Gärtnern in der Stadt: Wie gesundes, kräftiges Pflanzenwachstum selbst auf engem Raum möglich wird

Selber gärtnern, auch auf engstem Raum in der Stadt, zahlt sich aus. Denn das eigene Gemüse ist bei biologischer Bewirtschaftung frei von Pestiziden.
Selber gärtnern, auch auf engstem Raum in der Stadt, zahlt sich aus. Denn das eigene Gemüse ist bei biologischer Bewirtschaftung frei von Pestiziden.
© djd/Hornbach Baumarkt

(djd). Weniger Grau, dafür umso mehr Grün: So wünschen sich nicht nur Großstädter ihr direktes Umfeld. Warum also nicht selbst die Ärmel hochkrempeln, zu Schaufel und Harke greifen und neue grüne Inseln schaffen? Urban Gardening liegt im Trend. Bürger verwandeln kurzerhand triste Flächen auf Verkehrsinseln in kunterbunte Blumenbeete, begrünen brachliegende Grundstücke oder nutzen buchstäblich jeden Quadratzentimeter auf Balkon und Terrasse. Ob in einem Hochbeet, im Gemeinschaftsgarten um die Ecke oder in der Baumscheibe vor der Haustür, Platz zum Gärtnern ist fast überall. Und zusätzlich zum fröhlichen Zeitvertrieb winkt sogar noch eine eigene Ernte von Kräutern, Obst und Gemüse in Bio-Qualität.

Die eigene Ernte schmeckt einfach besser

Selber gärtnern, auch auf engstem Raum, zahlt sich gleich in mehrfacher Hinsicht aus. Zunächst einmal trägt jedes zusätzliche Grün zu einer Verbesserung des Stadtklimas bei. Zusätzlich reizt es viele, auf dem Balkon oder im Garten eigenes Gemüse anzubauen, das garantiert nicht mit Pestiziden belastet ist. "Tomaten aus Eigenproduktion schmecken einfach besser als gekaufte, Kräuter sind besonders aromatisch und man kann immer genau die Menge pflücken, die gerade gebraucht wird", zählt Jutta Hüll, Einkaufsleiterin der Hornbach Baumarkt AG für den Bereich Garten, einige Vorteile auf. Noch ein Tipp der Expertin: "Zu Umweltfreundlichkeit trägt es bei, wenn der Hobbygärtner Materialien wie Paletten und Verpackungen als Pflanzgefäße wiederbenutzt und ausschließlich nachhaltig produzierte Erden und Dünger einsetzt." Mit dem frischen Grün dürften sich auch rasch neue Untermieter einstellen: Blühende Stauden und Pflanzen bieten nämlich Nahrung für Bienen und Schmetterlinge und helfen so mit, bedrohte Insektenarten zu erhalten.

Bei wenig Platz braucht es eine gute Pflege

Das deutlich geringere Platzangebot in Balkonkästen oder einem Hochbeet erfordert allerdings einige Kniffe: Noch wichtiger als im Gartenboden ist hier eine stete Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen, etwa mit Hilfe von Balkonblumendüngern und Gemüsedüngern. Nicht am falschen Ende sparen sollte man bei der Qualität der Erde, schließlich muss sie Wasser und Nährstoffe besonders lange speichern. Unter www.hornbach.de etwa gibt es einen Überblick über verschiedene Hochbeetvarianten und mehr Tipps zum Gärtnern, gerade auch für Neulinge. Ein Tipp etwa zur Anlage einer neuen Bepflanzung: Je näher an der Hauswand, desto heißer ist es auch. Wärmeliebendes Grün darf daher direkt an der Wand platziert werden. Pflanzen, die es luftiger mögen, sollten etwas weiter weg stehen.

