Die Fassade bleibt, wie sie ist: Eine Innendämmung ist oft eine wirtschaftliche und ökologische Alternative

Viele Gebäude älteren Baujahres strahlen einen ganz individuellen Reiz aus. Wenn die Fassade nicht verändert werden soll oder darf, ist die Innendämmung eine interessante Alternative.
Viele Gebäude älteren Baujahres strahlen einen ganz individuellen Reiz aus. Wenn die Fassade nicht verändert werden soll oder darf, ist die Innendämmung eine interessante Alternative.
© djd/www.sto.de

(djd). Nicht in jedem Fall ist eine Außendämmung an der Hausfassade möglich oder erwünscht. Bisweilen schiebt der Denkmalschutz einen Riegel vor. Oft genug sind es auch die Eigentümer von Altbauten selbst, die den besonderen Charme einer klassischen Fassadengestaltung nicht verändern wollen. Wer den besonderen Reiz des Wohnens im Altbau erleben möchte, muss aber nicht zugleich übermäßig hohe Heizkosten zahlen: Eine Innendämmung ist in den meisten Fällen eine gute Alternative, um einen zeitgemäß niedrigen Energieverbrauch zu ermöglichen und zugleich für ein ausgeglichenes Raumklima zu sorgen.

Aus dem Flugzeugbau ins Eigenheim

Unabhängig von Jahreszeit und Witterung können Räume mit einer Innendämmung energetisch saniert werden, ohne die Außenhaut des Gebäudes zu verändern. Mit der Vielzahl an verfügbaren Innendämmsystemen lassen sich heute verschiedene Anforderungen problemlos erfüllen. Extrem schlanke Systeme auf der Basis von sogenannten Aerogelen kamen früher beispielsweise hauptsächlich im Flugzeugbau zum Einsatz. Heute steht das Hightech-Material aus hochporösem Siliziumdioxid auch für das Bauen und Sanieren von Gebäuden zur Verfügung. 

Auf diese Weise spart etwa das Innendämmsystem "StoTherm In Aevero" effektiv Heizkosten und schafft Behaglichkeit in Gebäuden, ohne viel Platz an den Innenwänden zu verbrauchen. So erzielt eine Dämmplatte dieses Materials mit nur vier Zentimetern Stärke einen besseren Dämmwert als eine neun Zentimeter starke konventionelle Platte - das bedeutet bei einer Wandlänge von 20 Metern einen Quadratmeter mehr Wohnraum. Vor allem in teuren Stadtgebieten ist dieser Effekt hoch interessant. Der Fachhandwerker kann die Dämmplatten einfach mit einem Cutter-Messer oder Fuchsschwanz auf Maß zuschneiden. Das Material ist diffusionsoffen und benötigt keine Dampfsperre.

Umweltverträglich und hochwirksam dämmen

Sehr gute Dämmeigenschaften für verschiedene Anwendungen bietet beispielsweise auch "StoTherm In Comfort". Dieses Material für die Innendämmung ist besonders umweltverträglich und gesundheitlich unbedenklich. Eine effektive Dämmung bei einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis wiederum erzielen Altbaueigentümer auch mit einer Innendämmung, die auf einer hochdämmenden EPS-Platte basiert. Welche Lösung für das eigene Zuhause die passende Wahl ist, sollte stets individuell nach einer gründlichen Beratung entschieden werden.

Nach Bedarf kombinieren

(djd). Jedes Gebäude stellt seine ganz eigenen Anforderungen an eine langlebige und wirksame Innendämmung. Daher sollten sich Hausbesitzer stets umfassend bei einem Energieberater und bei erfahrenen Handwerksbetrieben informieren. Zudem kann es je nach baulicher Situation hilfreich sein, verschiedene Dämmmaterialien miteinander zu kombinieren: Hat man sich beispielsweise für die ökologischen Stärken von "StoTherm In Comfort" entschieden, kann man dennoch in engen Fensterlaibungen das platzsparende System "In Aevero" einsetzen, um auf engem Raum ebenfalls einen hochwirksamen Wärmeschutz zu verwirklichen. Die Verarbeitung über die Systeme hinweg ist nahezu identisch und auch die Systemkomponenten sind sehr ähnlich.


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