Heizen mit Holz ist weiterhin erlaubt: Voraussetzung sind moderne Holzfeuerstätten mit umweltgerechter Heiztechnik

Dienstag, 07.01.2025 |
Holzfeuerstätten wie Speichergrundöfen mit Wasserwärmetauscher können auch eine Wärmepumpe ideal ergänzen und entlasten.
Holzfeuerstätten wie Speichergrundöfen mit Wasserwärmetauscher können auch eine Wärmepumpe ideal ergänzen und entlasten.
© DJD/GVOB/www.kachelofenwelt.de/Prometheus

(DJD). Die Diskussionen rund um das "Kaminofen-Verbot" und um neue gesetzliche Anforderungen haben bei vielen Menschen in Deutschland für Verunsicherung gesorgt. Tatsächlich bleibt Heizen mit Holz auch künftig eine umweltfreundliche und gesetzeskonforme Option – vorausgesetzt, moderne Feuerstätten werden dafür genutzt. Viele Informationen zum aktuellen Stand hat beispielsweise der GesamtVerband OfenBau (GVOB) auf der Website www.kachelofenwelt.de. Hier die wichtigsten Dinge, die man wissen sollte:

Keine generelle Stilllegung: Moderne Feuerstätten sind zukunftssicher

Die Anfang 2025 vollständig in Kraft getretenen Regelungen der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) betreffen ausschließlich ältere Feuerstätten, die vor dem 22. März 2010 in Betrieb genommen wurden und die aktuellen Emissionsgrenzwerte nicht einhalten. Moderne Kaminöfen, Kachelöfen oder Pelletöfen, die den strengen Grenzwerten entsprechen, können bedenkenlos weiter genutzt werden. Der Begriff "Kaminofen-Verbot" steht dagegen für eine gezielte Maßnahme, mit der ältere, emissionsintensive Geräte durch effizientere und sauberere Alternativen ersetzt werden sollen.

Nachhaltig und effizient: Die Vorteile moderner Holzfeuerstätten

Moderne Einzelraumfeuerstätten zeichnen sich nicht nur durch niedrigere Emissionen, sondern auch durch höhere Effizienz aus. Sie tragen aktiv zur Reduktion von Feinstaub und Kohlenmonoxid bei und nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz. Geräte wie wasserführende Kachelöfen, Heizkamine, Kamin- oder Pelletöfen können zudem an zentrale Heizsysteme angeschlossen werden. Sie lassen sich auch mit Wärmepumpen kombinieren und leisten so einen Beitrag zur Warmwasserbereitung und Gebäudebeheizung. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist dies eine attraktive Möglichkeit, sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu machen.

Bei Unklarheiten beraten lassen

Fazit: Moderne Holzfeuerstätten vereinen traditionelle Gemütlichkeit mit moderner, umweltgerechter Technik, die guten Gewissens genutzt werden kann. Unklarheiten über die aktuellen gesetzlichen Anforderungen lassen sich durch eine Beratung beim Fachmann, dem Ofen- und Luftheizungsbauer, klären, Adressen von Fachbetrieben findet man unter www.kachelofenwelt.de. Fachleute prüfen bestehende Anlagen auf ihre Emissionswerte und bieten maßgeschneiderte Lösungen an – ob Nachrüstung, Austausch oder Neuinstallation. Der Ofenbauer berät individuell und kann das Gesamtsystem auf den Wärmebedarf und die Komfortwünsche abstimmen.


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