• Ratgeberbox
  • Auto & Verkehr
  • Hohes Risiko im Herbst - Ratgeber Kfz: Wildunfälle vermeiden und sich nach einem Unfall richtig verhalten

Hohes Risiko im Herbst - Ratgeber Kfz: Wildunfälle vermeiden und sich nach einem Unfall richtig verhalten

Die Gefahr eines Wildunfalls nimmt vor allem zur Brunftzeit im Herbst zu, wenn das Wild quasi blind vor Liebe über die Straßen läuft.
Die Gefahr eines Wildunfalls nimmt vor allem zur Brunftzeit im Herbst zu, wenn das Wild quasi blind vor Liebe über die Straßen läuft.
© djd/Itzehoer Versicherungen

(djd). Im Jahr 2017 wurden von den deutschen Autoversicherern rund 275.000 Wildunfälle registriert, also durchschnittlich 750 pro Tag und damit so viele wie noch nie. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, denn viele Unfälle werden nicht gemeldet. Die Gefahr eines Wildunfalls nimmt vor allem zur Brunftzeit im Herbst zu, wenn das Wild quasi blind vor Liebe über die Straßen läuft. Die meisten Zusammenstöße passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, besonders gefährlich sind die Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen. Wer Schäden an seinem Fahrzeug durch einen Wildunfall nicht selbst zahlen will, sollte eine Teilkaskoversicherung abschließen. Bei den Itzehoer Versicherungen beispielsweise kann man in zwei Tarifen sogar einen Schutz für die Kollision mit Tieren aller Art hinzubuchen, nicht nur für den Zusammenstoß mit Haarwild. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.itzehoer.de

Risiko reduzieren und sich im Falle eines Falles korrekt verhalten

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat Tipps zusammengestellt, wie man Wildunfälle vermeiden kann und wie man sich nach einer Kollision verhalten sollte:

  • Wird durch Warnschilder "Wildwechsel" angezeigt, sofort Fuß vom Gas, langsam und konzentriert fahren. Wald- und Straßenränder sorgfältig im Auge behalten und bremsbereit sein. Denn in etwa 80 Prozent aller Fälle taucht das Wild nur 20 Meter und kürzer vor dem Fahrzeug auf.
  • Besonders gefährlich sind neue Straßen, die durch Waldgebiete fahren, weil Wild die gewohnten Wechsel beibehält.
  • Ein Tier kommt selten allein. Immer mit "Nachzüglern" rechnen.
  • Nachts in bewaldeten Gegenden möglichst immer mit Fernlicht fahren. So wirken die Augen der Tiere wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen.
  • Lässt sich ein Zusammenprall nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und mit voller Kraft bremsen. Auf keinen Fall ausweichen, das kann schlimme Folgen haben. Auch für andere Verkehrsteilnehmer. 
  • Nach Unfall Warnblinkanlage einschalten und Unfallstelle absichern. 
  • Das Tier an den Randstreifen schaffen, es wegen eventueller Tollwutgefahr aber nicht mit bloßen Händen anfassen.
  • Wild niemals mitnehmen, sonst droht Strafanzeige wegen Wilderei.
  • Einem angefahrenen und verletzten Tier, das flüchtig ist, nicht folgen. Für die spätere Meldung Fluchtrichtung merken oder markieren. So kann der Jäger oder Förster mit einem ausgebildeten Hund dem verletzten Tier folgen und es von seinem Leiden erlösen. 
  • Unfall sofort der Polizei melden.

 

Versicherter muss Wildschaden nachweisen

(djd). Eine sogenannte Wildunfallbescheinigung ist inzwischen nicht mehr zwingend notwendig, damit ein Wildschaden von der Versicherung reguliert wird. Grundsätzlich muss der Versicherte nachweisen, dass Wild den Schaden verursacht hat. Spuren von Blut und Haaren am Fahrzeug sollten daher von der Werkstatt dokumentiert werden. Weitere Indizien sind "weiche Einbeulungen", dies sind typische Karambolage-Folgen mit Wild. Mehr Informationen zum Versicherungsschutz bei Wildunfällen gibt es beispielsweise unter www.itzehoer.de.


Das könnte Sie auch interessieren

In wenigen Wochen zum Millionär, zum Traumkörper oder zur perfekten Beziehung – das Versprechen der Coaching-Branche ist so verlockend wie lukrativ. Doch wo hört seriöse Hilfe auf und wo beginnt gefährliche Manipulation? Am heutigen Montag, den 23. März 2026, geht Investigativ-Journalist Thilo Mischke um 20:15 Uhr auf ProSieben einer Industrie auf den... weiterlesen

(DJD). Der Bundesverband Solarwirtschaft schätzt, dass allein im vergangenen Jahr 500.000 neue Balkonkraftwerke in Betrieb genommen wurden, die Gesamtzahl gemeldeter Anlagen dürfte damit bis Ende 2025 auf 1,2 Millionen gestiegen sein. Dass Solaranlagen die Stromrechnung senken können, ist also längst kein Geheimnis mehr. Kompakte Anlagen für Balkon, Garten oder... weiterlesen

Nach zwei Wochen "Polizeiruf 110" dürfen wir uns heute (22.03.2026) endlich wieder auf einen neuen "Tatort" am Sonntagabend in der ARD freuen. Wegen der Rheinland-Pfalz-Wahl fünf Minuten später als gewohnt, wird ab 20:20 Uhr Frankfurt am Main zum Schauplatz eines mörderischen Polit-Thrillers, der die üblichen Tatort-Konventionen mit harter Hand einreißt. Im... weiterlesen

Das ZDF Herzkino lädt heute (22.03.2026) um 20:15 Uhr zu einer emotionalen Reise in den Norden ein, wenn mit "Inga Lindström: Ein Sommer voller Wunder" eine Geschichte über festgefahrene Lebensentwürfe und unerwartete Neuanfänge erzählt wird. Im Zentrum steht die taffe Anwältin Marie (Marie von Reibnitz), die als eine der wenigen Lindström-Heldinnen... weiterlesen

Jede Frau kennt diesen Moment: Man zieht die neue Strumpfhose an, bleibt nur kurz mit dem Fingernagel hängen – und die Laufmasche ruiniert das gesamte Outfit. Das Ehepaar Arta und Mergim Klimenta möchte diesem täglichen Ärgernis nun ein Ende setzen. In der „Höhle der Löwen“ präsentieren sie mit NYLAM eine innovative Lösung, die nicht... weiterlesen

Das Fernsehabendprogramm auf SWR, MDR und ORF2 steht heute ab 20:15 Uhr ganz im Zeichen der Gemütlichkeit und einer tiefen Verbeugung vor einer Legende der Unterhaltung. Moderator Andy Borg öffnet wieder die Türen seiner urigen Weinstube und lädt zu einer ganz besonderen Ausgabe von "Schlager-Spaß mit Andy Borg" ein. In dieser März-Folge schwingt eine... weiterlesen