• Ratgeberbox
  • Familie & Freizeit
  • Gute Zeiten für Hochzeitsromantiker: Zahl der Eheschließungen bleibt hoch, Scheidungen auf tiefstem Stand seit 1992

Gute Zeiten für Hochzeitsromantiker: Zahl der Eheschließungen bleibt hoch, Scheidungen auf tiefstem Stand seit 1992

Gut 407.000 Paare haben sich im letzten Jahr in Deutschland das Jawort gegeben. Das waren zwar geringfügig weniger Eheschließungen als 2016, aber deutlich mehr als beispielsweise noch 2013.
Gut 407.000 Paare haben sich im letzten Jahr in Deutschland das Jawort gegeben. Das waren zwar geringfügig weniger Eheschließungen als 2016, aber deutlich mehr als beispielsweise noch 2013.
© djd/Brauerei C. & A. Veltins

(djd). Die magische Marke von 400.000 hat auch 2017 deutlich gehalten: Gut 407.000 Paare haben sich im letzten Jahr in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes das Jawort gegeben. Das waren zwar geringfügig weniger Eheschließungen als 2016, aber deutlich mehr als beispielsweise noch 2013. In dem Jahr traten nur 373.000 Paare vor den Standesbeamten. Warum sich wieder mehr Menschen trauen, können die Statistiker nicht sagen, möglicherweise sehnen sich die Menschen in unsicheren Zeiten wieder nach Vertrautheit und Verbindlichkeit. Dafür spricht auch, dass die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland 2017 auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken ist.

Ansprüche an Location werden immer höher

Wer sich 2019 das Jawort geben will, sollte sich allmählich sputen. Auf den großen Hochzeitsmessen im Herbst und Winter kann man sich noch Anregungen für die Gestaltung holen, aber einige grundsätzliche Weichen müssen schon vorher gestellt sein. Beispielsweise die Wahl der Location: "Originelle Orte und beliebte Hotels und Restaurants sind in der Regel schon viele Monate im Voraus ausgebucht. Wer genaue Vorstellungen hat, sollte daher möglichst früh Ausschau halten und den Ort bis spätestens ein Jahr vor der Feier festmachen", empfiehlt etwa Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins. Je größer die Hochzeitsgesellschaft, desto früher sei es nötig, den Ort der Feier festzumachen. Die Wahl der Location ist davon abhängig, was das Budget hergibt: Hochzeitsfeiern im Luxushotel oder in Schlössern sind ebenso möglich wie auf der Nordseeinsel oder in den Alpen. "Der Trend geht eindeutig zu originellen, ungewöhnlichen Orten", so Biene.

Restaurant oder freie Eventlocation?

Die Einladungskarten werden üblicherweise bis zu einem halben Jahr vor dem Termin verschickt, damit sich Freunde, Verwandte und Bekannte den Tag freihalten können. Etwa ein Vierteljahr vor dem Fest sollte sich das Paar um das Hochzeitsmenü und die Getränkeauswahl kümmern. "Alle Speisen sollte man am besten im Voraus einmal Probe essen, für die gute Gastronomie und für gute Caterer sei dieser Service selbstverständlich", erklärt Ulrich Biene. Generell müsse man sich zwischen einem Restaurant und einer freien Eventlocation mit Caterer entscheiden. Wer eine freie Eventlocation bucht, kann gemeinsam mit dem Caterer in Sachen Speisen und Getränke individueller planen, insgesamt sind die Vorbereitungen dabei aber aufwändiger. Ein Restaurant dagegen nimmt dem Brautpaar fast alle Mühen ab - dafür gibt es allerdings auch einen engeren Rahmen bei der Gestaltung der Feier.

Vor zehn Jahren war der Tiefpunkt der Heiratswilligkeit

2017 wurde zum dritten Mal in Folge die Zahl von 400.000 Eheschließungen geknackt, vorher hatte es das zuletzt zur Jahrtausendwende gegeben. Frühere Zahlen werden zwar nicht mehr erreicht - 1961 beispielsweise gaben sich 700.000 Paare das Jawort - dennoch können sich Hochzeitsromantiker über den positiven Trend freuen. Schließlich ist der Tiefpunkt der deutschen Heiratswilligkeit auch noch nicht so lange her: 2007 heirateten nur rund 369.000 Paare. Geschieden wurden 2017 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 153.500 Ehen, 9.000 weniger als ein Jahr zuvor. Niedriger als im Jahr 2017 war die Zahl der Scheidungen zuletzt im Jahr 1992 mit 135.000 Fällen.


