Höchste Zeit, den Bienen zu helfen: Bienenweide-Rosen sind wie ein gedeckter Tisch für Bienen und Hummeln

  • Nur ungefüllte und halbgefüllte Blüten bieten Honig- und Wildbienen freien Zugang zu den Staubgefäßen und damit zu den Pollen.
    Nur ungefüllte und halbgefüllte Blüten bieten Honig- und Wildbienen freien Zugang zu den Staubgefäßen und damit zu den Pollen.
    © djd/www.rosen-tantau.com/Stefan Schulze 
  • (djd). Dass das Bienensterben uns Menschen früher oder später direkt betreffen wird, betonen Imker und Wissenschaftler jedes Jahr aufs Neue. Pestizide und Insektizide sorgen für den Rückgang der fleißigen Pollensammler. Aber zum Rückgang trägt eben auch bei, dass die Bienen und Hummeln auf landwirtschaftlichen Monokulturen und in minimalistischen Hausgärten einfach nicht mehr genug Nahrung finden.

    Mit Rosen insektenfreundlich gärtnern

    Um die Bienen bei ihrer Nahrungssuche im heimischen Garten zu unterstützen, sollte man auf chemischen Pflanzenschutz verzichten. Empfehlenswert sind biologische Maßnahmen wie die Wahl robuster Pflanzensorten unter Berücksichtigung einer natürlichen Artenvielfalt. Gute Pflege und Düngung, damit die Pflanzen vital bleiben, zählen ebenfalls dazu. Bei Neupflanzungen ist es ratsam, an sogenannte Bienenweide-Pflanzen zu denken, die den Tieren mit ihren ungefüllten Blüten freien Zugang zu den Staubgefäßen und damit zu den Pollen bieten. "Bienen und Hummeln sind für jede zusätzliche Blüte, die ihnen zum Einsammeln des kostbaren Nektars angeboten wird, dankbar. Bei Rosen etwa sind Pollen eine energiereiche Nahrung", sagt Jens Krüger, verantwortlich für Neuzüchtungen bei Rosen Tantau. Der Experte empfiehlt für den insektenfreundlichen Garten zum Beispiel Bienenweide-Rosen, deren ungefüllte bis halbgefüllte Blüten den Insekten reichlich Nahrung bieten und in Kombination mit anderen Gehölzen oder Stauden ein harmonisches Bild ergeben. Mehr Infos zur Farbenvielfalt, Verwendung und Pflege gibt ein kurzes Video in der Rubrik "Rosen Tantau TV" unter www.rosen-tantau.com.

    Blühstark und robust

    Bienenweide-Rosen gehören zu den niedrig bleibenden Kleinstrauchrosen und sind in den Farben Rot, Gelb, Rosa, Weiß, Apricot und Bicolor sowie in Hellrot und Fruity erhältlich. Die sehr blühstarken und blattgesunden Pflanzen lieben einen sonnigen, nicht zu windstillen Standort und können bis zu 60 Zentimeter hoch werden. Fünf bis sechs Pflanzen auf einem Quadratmeter ausgepflanzt, werden relativ schnell zu einem geschlossenen Rosenkissen, das von Juni bis zum ersten Frost blüht. So finden Bienen und Hummeln selbst dann noch Nahrung, wenn andere Pflanzen schon längst ihre Blüte abgeschlossen haben. Alle Sorten sind selbstreinigend und erstaunlich robust, so dass sich der Pflegeaufwand auch im Kübel oder Kasten auf dem Balkon in Grenzen hält.

    Pflanz- und Pflegetipps

    (djd). Weil Bienenweide-Rosen öfter blühend sind, sollten sie zweimal im Jahr - im Frühling nach dem Blattaustrieb und direkt nach dem ersten Flor - mit einem Rosendünger versorgt werden. Auf Pflanzenschutzmittel kann verzichtet werden, weil diese Rosen äußerst widerstandsfähig gegen Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau sind. Im Frühling empfiehlt es sich, die Rosen bis auf ein Drittel ihrer Höhe zurückzuschneiden, damit sie wieder schön buschig und kompakt austreiben. Die bienenfreundlichen Rosen werden in einem gelben 4-Liter-Dekotopf sowie im 2L-Tantop-Royal-Topf kultiviert und können den ganzen Sommer über gepflanzt werden. Bis Ende April sind sie auch als preisgünstige Wurzelware erhältlich, mit der im Freien die besten Anwachsergebnisse erzielt werden.


    Diesen Artikel teilen