Die Burger und das Tierwohl: Systemgastronomie legt immer mehr Wert auf eine nachhaltige Rinderhaltung

Die Bundesbürger schätzen das gewohnte Ambiente der Restaurants und das vertraute Angebot an Speisen und Getränken in der Systemgastronomie. Die Konsumenten wollen aber auch wissen, woher das Fleisch für die Burger stammt.
Die Bundesbürger schätzen das gewohnte Ambiente der Restaurants und das vertraute Angebot an Speisen und Getränken in der Systemgastronomie. Die Konsumenten wollen aber auch wissen, woher das Fleisch für die Burger stammt.
© djd/McDonald´s Deutschland

(djd). Beim Fleischkonsum und beim Einkauf von Fleischprodukten achten immer mehr Verbraucher darauf, dass die Tiere artgerecht gehalten wurden - seien es Rinder, Schweine oder Hühner. Wichtig ist den Menschen dabei insbesondere, dass die Kriterien für angemessene Haltungsbedingungen nachvollziehbar sind und nicht bloß Werbung. Besonders kritisch wird dabei oftmals die Systemgastronomie beäugt. Doch gerade dort gibt es auch besondere Bemühungen für mehr Tierwohl.

Marktführer setzt noch stärker auf heimische, nachhaltigere Rinderhaltung

Die 100 größten Unternehmen der Systemgastronomie in Deutschland haben nach Angaben von "Food-Service" 2018 über 14,5 Milliarden Euro umgesetzt, fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Bundesbürger schätzen also auch weiterhin das gewohnte Ambiente der Restaurants und das vertraute Angebot an Speisen und Getränken. Marktführer ist McDonald`s mit seinen bundesweit knapp 1.500 Filialen. Der Branchenführer hat nun ein Update für sein gemeinsam mit der Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft entwickeltes "Best Beef"-Programm vorgenommen. Ziel ist eine nachhaltigere Rinderhaltung. Bereits 2017 kamen laut Unternehmensangaben 64 Prozent aller Rohwaren aus Deutschland, das Rindfleisch stammte demnach sogar zu 98 Prozent aus heimischer Landwirtschaft. Mit dem neuen Bonusprogramm will man gezielt gute landwirtschaftliche Praktiken in der Rinderhaltung honorieren. Im Fokus stehen laut Initiative tiergerechte Haltungsformen - etwa Laufstallhaltung oder Weidegang sowie eine verbesserte Tiergesundheit bei möglichst geringem Arzneimitteleinsatz. Damit verbunden ist eine Verringerung der CO2-Emissionen - nicht zuletzt dank der "Fridays for Future"-Bewegung ein wichtiges Thema für immer mehr Menschen. Unter www.best-programm.de gibt es alle Informationen zum Programm.

Abnahmesicherheit für beteiligte kleine und große Betriebe

Auch die Zusammenarbeit mit Molkereien soll gestärkt werden, da ein Großteil des verarbeiteten Rindfleischs von Milchkühen stammt. Vom Programm profitiert vor allem die heimische Landwirtschaft, denn den beteiligten Landwirten wird eine Abnahmesicherheit geboten und ihr Engagement mit Zuschlägen belohnt. Was viele nicht wissen: Der Branchenführer arbeitet keineswegs nur mit großen landwirtschaftlichen Unternehmen zusammen, sondern ebenso mit vielen kleineren und mittleren Betrieben. Insgesamt sind bundesweit knapp 3.300 landwirtschaftliche Betriebe aller Größenordnungen eingebunden.

Jährliche Nachhaltigkeitsberichte

(djd). Seit 2011 veröffentlicht McDonald`s Deutschland jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht. Er gibt Auskunft über Ziele, Maßnahmen und Fortschritte in allen wesentlichen Handlungsfeldern und beschreibt transparent, wie Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung miteinander in Einklang gebracht werden sollen. Die kompakte Fassung des jeweils aktuellen Berichts ist in allen Restaurants bundesweit verfügbar. Ergänzend dazu wird alle zwei Jahre ein vollständiger Bericht erstellt, der online verfügbar ist. Die wesentlichen Kennzahlen werden von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Mehr Infos gibt es unter www.mcdonalds.de/nachhaltigkeit und unter www.best-programm.de.


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