Für jeden Standort ist ein Kraut gewachsen

(djd). Bei der Wahl der Bepflanzung von Balkon und Hochbeet kommt es auf den Standort an. Hier einige Tipps der Hornbach-Gartenexperten:

  • Volle Sonne: Gut geeignet für Balkone und Terrassen in Südausrichtung sind Gewürzkräuter aus mediterranen Gefilden wie Salbei, Thymian, Lavendel und Rosmarin. Auch Tomate, Paprika, Chili und Gurken freuen sich über Sonne und Wärme.
  • Halbschatten: Hier eignen sich Kräuter wie Schnittlauch, Pfefferminze, Basilikum, und Petersilie. Ideal ist Halbschatten in West- oder Ost-Ausrichtung auch für Blattgemüse wie Salate, Mangold und Spinat.
  • Schatten: Innenhöfe etwa lassen sich mit Farnen und Funkien verschönern. Auch Waldmeister und Pfefferminze ebenso wie Walderdbeeren wachsen noch zufriedenstellend.

 


Das könnte Sie auch interessieren

(DJD). Kunst zwischen Rheinpromenade und Szenevierteln: Düsseldorf lädt dazu ein, den Dreiklang von Urbanität, Kunst und Kultur als Einheit zu erleben. Wer sich auf einen Streifzug durch die vielen Museen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt begibt, entdeckt internationale Meisterwerke, Gegenwartskunst und überraschende Perspektiven – oft nur wenige... weiterlesen

Ein aufwühlendes, kompromissloses Drama über Machtmissbrauch, gesellschaftliche Mitschuld und den wahren Wert von Zustimmung: Die Busch Media Group bringt mit „Die Einwilligung“ eine erschütternde Aufarbeitung nach wahren Begebenheiten ins Heimkino. Ab dem 10. September 2026 ist das intensiv inszenierte Meisterwerk auf DVD, Blu-ray sowie digital... weiterlesen

Ein abgründiger Albtraum voller skurriler Wendungen, blutiger Schockmomente und subversiver Dynamik: LEONINE Studios bringt den gefeierten Horror-Hits „Barbarian“ von 20th Century Studios und New Regency am 11. September 2026 erstmals auf physischen Medien heraus. Der von Fans und Kritikern gelobte Schocker erscheint als gestochen scharfe 4K Ultra HD sowie als limitiertes 4K... weiterlesen

Das beliebteste Quiz Deutschlands kehrt mit frischen Ausgaben auf den Bildschirm zurück. Auch in den neuen Folgen stellt Günther Jauch seine Kandidaten mit viel Witz, Charme und der typischen Prise Unberechenbarkeit auf die Probe. Wer behält die Nerven auf dem heißen Stuhl, wählt die richtige Joker-Strategie und zockt sich bis zur 1-Million-Euro-Frage? Ob... weiterlesen

Auch auf der Straußenfarm Burkhardt kann man den Altenburger Safran dort erleben, wo er wächst.
© DJD/Tourismusverband Altenburger Land/Carsten Schenker/Verlagsgruppe Kamprad

Safranblüte trifft Safranküche: Sechs Genuss-Tipps für das Altenburger Land im Herbst

(DJD). Wenn sich im Frühherbst Hunderte zartviolette Blüten auf den Feldern öffnen, verwandelt sich das thüringische Altenburger Land in ein faszinierendes lilafarbenes Meer. Die historische Residenzstadt Altenburg blickt auf eine eindrucksvolle, über 500-jährige Safrantradition zurück. Heute wird das kostbare Gewürz – oft auch als „rotes... weiterlesen

Unter der gewohnt gewitzten Moderation von Laura Wontorra geht der kulinarische Wettkampf auf der Seebühne Magdeburg weiter. Nach der verlorenen Wette in der Auftaktfolge muss Steffen Henssler nun Wort halten: Der Drei-Tage-Bart ist ab, dafür ziert ein markanter Oberlippenbart das Gesicht des Koch-Kings – ein Anblick, der bei der Jury und Moderation direkt für reichlich... weiterlesen