Torffrei gärtnern, aber richtig: So überstehen Pflanzen auch lange Trockenphasen

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(DJD). Zunehmend heiße und trockene Sommer stellen Hobbygärtner vor neue Herausforderungen. Langanhaltende Dürreperioden, die sich oft bis in den späten Herbst ziehen, setzen Blumen und Nutzpflanzen auf dem Balkon, der Terrasse und im Beet ordentlich zu. Mit den passenden Strategien schaffen Pflanzenliebhaber die ideale Basis, damit das heimische Grün selbst Hitzewellen unbeschadet übersteht – insbesondere beim Einsatz von torffreier Erde.
Richtige Pflege bei torffreien Substraten
Erden ohne Torf liegen voll im Trend, da sie einen wertvollen Beitrag zum Schutz natürlicher Moore und zum Klimaschutz leisten. Da sich torffreie Substrate je nach Zusammensetzung (wie Holzfasern, Grüngutkompost oder Rindenhumus) in ihrer Wasser- und Nährstoffspeicherung von klassischer Torferde unterscheiden, helfen in Trockenzeiten folgende Pflegeregeln:
- Feuchtigkeit prüfen: Regelmäßig per Fingerprobe kontrollieren, wie tief das Substrat ausgetrocknet ist.
- Häufiger, aber kleiner gießen: Lieber in kürzeren Abständen kleinere Wassermengen verabreichen, da das Substrat Feuchtigkeit anders aufnimmt.
- Staunässe vermeiden: Trotz regelmäßigen Gießens muss überschüssiges Wasser im Kübel oder Balkonkasten ungehindert ablaufen können.
- Nährstoffe nachdüngen: Da organische Bestandteile Nährstoffe anders binden, ist eine kontinuierliche Düngung entscheidend.

Änderung möglich.
Wer tiefer in das nachhaltige Gärtnern einsteigen möchte, findet auf dem Fachportal torffrei.info der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. praktische Übersichten, Produktvergleiche und wissenschaftliche Daten rund um das moor- und klimaschonende Gärtnern.
Quelle: DJD / FNR








