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Almwandern und Kitesurfen in Montenegro: Wilde Vielfalt im Land der schwarzen Berge

Die Bucht von Kotor ist Europas südlichster Fjord, die gleichnamige Stadt gehört zum Unesco Weltkulturerbe.
Die Bucht von Kotor ist Europas südlichster Fjord, die gleichnamige Stadt gehört zum Unesco Weltkulturerbe.
© djd/NTO – Montenegro

(djd). Schroffe Gipfel und sanfte Almwiesen, tiefe Schluchten und lange Sandstrände, mittelalterliche Städte, Klöster, Kirchen und Moscheen - Montenegro verfügt über eine große Vielfalt an Natur- und Kulturschätzen auf vergleichsweise kleinem Raum. "Der Balkanstaat bietet auf seinen knapp 14.000 Quadratkilometern kontrastreiche Landschaften mit völlig unterschiedlichen Gesichtern", weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Während an der mediterranen Adriaküste der Maestral weht, herrschen im Bergland alpine Verhältnisse. Und dementsprechend gibt es im "Land der schwarzen Berge" für jeden Urlaubstyp die passende Betätigung.

Rafting durch Europas tiefsten Canyon

Ein Muss für bewegungshungrige Naturfreaks ist der Nationalpark Durmitor, der größte der fünf montenegrinischen Nationalparks. Dort können sie wählen zwischen abwechslungsreichen Mountainbikerouten, genussvollen Wanderungen oder mehrtägigen Trekkingtouren auf einem 150 Kilometer umfassenden Wegenetz. Durch die Tara-Schlucht, Europas tiefsten und längsten Canyon, gelangt man per Kajak oder auf einer Raftingtour. Ein sanfter Gegensatz zu den zerklüfteten Gebirgsmassiven Durmitor, Komovi und Prokletije ist das Bjelasica-Gebirge mit seinen saftigen Almwiesen. Dort lassen sich Kühe und Schafe frische Kräuter wie Schafgarbe, Johanniskraut und Thymian schmecken - und die Wanderer den selbstgemachten Käse, den die Almbauern aus der Milch herstellen. Unter www.montenegro.travel gibt es weitere Informationen zu Land und Leuten.

Drachenzähmen im Maestral

Ein weiteres Highlight ist die spektakulär in eine Fjordlandschaft eingebettete alte Festungsstadt Kotor, die von zahlreichen malerischen Gassen durchzogen und von einer 4,5 Kilometer langen Stadtmauer umgeben ist. Die gleichnamige Bucht, an der Berge und Meer aufeinandertreffen, gehört zum Unesco Weltkultur- und Weltnaturerbe. Weiter südlich warten lange Sandstrände auf Badegäste und Wassersportler. Der 13 Kilometer lange Strand "Velika Plaza" bei Ulcinj hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hotspot für Kitesurfer entwickelt. Anfänger können dort das "Drachenzähmen" lernen, die Profis wissen längst, wann der Maestral am günstigsten weht.

Steckbrief Montenegro

(djd). Montenegro ist ein kleines Land mit vielen Superlativen: über 50 Zweitausender, 40 Seen, darunter der größte des Balkans, die tiefste Schlucht und der südlichste Fjord Europas sowie der längste Sandstrand der Adria. 

Nicht versäumen: Von der Hauptstadt Podgorica geht es auf die 65 Kilometer lange Panoramastrecke "Runde über Korita" mit Ausblicken über die spektakuläre Cijevna-Schlucht und die Albanischen Alpen. Tipp: Mit dem Audioguide (kostenlos aufs Smartphone laden über izi.travel) hat man einen digitalen Reiseführer dabei, der einem unterwegs Wissenswertes über Land und Leute berichtet. 

Direktflüge starten ab: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig, Memmingen, München, Wien und Zürich.

Unter www.montenegro.travel gibt es weitere Informationen und Inspirationen.


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