Genfer Autosalon 2015: Opel Corsa OPC, der Fünfte

Dienstag, 03.03.2015 | Tags: Opel, Automodelle
Der neue Opel Corsa OPC im typischen Opalblau.
Der neue Opel Corsa OPC im typischen Opalblau.
© Zbigniew Mazar/dpp-AutoReporter

Das schnellste Familienmitglied der neuen Corsa-Generation verbindet kompromisslose Sportlichkeit mit bester Alltagstauglichkeit - und will auf dem Nürburgring ebenso zu Haus sein wie im Großstadtdschungel. Das rund vier Meter kurze Kraftpaket reizt mit seinem durchzugsstarken Turbotriebwerk, dem agilen Handling und nicht zuletzt durch seinen sportlichen Look. Dabei haben weder das vom Corsa bekannte ordentliche Platzangebot noch der gute Komfort gelitten. In bester OPC-Tradition präsentiert sich das Corsa-Topmodell schon auf den ersten Blick als echter Vertreter der Rüsselsheimer Sportschmiede: Neben der neuen, exklusiv für OPC-Modelle erhältlichen Lackierung Opalblau fällt besonders die Gestaltung der Frontpartie ins Auge. Das Gesicht des Corsa OPC wird von großflächigen Lufteinlässen geprägt. Vor der stark ausgeformten Motorhaube befindet sich eine schmale Hutze, die dem Bug noch einen Schuss mehr Sportlichkeit verleiht. Die passende Verbindung zum Heck schafft die dynamisch modellierte Seitenführung mit kräftigen Schweller-Leisten.

In der Rückansicht setzt der Corsa OPC sein kompromisslos sportliches Design fort. Das an der Kofferraumklappe angebrachte Luftleitwerk ist in zwei verschiedenen Ausführungen lieferbar: Über den zurückhaltend gestalteten Serien-Heckspoiler hinaus ist auch eine auffälligere Erweiterung lieferbar, die mehr Abtrieb an der Hinterachse generiert. Im unteren Bereich des Hecks sorgen die beiden von einem Diffusor umgebenen Endrohre der zweiflutigen Remus-Abgasanlage für weitere sportliche Akzente - optisch wie akustisch, was der kernige Sound beweist, sobald der Fuß aufs Gaspedal tritt.

Sport-Feeling auch im Innenraum: Hier dominieren die Performance-Sitze von Recaro, die den Passagieren auch im heftigsten Kurvenlabyrinth optimalen Seitenhalt bieten. Das unten abgeflachte Leder-Lenkrad, der OPC-Schaltknauf und die Sportpedalerie sowie die in charakteristischer OPC-Optik gestalteten Instrumente komplettieren das Interieur. Dabei muss auch der sportliche Fahrer nicht auf beste Konnektivität verzichten: Auf Wunsch ist das Opel-Infotainment-System IntelliLink mit an Bord - und mit ihm die Smartphone-Welt von Apple iOS- und Android-Geräten.

Unter der Motorhaube lauert er 152 kW/207 PS starke Turbobenziner. Das 1,6-Liter-Triebwerk bietet im Drehzahlbereich zwischen 1900 und 5800/min ein maximales Drehmoment von 245 Newtonmeter - dank Overboost liegen bei Bedarf sogar 280 Newtonmeter an. Für die Übertragung der OPC-Power an die Vorderräder kommt ein Sechsgang-Getriebe mit knackig-kurzen Schaltwegen zum Einsatz. So gerüstet, sprintet der neue Corsa OPC in nur 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Den Zwischenspurt im fünften Gang von 80 auf 120 km/h absolviert er in beeindruckenden 6,6 Sekunden. Maximal sind bis zu 230 km/h möglich.

Um die Kraft auch kontrolliert auf die Straße bringen zu können, haben die Opel-Ingenieure gemeinsam mit den Spezialisten von Koni ein Fahrwerk entwickelt, das mit einer innovativen Dämpfung arbeitet. Die FSD-Technologie (Frequency Selective Damping) ermöglicht eine Anpassung der Dämpfkräfte an die Bewegungsfrequenz des Fahrzeugs und schafft so den Spagat zwischen kompromissloser Sportlichkeit und einem gepflegten Maß an Komfort. Im Vergleich zu den zahmeren Corsa-Modellen kommt der Corsa OPC dem Asphalt zehn Millimeter näher. Dank eines elektronischen Kontrollsystems der neuesten Generation lassen sich für das Stabilitätsprogramm ESP und die Traktionskontrolle (TC) verschiedene Modi wählen. (dpp-AutoReporter/wpr)


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