Autotest: Der Skoda Fabia ist erwachsen geworden

Montag, 20.10.2014 | Tags: Automodelle, Autotest, Skoda
Beim neuen Fabia kann die Farbe des Fahrzeugdachs sowie der Außenspiegel-Gehäuse und der Räder individuell in vier Farben gewählt werden.
Beim neuen Fabia kann die Farbe des Fahrzeugdachs sowie der Außenspiegel-Gehäuse und der Räder individuell in vier Farben gewählt werden.
© zbigniew.mazar/dpp-AutoReporter

Solide, zuverlässig und preiswert. Mit diesen Attributen startete der Skoda Fabia vor 15 Jahr seine Karriere in der Kleinwagen-Klasse. Ein Allerweltauto, das es eben auch auf dem Markt gab. Bei der tschechischen VW-Tochter hatte sich damals wohl niemand erträumt, dass der Kleine heute nach dem Octavia die meistverkaufte Modellreihe der Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo ist. Nun steht die dritte Generation in den Startlöchern und es besteht kein Zweifel, dass diese Erfolgsgeschichte aufhört. Im November 2014 ist Verkaufsstart zu Preisen ab 11.790 Euro.

Ausgewogene Proportionen, kristalline Formen, markantes Licht-Schatten-Spiel, präzise Linien und scharfe Kanten zeichnen die neue Fabia Generation aus. Eindrucksvoll zeigt der neue Kleinwagen damit die gewachsene, emotionale Kraft der Marke. Der Fabia ist acht Millimeter kürzer, aber 90 Millimeter breiter und 31 Millimeter flacher als der Vorgänger. Die Front wirkt durch das Mehr an Breite sowie die gezielte Betonung der Horizontale selbstbewusst und präsent. Prägende Elemente sind die scharf geschnittenen, breiten Scheinwerfer, der kristalline Glasschliff, der markentypische Lamellen-Grill und das Marken-Logo auf der "Nase" der Motorhaube. Deutlich betonten die Designer die grafische Einheit von Grill und Leuchten. Alle Linien und Kanten sind präzise akzentuiert. Markant ist die Motorhaube mit zwei von außen nach innen verlaufenden Sicken konturiert.

Die Tornadolinie unterstreicht die Dynamik

In der Seitenansicht verstärkten die Designer mit der messerscharfen Tornadolinie und der darunter verlaufenden sogenannten "Wing Line" den dynamischen Eindruck des Fabia. Die schmalen Fahrzeugsäulen, das Licht-Schatten-Spiel und das runderneuerte, attraktive Räderprogramm vervollständigen den charakterstarken Auftritt. Für Kraft und Souveränität sorgt auch die Heckansicht des Fabia. Sie ist klar, aufgeräumt und stark konturiert gezeichnet mit erneuter Betonung der Horizontale.

Neu bei Skoda ist der Umfang der individuellen Gestaltung. So kann die Farbe des Fahrzeugdachs sowie der Außenspiegel-Gehäuse und der Räder individuell in vier Farben gewählt werden. Das komplett neu gestaltete Interieur besticht mit neuer Wertigkeit, präziser Verarbeitungsqualität, horizontaler Linienführung und einer Vielfalt an Farben und Farbkombinationen. Wichtiger aber, dass der Innenraum trotz leichtgeschrumpfter Außenlänge noch mehr Platz bietet und auch das Kofferraumvolumen auf 330 Liter erhöht werden konnte.

Infotainment-Systeme neu konzipiert

Komplett neu konzipiert wurden die Infotainment-Systeme. Die Technik basiert auf dem sogenannten Modularen Infotainment-Baukasten (MIB) von Volkswagen und ermöglicht eine Reihe von attraktiven Anwendungen, die wegweisend für die Kleinwagenklasse sind. Erstmals gibt es Touch Display mit Wischfunktion. 

