Kaffee: Das Klima und die Verarbeitung bestimmen die Qualität einer Sorte

Samstag, 15.08.2015 | Tags: Kaffee
Handverlesene Kaffeekirschen sind die Grundlage des Bio-Kaffees von Herbaria.
Handverlesene Kaffeekirschen sind die Grundlage des Bio-Kaffees von Herbaria.
© djd/Herbaria Kräuterparadies

(djd). Er weckt die Lebensgeister, versüßt Pausen und bildet den wohltuenden Abschluss nach dem Essen: Kaffee gehört in unserer Gesellschaft zu den Genussmitteln schlechthin. Die ursprünglich aus Afrika stammenden Sträucher werden heute weltweit in tropischen und subtropischen Regionen angebaut. Bei der großen Produktvielfalt ist es gar nicht mehr so einfach, sich zu orientieren. Aber was macht eigentlich eine gute Bohne aus?

Kaffee-Spezialitäten in Bio-Qualität

Ausschlaggebend für Kaffeetrinker ist das Aroma. "Viele lieben den feinen und qualitativ hochwertigen Arabica, der zu den wirtschaftlich bedeutendsten Bohnensorten gehört", weiß Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Den wichtigsten Einfluss auf die Qualität des Kaffees haben die klimatischen Bedingungen. Deshalb verwendet beispielsweise das Bio-Unternehmen Herbaria nur handverlesene Biobohnen aus dem mexikanischen Hochland. Nach der Reifung werden sie in Deutschland in kleinen Chargen langsam geröstet. Die Bohnen bleiben dazu bei niedriger Temperatur so lange in der traditionellen Kugel-Kaffeeröstmaschine, bis die unangenehmen Säuren abgebaut sind. Dass dieses schonende Verfahren bekömmliche und aromatische Kaffees hervorbringt, zeigen auch der neue milde Filterkaffee "Josef" und der kräftige Espresso "Maria". Diese und weitere Spezialitäten sind in zahlreichen Bioläden und Onlineshops erhältlich. Eine entsprechende Liste gibt es unter www.herbaria.com.

Fair und ökologisch produziert

Neben dem guten Geschmack legen immer mehr Verbraucher Wert auf eine ökologische und faire Kaffeeherstellung. Die Produkte des bayerischen Unternehmens werden von einheimischen Kleinbauern angebaut - biologisch und in gemischter Waldwirtschaft. Diese Mischkultur kann besonders viel Kohlendioxid aufnehmen und fördert die Artenvielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Der biologische Anbau erhält zudem Böden und Gewässer und schützt dadurch nicht nur die Natur, sondern auch die Erzeugerfamilien selbst, die vor Ort auch gleich die Weiterverarbeitung der Bohnen übernehmen.


Das könnte Sie auch interessieren

Marion (Laura Tonke) und Andi (Moritz Bleibtreu) sind zwar schon seit Längerem geschieden, teilen sich die Erziehung ihres elfjährigen Sohnes Milan (Valentin Thatenhorst) aber nach wie vor vorbildlich – zumindest auf dem Papier. In der Praxis ist Milan zu einem verwöhnten, treist auftretenden Einzelkind herangewachsen, das seinen Eltern nach Belieben auf der Nase... weiterlesen

Vier unbezahlbare Instrumente, vier explosive Egos und die Suche nach dem perfekten Ton: Am 6. August 2026 kommt mit „Der Klang der Stradivari“ ein eleganter und hochkarätig besetzter Spielfilm über Leidenschaft, Kunst und menschliche Abgründe in die deutschen Kinos. Astrid steht kurz davor, den lebenslangen Traum ihres... weiterlesen

Von den bescheidenen Anfängen im englischen Stoke-on-Trent über den gigantischen Boyband-Hype mit Take That bis hin zum weltweiten Solosuperstar mit unvergesslichen Hits wie „Angels“, „Feel“ und „Rock DJ“: Robbie Williams prägt die Popkultur seit Jahrzehnten wie kaum ein anderer Künstler. Doch der Weg an die Weltspitze war ebenso von... weiterlesen

(DJD). Unterwegs sein mit dem maximalen Gefühl von Freiheit und minimalistischem Gepäck: Wer Aktivurlaub und kleine Mikroabenteuer liebt, landet heute fast unweigerlich beim Bikepacking. Vielseitige Fahrräder wie Gravelbikes, an denen sich Packtaschen flexibel befestigen lassen und die sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterwegen perfekt laufen, sorgen dabei für... weiterlesen

Taylor Swift, Adele, Beyoncé – die aktuell größten Popstars der Welt sind unbestreitbar Frauen. Doch wie sah der Weg an die Spitze aus? Die umfangreiche RTL-Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale Zeitreise von den 1970er Jahren bis in die heutige Zeit. Sie widmet sich den bewegendsten Karrieren der vergangenen fünf Jahrzehnte und zeigt... weiterlesen

Durch flexible Mahd- und Beweidungskonzepte entstehen unter und zwischen PV-Modulen Naturrefugien, die auf intensiv bewirtschafteten Agrarflächen fehlen.
© DJD/Bundesverband Neue Energiewirtschaft/Wattmanufactur

Wo die Feldlerche wieder Heimat findet: Moderne Solarparks als wertvolle Lebensräume

(DJD). Das Trillern, Zirpen, Rollen und Pfeifen der Feldlerche gehörte einst zum typischen Klangbild der deutschen Kulturlandschaft im Sommer. Heute ist der Vogel, der bereits 1998 und 2019 zum „Vogel des Jahres“ gekürt wurde, deutlich seltener geworden. Eine intensive Landwirtschaft, große zusammenhängende Ackerflächen und der Verlust strukturreicher... weiterlesen