Das könnte Sie auch interessieren

Eine eingeschränkte Nasenatmung ist weit mehr als nur ein kleines Ärgernis. Sie zwingt den Körper zur Mundatmung, was häufig zu Schnarchen, trockenem Mund und einer deutlich reduzierten Schlafqualität führt. Das Gründer-Trio von VENTICROSS aus Stuttgart hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine diskrete und komfortable Lösung für dieses mechanische... weiterlesen

Millionen Menschen leiden unter den kleinen, rauen Erhebungen an Oberarmen und Beinen, die medizinisch als Keratosis Pilaris bekannt sind. Obwohl etwa jeder Dritte betroffen ist, wurde das Thema lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Das Berliner Start-up Tanera Skin tritt nun an, um spezialisierte Lösungen für dieses weit verbreitete Hautproblem zu bieten und Betroffenen ihr... weiterlesen

Was würdest du tun, wenn du den Mörder deines Kindes nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder bestrafen könntest? Am 9. April 2026 erscheint mit „REDUX REDUX“ ein Thriller-Highlight digital, das bereits auf dem Fantasy Filmfest 2025 für Aufsehen gesorgt hat. Der Titel ist hierbei Programm: In einer scheinbar endlosen Schleife aus Vergeltung verliert... weiterlesen

Mit der 50. Staffel meldet sich heute (03.04.2026) um 20:15 Uhr im ZDF eine der langlebigsten Freitagskrimi-Reihen zurück und schlägt zum Jubiläum sofort Töne an, die unter die Haut gehen. In acht neuen Folgen dürfen sich die Zuschauer auf das gewohnt stabile Ermittlerteam verlassen, denn Thomas Heinze, Stephanie Stumph und Yun Huang bleiben als festes Ensemble... weiterlesen

NS-Befehlshaber Meckerle (Devid Striesow) setzt Buback (Nicholas Ofzcarek) unter Druck: Der Gestapomann muss ihn als Abendbegleiter seiner heimlichen Geliebten, der Schauspielerin Marleen Baumann vertreten.
© ARD Degeto Film/NDR/Servus TV/Canal+Austria/HR/Zeitgeist Filmproduktion/EPO-Film/Petro Domenigg

Abgrund im Angesicht des Untergangs: Die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" heute (03.04.2026) in der ARD

Mit einer Wucht, die weit über herkömmliche Historienkrimis hinausgeht, zeigt die ARD heute am Karfreitag (03.04.2026) um 20:15 Uhr die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" am Stück. Basierend auf der Vorlage des tschechischen Humanisten Pavel Kohout entwirft Regisseur Christopher Schier ein beklemmendes Panorama der letzten Kriegstage im okkupierten Prag von... weiterlesen

(DJD). Morgens ein entspannter Spaziergang über weite Bergwiesen und aussichtsreiche Höhenwege mit Blick zum Brocken, dem höchsten Gipfel im Harz – nachmittags ein Adrenalinkick an der rasanten Zipline über der Rappbodetalsperre, eine Zeitreise in den Wilden Westen oder eine Taschenlampenführung in der Tropfsteinhöhle: Die Ferienregion Oberharz am Brocken... weiterlesen

Das ARD Vorabendprogramm setzt heute (02.04.2026) um 18 Uhr auf ein Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Typen, wenn Moderator Kai Pflaume zum Raten bittet. Bei "Wer weiß denn sowas?" treten die Schauspieler Jürgen Vogel und Christoph Maria Herbst gegeneinander an, um an der Seite der Teamchefs Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring die kuriosen... weiterlesen

Schroffe Klippen und der peitschende Atlantik bilden heute Abend um 20:15 Uhr in der ARD die gewaltige Kulisse für einen neuen DonnerstagsKrimi, der Pasquale Aleardi als Kommissar Dupin an das Ende der Welt führt. In "Bretonische Sehnsucht" verlassen die Ermittler das vertraute Festland, um auf der abgelegenen Insel Ouessant einen rätselhaften Leichenfund aufzuklären. Ein... weiterlesen