Im Job mit Multipler Sklerose: So kann das Berufsleben trotz Multipler Sklerose (MS) gut laufen

Viele Menschen mit MS nehmen aktiv am Arbeitsleben teil. Wenn Probleme auftreten, hilft oft offene Kommunikation.
Viele Menschen mit MS nehmen aktiv am Arbeitsleben teil. Wenn Probleme auftreten, hilft oft offene Kommunikation.
© djd/Sanofi/Steffen Jaenicke

(djd). Viele Menschen mit Multipler Sklerose nehmen aktiv am Arbeitsleben teil - oft sogar bis ins Rentenalter. Das ist vor allem verbesserten Therapiemöglichkeiten zu verdanken. Und auch wenn Betroffene mit Handicaps zu kämpfen haben, kann es in puncto Job und Karriere weiterhin gut laufen. Ein informierter Umgang mit der Erkrankung, gezielte Kommunikation mit dem Arbeitgeber und die richtigen Hilfsmittel sind hierfür entscheidende Voraussetzungen. 

Sachlich informieren

Ob man den Arbeitgeber oder die Kollegen informieren möchte, ist dabei meist eine freie Entscheidung. Ein "Muss" ist das Gespräch mit dem Vorgesetzten nur, wenn man seine Arbeit nicht mehr schafft oder wenn man sich selbst beziehungsweise andere gefährden könnte. Spätestens wenn man durch Schübe häufiger fehlt oder sich Hilfsmittel wie einen größeren Bildschirm oder einen eigenen Parkplatz wünscht, ist ein offenes Gespräch aber von Vorteil. Folgende Tipps erleichtern die Kommunikation: Als MS-Betroffener sollte man die Krankheit und die Symptome sachlich und verständlich erklären und außerdem die eigene Leistungsfähigkeit und -willigkeit darstellen. Bedürfnisse bezüglich der Gestaltung des Arbeitsplatzes, der Arbeitszeiten oder eines möglichen Wechsels der Abteilung sollten ebenfalls möglichst genau erläutert werden. Mehr dazu gibt es beispielsweise unter www.ms-begleiter.de, ebenso wie viele weitere Informationen rund um die MS.

Ein sachlicher, offener Umgang ist auch bei Kollegen das richtige Mittel - sofern man sich entschließt, ihnen von der Krankheit zu erzählen. Größere Veränderungen am Arbeitsplatz, häufige Ausfälle oder körperliche Einschränkungen lassen sich allerdings irgendwann nur noch schwer verbergen. Dann ist es besser, Klartext zu reden. Und auch wenn mancher Kollege vielleicht ein Problem damit hat: Niemand muss sich für seine Krankheit rechtfertigen oder ein schlechtes Gewissen haben, wenn er während eines Schubs krankgeschrieben wird.

Grenzen akzeptieren

Generell sollten sich MS-Patienten von möglichen Hindernissen im Berufsleben nicht entmutigen lassen und auch ihre eigenen Grenzen akzeptieren. Dazu gehört, sich seine Kräfte einzuteilen, notwendige Pausen einzuplanen und bei Bedarf rechtzeitig um Hilfe zu bitten.


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