Beim Einbruchschutz sollte man Fenster, Türen und Nebeneingänge im Blick haben

Optik und Technik auf einen Nenner gebracht: Eine neue Haustür bildet nicht nur die Visitenkarte der Fassade, sondern hält auch wirksam Einbrecher ab.
Optik und Technik auf einen Nenner gebracht: Eine neue Haustür bildet nicht nur die Visitenkarte der Fassade, sondern hält auch wirksam Einbrecher ab.
© djd/www.türenheld.de

(djd). Einbrecher sind wahre Gewohnheitstiere: Immer wieder sind es dieselben Schwachpunkte, über die sich die Täter Zugang zu fremden Wohnungen verschaffen. Die Fenster im Erdgeschoss zählen dazu, ferner die Haustür, Wohnungseingangstüren und nicht zu vergessen die Nebeneingänge, Balkon- und Terrassentüren. Wer hier auf einbruchhemmende Technik setzt, kann also die persönliche Sicherheit deutlich steigern. Viele Immobilieneigentümer machen es jedoch den Ganoven erschreckend leicht - etwa mit Fenstern in Kipp-Position oder mit älteren Modellen, die über keinerlei einbruchhemmende Ausstattung verfügen. Dabei zahlt sich eine Modernisierung von Fenstern und Türen gleich mehrfach aus: mit einem verbesserten Schutz vor Einbrechern ebenso wie mit einer wirksamen Wärmedämmung.

Einbrecher gar nicht erst ins Haus lassen

Vor allem an Fenstern und Terrassentüren im Erdgeschoss sowie an leicht zugänglichen Fenstern im Obergeschoss mache sich der Austausch bezahlt, betont Marcus Braunshausen vom Onlineshop Fensterheld.de: "Das Ziel muss es sein, Einbrecher gar nicht erst ins Haus gelangen zu lassen. Können die Täter die Fenster nicht in wenigen Sekunden aufhebeln, wächst ihr Risiko, erwischt zu werden. Daher suchen sie dann meist erfolglos das Weite." Wichtig sei es deshalb, beim Fensterkauf auf die sogenannte Widerstandsklasse und technische Details der Ausstattung zu achten. Ein abschließbarer Griff zählt ebenso dazu wie sogenannte Pilzkopfzapfen, Verbundsicherheitsglas oder nach Möglichkeit auch eine Verankerung im Mauerwerk. Das Kunststofffenster "BlueWin Exclusiv" beispielsweise bietet mit bis zu 13 Verriegelungspunkten beruhigende Sicherheit. Die zusätzliche, umlaufende Mitteldichtung und die Drei-Scheiben-Verglasung sorgen für gute Dämmwerte und eine dauerhafte Energieeinsparung.

Die Türen nicht vergessen

Der Austausch der Fenster erhöht allerdings die Sicherheit nur bedingt, solange Einbrecher stattdessen die Türen rund ums Haus leicht knacken können. "Die Haustür sollte man beim mechanischen Einbruchschutz ebenso wenig vergessen wie Wohnungseingangstüren und vor allem die Nebeneingänge, etwa zum Keller oder zur Garage", rät Marcus Braunshausen. Gerade die Nebeneingänge seien bei Einbrechern besonders beliebt, da sie oft nur schwer einsehbar und gleichzeitig kaum gesichert seien.

Fünf Tipps für mehr Sicherheit

(djd). Schon vermeintliche Kleinigkeiten können die Sicherheit vor Einbrechern erhöhen. "Das fängt mit eigenen Verhaltensweisen an", weiß Marcus Braunshausen von Fensterheld.de. Der Fachmann gibt folgende Tipps:

  • leicht zugängliche Fenster nicht in Kippstellung belassen, sondern grundsätzlich schließen, wenn man das Haus verlässt - selbst wenn es nur der kurze Gang in den Garten oder zum Bäcker nebenan ist
  • Haustüren und Nebeneingangstüren stets abschließen
  • auf eine einbruchhemmende Ausstattung von Haustür, Nebentüren und Fenstern achten, ältere Modelle gegen neue Sicherheitsfenster austauschen
  • helle Strahler mit Bewegungsmelder an den Eingängen montieren
  • gute Nachbarschaft pflegen: gegenseitige Aufmerksamkeit ist ein guter Schutz

 


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