Innen statt außen dämmen - Eine qualitativ hochwertige Innendämmung bringt viele Vorteile mit sich

Montag, 22.02.2016 |
Eine Innendämmung sorgt für mehr Wohnkomfort und niedrigere Heizkosten. Mit einem Qualitätszeichen ausgezeichnete Naturprodukte verhindern Feuchteprobleme und bewahren die Bewohner vor Schadstoffen.
Eine Innendämmung sorgt für mehr Wohnkomfort und niedrigere Heizkosten. Mit einem Qualitätszeichen ausgezeichnete Naturprodukte verhindern Feuchteprobleme und bewahren die Bewohner vor Schadstoffen.
© djd/natureplus e.V./Pavatex

(djd). Nicht jedes Haus lässt sich von außen dämmen. Zu geringe Mindestabstände zum Nachbarhaus, eine traditionelle Sichtfassade oder Erfordernisse des Denkmalschutzes können dem im Wege stehen. In solchen Fällen bietet sich eine Innendämmung als bewährte Alternative an. Diese Maßnahme kostet zwar etwas Wohnfläche, kann dafür aber raumweise und ohne Gerüst montiert werden. 

Mehr Behaglichkeit durch spürbar wärmere Wände

"Die Maßnahme eignet sich daher auch für Eigentums- und Mietwohnungen. Bei Letzteren ist aber das Einverständnis des Vermieters nötig", so Bauen-Wohnen-Fachautor Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine Innendämmung spare nicht nur Heizkosten, sie erhöhe in der kalten Jahreszeit auch die Temperatur an der Innenseite der Wand um zwei bis vier Grad. Dadurch verbessere sich die Behaglichkeit des Raumklimas spürbar. "Innengedämmte Räume werden schneller warm, da die massive Außenwand nicht mitgeheizt werden muss. Auch die Schimmelgefahr sinkt, denn an warmen Oberflächen kondensiert deutlich weniger Luftfeuchtigkeit und Schimmelpilze finden keine Nahrung", so Schmidt.

Auf Produkte mit Qualitätszeichen achten

Mögliche Feuchteprobleme in der Wand lassen sich mit Dämmplatten aus Holzfasern oder mineralischen Rohstoffen wie Mineralschaum, Kalziumsilikat oder Perlite meistern. Produkte mit dem Qualitätszeichen des unabhängigen Vereins "natureplus" bieten hier zahlreiche Vorteile. Sie dämmen gut, nehmen dank hoher Leitfähigkeit Feuchtigkeit aus dem Raum oder der Wand auf und geben sie nach dem Lüften wieder an die Raumluft ab. So wirken sie ausgleichend auf das Raumklima. Kompliziert zu montierende Folien oder schadensanfällige Dichtungen sind nicht nötig. Ganz wichtig beim Einsatz im Innenbereich: Die von den unabhängigen Experten geprüften Produkte sind besonders schadstoffarm, eine Produktübersicht und passende Innenputze und Farben gibt es unter www.natureplus-database.org. Eine Belastung des Innenraums mit Schadstoffen, die Kopfschmerzen, Unwohlsein und gereizte Schleimhäute auslösen könnten, ist damit kein Thema mehr.

Strenge Vergabekriterien für Öko-Label

(djd). Nicht alle Öko-Zeichen erfüllen, was sich der Verbraucher davon verspricht. Wichtiges Merkmal für ein sinnvolles Öko-Zeichen ist die Transparenz der Vergabekriterien, die für das "natureplus"-Label beispielsweise detailliert unter www.natureplus.org - Menüpunkt "Zertifizierungsanforderungen" - beschrieben sind. Eine wichtige Basisanforderung ist zum Beispiel, dass die ausgezeichneten Materialien zu mindestens 85 Prozent aus nachwachsenden und/oder mineralischen Rohstoffen bestehen.


Das könnte Sie auch interessieren

Im Vorabendprogramm der ARD fliegen heute (02.01.2026) um 18 Uhr wieder die intellektuellen Fetzen, wenn Moderator Kai Pflaume zu einer neuen Runde "Wer weiß denn sowas?" bittet. In der beliebten Quizshow stehen sich einmal mehr die Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring gegenüber, um mit geballtem Wissen und einer ordentlichen Portion Intuition die... weiterlesen

Die Wohnzimmer im Sendegebiet des MDR werden heute Abend (02.01.2026) um 20:15 Uhr Zeuge eines historischen und zugleich wehmütigen Moments, wenn das Licht im Studio der "Schlagerhitparade" zum allerletzten Mal angeknipst wird. Nach Jahren des Erfolgs und unzähliger Chartplatzierungen verabschiedet sich eines der beliebtesten Formate des Senders für immer vom Bildschirm. Zum... weiterlesen

Ein neunjähriger Junge ist verschwunden, die Zeit läuft ab, und die Polizei stürmt eine Wohnung, in der sie nur noch eine Leiche findet. Zum Auftakt der neuen Staffel der ZDF Freitagskrimi-Reihe "Die Chefin" heute Abend (02.01.2026) um 20:15 Uhr bekommt es die Hauptkommissarin in der Episode "Blutschuld" mit einem Fall zu tun, der weit über eine gewöhnliche... weiterlesen

Mit "Die Kanzlei - Weites Land" läuft heute (02.01.2026) ein 90-minbütiges Special der beliebten Anwaltsserie in der ARD. Isabel von Brede (Sabine Postel) und Markus Gellert (Herbert Knaup) tauschen diesmal den Hamburger Asphalt gegen tiefen niedersächsischen Schlamm. Drehbuchautor Thorsten Näter schickt seine beiden eigenwilligen Protagonisten direkt hinein in die... weiterlesen

Es ist die Nachricht, die die Reality-TV-Welt am 2. Januar 2026 erschüttert: RTL hat offiziell bestätigt, dass Musiker Gil Ofarim (43) einer der zwölf Kandidaten der 19. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ist. Doch während der Sender auf Rekordquoten hofft, braut sich bei den Zuschauern ein gewaltiger Shitstorm zusammen. Damit hat der Sender die... weiterlesen

Das neue Jahr beginnt im SWR mit einer Extraportion Herzlichkeit und Melodie, wenn Gastgeber Andy Borg heute Abend (01.01.2026) um 20:25 Uhr die Pforten zu seiner gemütlichen Sendezentrale öffnet. In der Spezialausgabe "Schlager-Spaß mit Andy Borg - Das Beste" blickt der charmante Österreicher auf die glanzvollsten Höhepunkte der vergangenen Jahre zurück. Es... weiterlesen