Der Weg zum nachhaltigen Bad: Welche Vorteile klimaschonende Baustoffe bei der Modernisierung bieten

© DJD/Saint-Gobain Weber/Chris Rausch
(DJD). Wer sein Badezimmer renovieren will, hat die Qual der Wahl. Die Möglichkeiten reichen von kleinen optischen Verschönerungsarbeiten bis hin zum umfassenden, barrierefreien Umbau. Dabei müssen Kosten und Zeitaufwand im Vorfeld gut geplant sein, denn die Unterschiede sind erheblich: Bei einer grundlegenden Sanierung werden die alten Fliesenbeläge komplett abgeschlagen, Wanne oder Dusche sowie alle Sanitäreinrichtungen entfernt. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn künftig eine bodengleiche Komfort-Dusche eingebaut werden soll. Doch auch eine vergleichsweise einfache Renovierung trägt bereits zu einem modernen und nachhaltigen Badezimmer bei.
Was kostet eine Badsanierung und wo lässt sich CO2 sparen?
Bei der Kostenplanung spielen viele Faktoren eine Rolle: die Qualität der gewählten Armaturen und Fliesenbeläge ebenso wie die reinen Handwerkerleistungen. Verschwindend gering erscheint vor diesem Hintergrund meist der finanzielle Anteil von Hilfsmaterialien wie Fliesenkleber oder Fugenmörtel. Doch gerade bei diesen "unsichtbaren" Baustoffen lohnt es sich, die Umwelt- und Klimafolgekosten im Blick zu haben.

Änderung möglich.
Wer ein nachhaltiges Badezimmer plant, vermeidet den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase direkt an der Basis.
- Nachhaltige Labels: CO2-arme Materialien lassen sich heute an speziellen Kennzeichnungen wie dem Label BlueComfort von Saint-Gobain Weber erkennen.
- Profi-Tipp für den Ablauf: Wird im Rahmen der Renovierung der gesamte Raum neu gefliest, beginnen Fachbetriebe stets mit der Wand. Das vermeidet, dass frisches Material auf den bereits verlegten Boden tropft. Anschließend werden die Fliesen auf dem Boden verlegt, wobei immer in Richtung der Tür gearbeitet wird.
Wie lange dauert die Verschönerung im Schnitt?
Bevor die neuen Fliesen auf die Wand aufgebracht werden können, müssen Verunreinigungen restlos entfernt und Unebenheiten ausgeglichen werden. Mit speziellen Flächen- und Reparaturspachteln gelingt das heute so schnell und problemlos, dass bereits nach fünf Stunden die Verlegung der neuen Fliesen starten kann. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, können alte Beläge sogar direkt mit neuen Fliesen überklebt werden (Fliese-auf-Fliese-Verfahren).
Mehr technische Details, praktische Tipps und kompetente Ansprechpartner vor Ort finden sich unter www.de.weber.
Für den Zeitplan sollten Hausbesitzer folgende Richtwerte einplanen:
- Komplette Kernsanierung: Hierfür sollten zwei bis drei Wochen Arbeitszeit vor Ort eingeplant und rechtzeitig Ausweichmöglichkeiten (z.B. Gästebad oder Sportverein) organisiert werden.
- Reiner Fliesentausch: Wird lediglich der Fliesenbelag erneuert, kann die Renovierung oft schon innerhalb einer Woche komplett abgeschlossen sein
Quelle: DJD / Saint-Gobain Weber








