Damit die Terrasse atmen kann: Holzbeläge benötigen eine solide Unterkonstruktion zur Durchlüftung

Das Naturmaterial Holz steht bei der Gartengestaltung hoch im Kurs. Für eine lange Lebensdauer braucht es eine solide Unterkonstruktion.
Das Naturmaterial Holz steht bei der Gartengestaltung hoch im Kurs. Für eine lange Lebensdauer braucht es eine solide Unterkonstruktion.
© djd/swero.de

(djd). Holz ist für viele Hausbesitzer bei der Gartengestaltung die erste Wahl. Nachhaltig und natürlich soll zum Beispiel die Terrasse wirken - sie erhält deshalb einen Belag aus massiven Holzdielen. Allerdings bringt der Baustoff aus der Natur auch so einige Besonderheiten mit. Er verwittert mit der Zeit, Wind und Nässe setzen dem Bodenbelag sichtbar zu, regelmäßige Pflegeanstriche sind notwendig. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Alterungsprozess vorzubeugen: Eine spezielle Behandlung der Holzdielen zählt ebenso dazu wie eine solide Unterkonstruktion, die gleichzeitig für eine stete Durchlüftung sorgt.

Thermobehandlung macht Holz haltbar

Feuchtigkeit und Holz: Diese Kombination führt auf Dauer unweigerlich zu Problemen. Dennoch ist es möglich, die Dielen von der Terrasse bis direkt an den Schwimmteich im Garten zu verlegen. Als Voraussetzung muss der Belag gut durchlüftet sein. "Die Unterkonstruktion sorgt dafür, dass sich keine Staunässe bilden kann, die sonst zu Beschädigungen der Holzdielen führen würde. Zusätzlich sollte der Belag selbst gründlich konserviert sein", erklärt Holzexperte Clemens Knill vom Hersteller Swero. Das Unternehmen bedient sich dazu eines traditionellen Verfahrens aus Skandinavien. Sogenanntes Thermoholz wird über mehrere Stunden kontrolliert hohen Temperaturen ausgesetzt. Das reduziert die Wasseraufnahmefähigkeit und verlängert die Lebensdauer der Holzdielen um ein Vielfaches - ohne dabei den natürlichen Charakter zu verlieren. Das Anstreichen alle paar Jahre wird überflüssig. Die Dielen sind für Terrasse, Teichumrandung und Gartenwege ebenso geeignet wie zur Fassadengestaltung. Unter www.swero.de gibt es ausführliche Informationen dazu und eine Kontaktmöglichkeit.

Langlebige Unterkonstruktion für die Terrasse

Für die Unterkonstruktion stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl, erklärt Clemens Knill weiter: "Häufig kommt in letzter Zeit Aluminium zum Einsatz, dieses ist jedoch sehr energieintensiv in der Herstellung und damit unter ökologischen Aspekten bedenklich." Als Alternative empfiehlt er Konstruktionen aus Polypropylen-Kunststoff und Magnelis-Stahl. Dabei handelt es sich um eine spezielle Beschichtung, die mit einem hohen Anteil an Magnesium Stahl korrosionsfrei macht. Zusätzlich sorgen Justierfüße für eine exakte Ausrichtung der Unterkonstruktion und genügend Abstand zum Boden. Damit ist das Fundament der Terrasse für viele Jahre der Nutzung vor Verschleiß geschützt, ebenso wie das thermobehandelte Holz. Schrauben zur Befestigung müssen heute ebenfalls nicht mehr sein: Um die Holzdielen beim Verlegen nicht zu verletzen, gibt es Befestigungssysteme wie Teni, die einfach geklipst werden.


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