Gelungener Heizungstausch im Altbau: Mit Wärmepumpe und Photovoltaik mehrere Tausend Euro pro Jahr sparen

Montag, 03.03.2025 |
Heizungsmodernisierung leicht gemacht: Der Umstieg auf eine Wärmepumpe war im Eigenheim der Familie Scherer, das Mitte der 1970er-Jahre gebaut, ohne weitere Maßnahmen möglich.
Heizungsmodernisierung leicht gemacht: Der Umstieg auf eine Wärmepumpe war im Eigenheim der Familie Scherer, das Mitte der 1970er-Jahre gebaut, ohne weitere Maßnahmen möglich.
© DJD/Vaillant/Bernd Gabriel

(DJD). Über einen Austausch ihrer gut 20 Jahre alten Ölheizung hatten Aline und Michael Scherer aus dem Saarland schon geraume Zeit nachgedacht. Die starken Preisanstiege für fossile Energien gaben den letzten Impuls. "Der finanzielle Aspekt bei einem Jahresverbrauch von rund 4.000 Litern Heizöl war ausschlaggebend, doch ebenso wichtig war uns das Thema Nachhaltigkeit", sagt Michael Scherer. Anfänglich waren die Hauseigentümer unsicher, ob ihr fast 50 Jahre altes Eigenheim geeignet ist für den Umstieg auf eine Wärmepumpe – ohne umfassende Sanierungsmaßnahmen. „Ganz klar: ja!“ urteilte Fachhandwerker Sascha Mosbach nach einer Ist-Analyse. Das Ergebnis: Mit der cleveren Kombination aus einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage spart Familie Scherer jetzt mehrere Tausend Euro Energiekosten pro Jahr und ist künftig auch unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

Einfacher Heizungstausch im Bestand

Das Familiendomizil der Scherers ist Mitte der 1970er-Jahre nach den damaligen energetischen Standards entstanden – wie Tausende ähnlicher Wohngebäude in Deutschland. Die Gesamtwohnfläche beträgt 250 Quadratmeter. 2013 hat das Haus mit dem Dachausbau eine zweite Wohneinheit erhalten. In Sachen Wärmeschutz entspricht das Gebäude weitestgehend dem Ursprungszustand. "Auch unter diesen Vorzeichen lässt sich der Heizungsumstieg mühelos ohne aufwendige Umbauten verwirklichen", erklärt Sascha Mosbach von der MAI + MOSBACH Gruppe. "Die heutige Wärmepumpentechnik ist für die allermeisten Bestandsbauten ohne weitere Maßnahmen geeignet." Dass seit dem Dachausbau teilweise eine Fußbodenheizung vorhanden ist, stellt einen Vorteil dar – doch ebenso können die meisten vorhandenen Heizkörper weitergenutzt werden. Angesichts der umfassenden Beratung und der attraktiven Förderbedingungen fiel der Familie die Entscheidung für die Wärmepumpen des Herstellers Vaillant leicht. Aktuell übernimmt der Staat bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten.

Unabhängigkeit von steigenden CO2 Preisen

Zur Versorgung des Zweifamilienhauses dient ein System aus zwei Vaillant Wärmepumpen, eine für die Warmwasserbereitung und eine für die Wärmeerzeugung. Die ebenfalls neue Photovoltaik-Anlage gewinnt Solarenergie, überschüssiger Strom wird bei Bedarf im Batteriespeicher gepuffert. Somit können die Scherers rund 65 Prozent ihrer benötigten Energie selbst erzeugen – und sind in Zukunft unabhängiger von schwankenden Ölpreisen sowie steigenden CO2-Preisen. "Bei unserem Handwerkspartner haben wir uns von Beginn an sehr gut aufgehoben gefühlt. Wir würden es definitiv wieder so machen", lautet das Fazit von Michael Scherer. Weitere Infos – auch zu Fördermöglichkeiten – gibt es auf www.vaillant.de.


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