigen können. Das Heimwerken mit lauten Werkzeugen wie Bohrmaschine oder Laubbläser zählt genauso dazu wie der Besuch von Rockkonzerten oder auch Belastungen durch den Straßenverkehr. Lärm kann gleich in zweifacher Hinsicht zu gesundheitlichen Problemen führen, neben den nicht heilbaren Schädigungen des Gehörs zieht eine regelmäßige Geräuschbelastung häufig auch psychische Folgen nach sich. Zu Problemen kann es sowohl durch anhaltende Belastungen als auch durch kurze, besonders hohe Schallpegel kommen. "Unempfindliche Ohren" gibt es jedenfalls nicht. Die Erklärung: "Ich bin nicht geräuschempfindlich", die immerhin fast jeder dritte Befragte (31 Prozent) in der Umfrage angab, ist also ein Trugschluss.

Den passenden Gehörschutz für die Freizeit finden

Umso wichtiger ist es, Risiken im Alltag zu erkennen und das Gehör durch geeignete Hilfsmittel zu schützen. Für verschiedenste Zwecke, vom Heimwerken bis zum Besuch eines lautstarken Rockkonzertes, gibt es passende Lösungen: Gehörschutzstöpsel, die mit einem besonderen Filter den Lärmpegel senken und dennoch den vollen Musikgenuss ermöglichen, zählen ebenso dazu wie Kapselgehörschützer für den Heimwerker. Unter www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/unternehmen-de/freizeitgehoerschutz/ gibt es mehr Details und Bezugsquellen für Verbraucher. Interessant: Gefragt nach Aktivitäten, bei denen sie einen Gehörschutz tragen, gaben 50 Prozent das Heimwerken an, gefolgt vom Schlafen mit 33,8 Prozent, Konzerten und Musikevents (25,1 Prozent), dem Reisen (19,8 Prozent) sowie konzentriertem Arbeiten (17,9 Prozent).

Endlich wieder durchschlafen

(djd). Ob es der permanente Verkehrslärm vor dem Haus oder das konstante Schnarchen des Partners ist, das mit bis zu 90 Dezibel bedenkliche Werte erreichen kann: Lärm kann einem buchstäblich den Schlaf rauben. Zu den Risiken für das Gehör kommt in diesem Fall noch die Belastung durch die gestörte Nachtruhe hinzu, am nächsten Morgen fühlt man sich wie gerädert. Vor allem Frauen scheinen dieses Problem zu kennen: Bei Frauen ist der ruhige Schlaf laut Umfrage mit 46,3 Prozent der Favorit, wenn es um die Verwendung von Gehörschutzprodukten wie etwa den Gehörschutzstöpsel 1100 von 3M geht. Beim männlichen Geschlecht liegt dieser Wert nur bei 25,5 Prozent.


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