Als erster Skoda bietet der neue Fabia die Möglichkeit, Fahrzeug und Smartphone auf einfache Weise zu vernetzen. Das funktioniert über die sogenannte MirrorLinkTM-Technik. Sie ermöglicht die Darstellung und Bedienung ausgewählter Anwendungen (Apps) des Smartphones auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems Bolero. Zudem erhält der Fabia die Funktion SmartGate. Damit kann man bestimmte Fahrzeugdaten in eigenen Apps auf dem Smartphone zeigen, speichern und nutzen.

 

Bei Verbrauch und Emissionen konnten die Entwickler deutliche Fortschritte erzielen. Ergebnis: Der Kraftstoffverbrauch reduziert sich auf bis zu 3,1 l/100 km und die CO2-Emissionen auf nur 82 g/km beim Fabia GreenLine, der im nächsten Jahr eingeführt wird. Die beeindruckenden Verbesserungen sind das Ergebnis einer komplett neu entwickelten Generation von Benzin- und Dieselmotoren sowie radikaler Gewichtsreduzierung auf 980 kg in der Spitze und verbesserter Aerodynamik.

Sieben Triebwerke stehen zur Verfügung

Für den Vortrieb stehen vier Benzinmotoren und drei Dieselaggregate parat. Alle Triebwerke erfüllen die EU-6-Abgasnorm und verfügen über Start-Stopp und Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation). Das Benziner-Leistungsspektrum reicht von 44 kW/60 PS bis 81 kW/110 PS. Die neue Dreizylinder-Diesel-Palette bietet 55 kW/75 PS bis 77 kW/105 PS. Als Getriebe kommen moderne Handschalter oder automatische DSG-Getriebe zum Einsatz.

Das neue Fahrwerk wurde gezielt auf noch mehr Komfort und beste Fahrstabilität getrimmt. Im fein justierten Zusammenspiel mit der neuen elektro-mechanischen Lenkung, den neuen Motoren und der neu konstruierten Motorenaufhängung optimierten die Entwickler die gesamte Fahrwerksabstimmung spürbar. Dem Fahrverhalten zugutekommen dem Kleinen dabei nicht zuletzt die Verbreiterung der vorderen und hinteren Spurweite um 30 mm und der um 5 mm verlängerte Radstand, wie erste Testfahrten rund um Lissabon eindrucksvoll bestätigten. Hilfreich bei etwas zu zügig durchfahrenen Kurven ist das serienmäßige XDS+, eine erweiterte Funktion der elektronischen Differenzialsperre.

Der Fabia bietet modernste Sicherheits-Systeme, die bislang eher in höheren Fahrzeug-Segmenten zum Einsatz kommen. So zum Beispiel der optionale Front Assistant mit integrierter City-Notbremsfunktion, die das Fahrzeug zum Stillstand bringt, verringert das Risiko von Auffahrunfällen. Die Multikollisionsbremse bremst das Fahrzeug nach einem Unfall automatisch ab, um eine Folgekollision zu verhindern. Einsetzende Müdigkeit des Fahrers erkennt der Driver Activity Assistant. Und mit dem neuen Speedlimiter kann man die vorher eingestellte Geschwindigkeit automatisch begrenzen. Beim Anfahren am Berg hilft die Funktion Hill Hold Control. (dpp-AutoReporter/Hans H. Grassmann)


Das könnte Sie auch interessieren

Das ARD Vorabendprogramm präsentiert heute (25.03.2026) um 18 Uhr eine neue Ausgabe der Quizshow "Wer weiß denn sowas?", bei der Kai Pflaume zum Duell der kreativen Köpfe einlädt. Mit Olli Dittrich und Stefan Jürgens treffen zwei echte Schwergewichte der deutschen Unterhaltungskunst aufeinander, die nicht nur für ihr schauspielerisches Talent, sondern auch... weiterlesen

