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Klima schützen - Kasse schonen: Mit einigen einfachen Tipps lässt sich der Energieverbrauch im Alltag drosseln

Viele Elektrogeräte verbrauchen auch im Leerlauf Strom. Dagegen hilft nur das komplette Abschalten. Ganz einfach funktioniert dies über Steckdosenleisten.
Viele Elektrogeräte verbrauchen auch im Leerlauf Strom. Dagegen hilft nur das komplette Abschalten. Ganz einfach funktioniert dies über Steckdosenleisten.
© djd/LichtBlick SE

(djd). Die Corona-Pandemie hat andere wichtige Themen in den Hintergrund gedrängt, insbesondere den Klimaschutz. Während der Pandemie waren und sind die Menschen sowohl beruflich als auch in ihrer Freizeit mehr zu Hause als gewöhnlich. Dabei verbrauchen sie auch mehr Energie. "Mit ein paar einfach umsetzbaren Maßnahmen können private Haushalte gegensteuern und damit nicht nur ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch ihr Budget entlasten", erklärt Ralph Kampwirth vom Ökostromanbieter LichtBlick. Kampwirth verweist in diesem Zusammenhang vor allem auf die Tipps des Umweltbundesamtes (UBA) zum Energiesparen im Haushalt ohne Komfortverlust. Hier eine Auswahl der Ratschläge zu viel genutzten elektronischen Geräten:

1. Stand-by bei Fernsehen, Computer und Co. mit Steckdosenleisten vermeiden

Viele Elektrogeräte wie Fernseher und PC verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen: im Stand-by. Gegen diese Energieverschwendung hilft nur das komplette Abschalten der Geräte, ganz einfach funktioniert es über Steckdosenleisten. Die Kosten der Leisten sind schnell wieder hereingeholt.

2. Kühl- und Gefriergeräte haben besonders großes Sparpotenzial

Kühl- und Gefriergeräte verbrauchen bis zu einem Fünftel des Stroms in einem Haushalt, schließlich sind sie im 24-Stunden-Dauereinsatz. Hier schonen energiesparende Geräte die Haushaltskasse besonders. Kühl- und Gefriergeräte sollten möglichst in wenig oder ungeheizten Räumen stehen. Wer zudem Ordnung im Kühlschrank hält, vermeidet langes Suchen und verhindert, dass die Tür unnötig lange geöffnet bleibt.

3. Waschmaschine voll beladen

Auch wenn eine Mengenautomatik bei modernen Waschmaschinen den Wasser- und Stromeinsatz der Wäschemenge anpasst: Ein voll beladenes Gerät wäscht immer noch am günstigsten und spart am meisten Energie. Für normal verschmutzte Wäsche reichen bei Buntwäsche meist 30 Grad und bei Weißwäsche 40 Grad. Waschen bei 40 Grad spart 35 bis 40 Prozent Strom gegenüber dem 60-Grad-Programm. Ein neues Gerät sollte die Energieeffizienzklasse A+++ ausweisen und stets im ECO-Programm bei niedrigen Temperaturen betrieben werden.

4. Keine überdimensionierten neuen Elektrogeräte kaufen

Ältere Geräte wie Kühlschränke und Waschmaschinen verbrauchen zwar relativ viel Energie. Aber nicht jedes neue Produkt im Handel ist grundsätzlich sparsamer, denn auch bei dessen Herstellung wird Energie aufgewendet. Beim Neukauf eines Gerätes sollte man auf den Stromverbrauch und vor allem darauf achten, dass es den persönlichen Bedürfnissen und Erfordernissen entspricht. Ein überdimensioniertes Gerät verbraucht unnötig Energie.


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