Frischluft in der Küche: Aktivkohlefilter regelmäßig tauschen und Kochgerüche wirksam stoppen

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(DJD). Wer leidenschaftlich kocht, kennt das Problem: Leckere Gerichte hinterlassen oft hartnäckige Essensgerüche, die sich rasch in der Küche und in angrenzenden Wohnräumen festsetzen. Moderne Umluftsysteme wie klassische Dunstabzugshauben oder Muldenlüfter schaffen hier Abhilfe. Sie saugen den aufsteigenden Dunst direkt am Kochfeld ab, reinigen die Luft durch Aktivkohle und leiten sie frisch aufbereitet zurück in den Raum.
Damit diese Dunstabzüge dauerhaft auf Hochtouren arbeiten, erfordert das Filtersystem allerdings etwas Pflege. Während der Metallfettfilter idealerweise wöchentlich in der Spülmaschine gereinigt wird, gerät der im Inneren sitzende Aktivkohle-Geruchsfilter oft in Vergessenheit – obwohl gerade er für das Neutralisieren der Gerüche verantwortlich ist.
Schleichende „Nasenblindheit“: Warum der jährliche Filterwechsel so wichtig ist
Das feine Aktivkohlegranulat bindet Geruchsmoleküle verlässlich in seiner enormen Porenstruktur. Mit jeder Kochsession lagern sich dort jedoch mehr Fett- und Speisepartikel an, wodurch die Filterwirkung schleichend nachlässt.

Änderung möglich.
Da man sich an die Gerüche in den eigenen vier Wänden rasch gewöhnt, bemerken Bewohner das Nachlassen der Saugleistung oft gar nicht. Fachleute empfehlen daher eine klare Faustregel:
- Wechselintervall: Den Aktivkohlefilter mindestens einmal pro Jahr komplett austauschen.
- Betriebsstunden: Bei intensiver Nutzung entspricht dies in der Regel etwa 150 Betriebsstunden.
- Praktische Erinnerung: Moderne Muldenlüfter (wie etwa die Bora Pure Serie) zeigen den fälligen Filterwechsel automatisch im Display an. Der Austausch gelingt meist in Sekundenschnelle direkt von oben über die Einströmöffnung.
Kochfeldabzug oder Dunstabzugshaube?
Aufgrund des minimalen Abstands zwischen Kochtopf und Absaugung arbeiten Muldenlüfter beim Erfassen des Dunstes spürbar effizienter als hoch hängende Abzugshauben. In Kombination mit einem frischen Aktivkohlefilter bleibt das Raumklima selbst nach dem Anbraten von Fisch oder Zwiebeln vollkommen neutral.
Quelle: DJD / BORA