Die Rührschüsseln glühen und der Zeitdruck erreicht heute (25.03.2026) um 20:15 Uhr auf SAT.1 seinen absoluten Siedepunkt, wenn das Halbfinale von "Das große Promibacken" die verbliebenen Kandidaten an ihre Grenzen treibt. Nach dem schmerzhaften Abschied von Publikumslieblingen wie Arabella Kiesbauer, Thomas Helmer oder Anne-Sophie Briest hat sich das Feld der... weiterlesen

ZDFneo präsentiert heute Abend um 20:15 Uhr ein ganz besonderes Jubiläum der Münsteraner Kultreihe, wenn Leonard Lansink in seiner 50. Episode als Georg Wilsberg (Leonard Lansink) in "Tod im Supermarkt" an den Start geht. Der Fall beginnt denkbar alltäglich mit einem Joghurt-Unfall, der für Ekkehardt Talkötter (Oliver Korittke) jedoch fatale Folgen hat. Was als... weiterlesen

Das ZDF präsentiert heute (25.03.2026) um 20:15 Uhr mit "Marie Brand und die lange Nase" einen Kriminalfall, der das Kölner Ermittlerduo in die exklusive und oft skrupellose Welt des internationalen Kunsthandels führt. Alles beginnt mit einem grausamen Fund im Depot eines Museums, wo der Direktor Markus Krull (Torsten Knippertz) tot aufgefunden wird. Obwohl die... weiterlesen

Der Griff zur Mehrwegflasche ist eine klare Entscheidung für mehr Umweltschutz und Ressourcenschonung.
© DJD/Arbeitskreis Mehrweg/Jürgen Bindrim

Mehrweg auf einen Blick erkennen: 20 Jahre Mehrwegzeichen

(DJD). Den meisten Verbraucherinnen und Verbrauchern ist bewusst, dass Mehrwegflaschen helfen, Abfall zu vermeiden und umweltfreundlich sind. Das bestätigen auch die Fachleute des Umweltbundesamts. Um Mehrweg beim Einkauf einfach zu erkennen, gibt es das Mehrwegzeichen: ein stilisierter Kreis mit dem Schriftzug „Für die Umwelt – Mehrweg“. Das Symbol findet sich... weiterlesen

Morgen (26.03.2026) startet "Horst Schlämmer sucht das Glück" endlich in den deutschen Kinos und bringt eine der bekanntesten Figuren von Hape Kerkeling mit einer echten Mission zurück auf die Leinwand: Horst Schlämmer ist wieder da! Der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts hat nämlich die Faxen dicke, weil ganz Deutschland den Rücken... weiterlesen

Zwei Jahrzehnte mussten Fans warten, nun hat das Flehen ein Ende: Quentin Tarantinos Meisterwerk „Kill Bill“ erscheint endlich als natives 4K Ultra HD Upgrade. Die Geschichte der „Braut“ (Uma Thurman), die sich mit dem Katana durch die „Viper Assassination Squad“ metzelt, um ihren ehemaligen Geliebten Bill zu finden, ist längst Kult. Nun können... weiterlesen

Das ARD Vorabendprogramm wird heute (24.03.20026) um 18 Uhr zum Schauplatz für ein ganz besonderes Duell der Fachmänner, wenn Moderator Kai Pflaume zur nächsten Runde von "Wer weiß denn sowas?" einlädt. Diesmal weht ein Hauch von Stadionatmosphäre durch das Studio, denn mit Marcel Reif (Marcel Reif) und Arnd Zeigler (Arnd Zeigler) treffen zwei der... weiterlesen

Das WDR Fernsehen zeigt heute (24.03.2026) um 20:15 Uhr mit der Wiederholung von "Wahre Liebe" einen der ungewöhnlichsten und heitersten Fälle des Kölner Ermittlerduos Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). In dieser Episode, die bei ihrer Erstausstrahlung durch ihren ironischen und leichten Tonfall für Aufsehen sorgte, tauchen die... weiterlesen