Fingerabdruck oder PIN statt Schlüssel: Den Zugang ins Haus kann man heute mit moderner Elektronik regeln

Samstag, 14.11.2015 |
Der Fingerabdruck öffnet wie von Geisterhand die Haustür. Elektronische Schließzylinder, die diese Funktionalität bieten, lassen sich in nahezu jede Tür nachrüsten.
Der Fingerabdruck öffnet wie von Geisterhand die Haustür. Elektronische Schließzylinder, die diese Funktionalität bieten, lassen sich in nahezu jede Tür nachrüsten.
© djd/Burg-Wächter

(djd). Haustürschlüssel gehen gerne einmal verloren, werden verlegt oder im schlimmsten Fall auch entwendet. Die häufigste Ursache dafür, dass man nicht wieder ins Haus kommt, dürfte aber wohl sein, dass man sich ausgesperrt hat - der Schlüssel ist drinnen, und man selbst draußen. Solche Malheurs lassen sich mit einem ganz speziellen "Schlüssel" vermeiden, den man immer bei sich trägt: dem eigenen Fingerabdruck. "Haustüren, die sich per sogenanntem Fingerprint öffnen lassen, verbinden einen hohen Bedienkomfort mit einem deutlichen Plus an Sicherheit", schildert Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. 

Einfache Nachrüstung möglich

Die Technik, die man bislang eher im Büro oder in Sicherheitsbereichen von Behörden vermuten würde, ist heute auch für den privaten Bereich nutzbar und vor allem auch bezahlbar geworden. Besonders praktisch: Der Umstieg auf die elektronischen Systeme ist nicht zwangsläufig mit einem Kompletttausch der Haustür verbunden. Schließzylinder wie etwa "secuEntry" von Burg-Wächter lassen sich in nahezu jede vorhandene Tür nachrüsten. Dazu einfach den alten Zylinder ausbauen und das elektronische Bauteil - vorher in die individuell passende Länge gebracht - einsetzen. Entweder erledigt das der Heimwerker selbst oder bittet den Fachhändler darum. Unter www.burg.biz gibt es Bezugsquellen und Ansprechpartner für eine Beratung vor Ort.

Per Fingerprint, Code oder Smartphone öffnen

Bei der Bedienung des elektronischen Schlosses kann man aus einer Vielzahl an Möglichkeiten auswählen: Einmal eingelesen, genügt beispielsweise der Fingerabdruck, um ins Haus zu gelangen - besonders praktisch, wenn Kinder zur Familie gehören. Zur Authentifizierung wird neben der Haustür ein sogenanntes Keypad montiert. Neben dem Scanner für den Finger bietet es ein Nummernfeld, so dass sich die Tür auch per PIN-Code öffnen lässt. Und sogar die Steuerung per Smartphone ist möglich: Dazu gibt es die entsprechende App für iOS und Android.

Elektronik für Geschäftsräume

(djd). Nicht nur im privaten Bereich könnte der Haustürschlüssel ein Auslaufmodell sein. Auch für Geschäftsräume bieten elektronische Schließzylinder wie "secuEntry" viele Vorteile: Bei neuen Mitarbeitern etwa genügt das Einlesen des Fingerabdrucks, um ihm den Zugang zum Betriebsgebäude zu ermöglichen - Schlüsselkarten und Co. haben ausgedient. Viele Selbstständige und Freiberufler, aber auch Handwerker arbeiten und wohnen unter demselben Dach. Auch hier macht es die Elektronik möglich, den Zugang zwischen den einzelnen Gebäudebereichen individuell zu regeln.


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